Produktbild: Im weißen Kreis
Band 6

Im weißen Kreis Ein Fall für Louise Bonì

Aus der Reihe Louise Bonì
7

8,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31314

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.09.2015

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1798 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783832188788

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

31314

Erscheinungsdatum

22.09.2015

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1798 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783832188788

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  • Filippo

    aus Pfaffenhofen

    3/5

    15.04.2018

    eBook (ePUB)

    Wie immer schreibt Oliver…

    Wie immer schreibt Oliver Bottini einen guten Krimi. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Bonì-Fällen, habe ich mir allerdings beim sechsten Band phasenweise ein wenig schwer getan dranzubleiben. Es braucht nämlich ziemlich lange bis man endlich weiß, was eigentlich der Kern des Problems ist. Wer jedoch durchhält, wird auf den letzten hundert Seiten entschädigt. Da gibt es Bottini in Höchstform!

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    31.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Rechtsradikalismus und deutschen Kolonialherrschaft

    Der Autor Oliver Bottini beschäftigt sich in seinen Krimis stets mit politischen Themen und Hintergründen. Dieses Mal setzt er sich nicht nur mit der rechtsextremen Szene in Freiburg, sondern auch mit Folgen der deutschen Kolonialherrschaft in Ruanda auseinander, das von 1884 bis nach dem 1. Weltkrieg eine deutsche Kolonie war, bevor die Belgier dort bis zur Unabhängigkeit 1962 das Ruder übernahmen. Seine ebenso emotionale wie ehrgeizige Kommissarin Louise Boní hat zwar wie so oft den richtigen Instinkt, muss aber verbissener denn je nicht nur gegen das Verbrechen, sondern auch gegen die Schwierigkeiten in den eigenen Reihen kämpfen. Beim Thema Rechtsradikalismus scheint es immer um schwer vermintes Gelände zu gehen, denn schnell ist nicht nur die Kripo, sondern auch der Verfassungsschutz und das Innenminsterium zur Stelle – nicht immer zum Besten der Ermittlungen, wie man spätestens seit dem NSU-Skandal weiß. Wer ist V-Mann, wer echter Täter, und inwieweit werden sogar echte Verbrechen von V-Leuten durch den Staatsschutz gedeckt? Diese Fragen drängen sich leider nicht nur in Bottinis spannendem Polit-Thriller “Im weißen Kreis“ regelrecht auf. Bottini gibt eine spezielle Antwort.

  • leseratte1310

    5/5

    31.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Im weißen Kreis

    Louise Bonì wird von einem ehemaligen Kollegen, der nun undercover ist, auf ein illegales Waffengeschäft aufmerksam gemacht. Alles deutet darauf hin, dass die rechte Szene eine Mord plant. Nun gilt es herauszufinden, wer das Ziel ist. Es stellt sich heraus, dass Ludwig Kabangu aus Ruanda das Opfer sein könnte. Er ist in Deutschland, um die Knochen des Großvaters seiner Frau nach Afrika zu holen. Diese wurde während der Kolonialzeit Anfang des 20. Jahrhunderts nach Deutschland gebracht, um daran Forschungen zu betreiben. Obwohl es nicht unbedingt erforderlich ist, die Vorgängerbände des Buches „Der weiße Kreis“ zu lesen, wäre es dennoch sinnvoll gewesen, diese Bände zu kennen. Einiges hätte sich vielleicht eher erschlossen beziehungsweise wäre deutlicher geworