Produktbild: Der Stift und das Papier

Der Stift und das Papier Roman einer Passion

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.11.2015

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,3/14,6/4 cm

Gewicht

613 g

Farbe

Weiß / Himbeer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87478-4

Beschreibung

Rezension

"Ortheil taucht für seinen Roman in das Archiv seiner frühesten Texte ein - und gleitet hinüber in die Sprache des Kindes, das er mal war." ("Tobias Becker / DER SPIEGEL")
"In "Der Stift und das Papier" erforscht er so genau wie bisher in noch keinem seiner Bücher den Prozess des Schreibens." ("Heide Soltau / NDR Kultur")
"Das Werk ist die autobiographische Geschichte seines Schreibens - unterhaltsam und spannend zugleich." ("Gerd Plachetka / Allgemeine Zeitung (Mainz)")
"Wer sich für die Kunst des Schreibens interessiert, kommt an diesem wunderbaren Buch nicht vorbei." ("Christine Adam / Neue Osnabrücker Zeitung")
"Unzeitgemäß vielleicht, aber dennoch zeitlos schön, was uns "das Kind, das schreibt" zu vermitteln weiß." ("Peter Mohr / Allgemeine Zeitung (Mainz)")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.11.2015

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,3/14,6/4 cm

Gewicht

613 g

Farbe

Weiß / Himbeer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87478-4

Herstelleradresse

Luchterhand Literaturvlg.
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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+++Über die Passion des…

Joschne aus Sittensen am 28.01.2016

Bewertungsnummer: 2705036

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

+++Über die Passion des Schreibens+++ "In "Der Stift und das Papier" erforscht er so genau wie bisher in noch keinem seiner Bücher den Prozess des Schreibens." Heide Soltau / NDR Kultur Nach dem Erscheinen seines zweiten Kindertagebuchs "Die Berlinreise“ wurde Hanns-Josef Ortheil häufig gefragt, wie er als Zwölfjähriger ein derart beeindruckendes Buch schreiben konnte. Dieser Frage ist er jetzt in dem Band "Der Sift und das Papier" nachgegangen. Schritt für Schritt wird erzählt, wie er, begleitet und angeleitet von Vater und Mutter, sich das Schreiben beibrachte. Er beschreibt, wie er übte und wie diese Übungen langsam übergingen in kleine Schreibprojekte, die er sich selber ausdachte und verfolgte. Es ist die bewegende Geschichte eines Jungen, der lange Zeit nicht sprach und der einen eigenen Weg zum Sprechen und Schreiben suchen musste. Und es ist bei allen Widerständen, die sich in den Weg stellten, die Geschichte eines Wunderkinds, das früh ein Gefühl für das Erzählen besaß und das über eine Gabe verfügte, die alle anderen überstrahlte: beobachten zu können und das Beobachtete traumwandlerisch in die richtigen Worte zu fassen. Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Da seine Mutter aufgrund traumatischer Kriegsereignisse (seine vier älteren Brüder kamen ums Leben) an einer Sprachstörung litt, wuchs Ortheil in einer Art autistischer Sprachlosigkeit auf, die sich erst durch den frühen Schreibunterricht seines Vaters langsam behob. Schon im Alter von acht Jahren veröffentlichte Ortheil seine ersten Erzählungen in Tageszeitungen, das Schreiben wurde immer mehr zu einem existentiellen Medium des Überlebens. (Ausführlich hat er diese Jahre seiner frühen Kindheit in dem Buch Das Element des Elephanten. Wie mein Schreiben begann dargestellt.) Neben der Literatur hatte die Musik für den anfangs Sprachlosen die größte Bedeutung. Er erhielt früh Klavierunterricht und setzt seine pianistische Ausbildung später als Schüler von Daniela Ballek und Claudia Arrau fort. In Wuppertal und im Westerwald aufgewachsen, machte er 1970 in Mainz Abitur und ging danach für längere Zeit nach Rom. Dort finanzierte er sein pianistisches Studium als Organist an einer deutschen Kirche; seit 1970 arbeitete er auch als Film- und Musikkritiker. Nach einem krankheitsbedingten Abbruch seiner pianistischen Laufbahn begann er ein Studium der Musikwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Mainz, Rom, Göttingen und Paris, das er 1976 in Mainz mit der Promotion abschloss. Von 1976 bis 1988 war er Assistent am Deutschen Institut der Universität Mainz, seit 1990 ist er Dozent für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. 1988 war er „Writer in residence“ an der Washington-University in St. Louis/Missouri. In den Jahren 1991 und 1993 verweilte er als Villa Massimo-Stipendiat in Rom. 1993/94 hielt er die Poetik-Vorlesung an der Universität Paderborn und 1994/95 an der Universität Bielefeld. Im Jahre 1998 übernahm er die Heidelberger Poetik-Dozentur. 2002 wurde er in Hildesheim zum Professor berufen. Hanns-Josef Ortheil lebt seit 1982 in Stuttgart.

+++Über die Passion des…

Joschne aus Sittensen am 28.01.2016
Bewertungsnummer: 2705036
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

+++Über die Passion des Schreibens+++ "In "Der Stift und das Papier" erforscht er so genau wie bisher in noch keinem seiner Bücher den Prozess des Schreibens." Heide Soltau / NDR Kultur Nach dem Erscheinen seines zweiten Kindertagebuchs "Die Berlinreise“ wurde Hanns-Josef Ortheil häufig gefragt, wie er als Zwölfjähriger ein derart beeindruckendes Buch schreiben konnte. Dieser Frage ist er jetzt in dem Band "Der Sift und das Papier" nachgegangen. Schritt für Schritt wird erzählt, wie er, begleitet und angeleitet von Vater und Mutter, sich das Schreiben beibrachte. Er beschreibt, wie er übte und wie diese Übungen langsam übergingen in kleine Schreibprojekte, die er sich selber ausdachte und verfolgte. Es ist die bewegende Geschichte eines Jungen, der lange Zeit nicht sprach und der einen eigenen Weg zum Sprechen und Schreiben suchen musste. Und es ist bei allen Widerständen, die sich in den Weg stellten, die Geschichte eines Wunderkinds, das früh ein Gefühl für das Erzählen besaß und das über eine Gabe verfügte, die alle anderen überstrahlte: beobachten zu können und das Beobachtete traumwandlerisch in die richtigen Worte zu fassen. Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Da seine Mutter aufgrund traumatischer Kriegsereignisse (seine vier älteren Brüder kamen ums Leben) an einer Sprachstörung litt, wuchs Ortheil in einer Art autistischer Sprachlosigkeit auf, die sich erst durch den frühen Schreibunterricht seines Vaters langsam behob. Schon im Alter von acht Jahren veröffentlichte Ortheil seine ersten Erzählungen in Tageszeitungen, das Schreiben wurde immer mehr zu einem existentiellen Medium des Überlebens. (Ausführlich hat er diese Jahre seiner frühen Kindheit in dem Buch Das Element des Elephanten. Wie mein Schreiben begann dargestellt.) Neben der Literatur hatte die Musik für den anfangs Sprachlosen die größte Bedeutung. Er erhielt früh Klavierunterricht und setzt seine pianistische Ausbildung später als Schüler von Daniela Ballek und Claudia Arrau fort. In Wuppertal und im Westerwald aufgewachsen, machte er 1970 in Mainz Abitur und ging danach für längere Zeit nach Rom. Dort finanzierte er sein pianistisches Studium als Organist an einer deutschen Kirche; seit 1970 arbeitete er auch als Film- und Musikkritiker. Nach einem krankheitsbedingten Abbruch seiner pianistischen Laufbahn begann er ein Studium der Musikwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Mainz, Rom, Göttingen und Paris, das er 1976 in Mainz mit der Promotion abschloss. Von 1976 bis 1988 war er Assistent am Deutschen Institut der Universität Mainz, seit 1990 ist er Dozent für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. 1988 war er „Writer in residence“ an der Washington-University in St. Louis/Missouri. In den Jahren 1991 und 1993 verweilte er als Villa Massimo-Stipendiat in Rom. 1993/94 hielt er die Poetik-Vorlesung an der Universität Paderborn und 1994/95 an der Universität Bielefeld. Im Jahre 1998 übernahm er die Heidelberger Poetik-Dozentur. 2002 wurde er in Hildesheim zum Professor berufen. Hanns-Josef Ortheil lebt seit 1982 in Stuttgart.

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Oliver Mertens

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

Hanns Josef Ortheil gilt als Wunderkind....

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hanns Josef Ortheil gilt als Wunderkind. Das Buch beschreibt die Suche nach den richtigen Worten eines Jungen, der nach dem Tod seiner vier Brüder lange verstummt war. Ein kontemplatives Buch über eine Vater-Sohn Beziehung und die befreiende Kraft der Sprache.
  • Oliver Mertens
  • Buchhändler/-in

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Hanns Josef Ortheil gilt als Wunderkind....

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hanns Josef Ortheil gilt als Wunderkind. Das Buch beschreibt die Suche nach den richtigen Worten eines Jungen, der nach dem Tod seiner vier Brüder lange verstummt war. Ein kontemplatives Buch über eine Vater-Sohn Beziehung und die befreiende Kraft der Sprache.

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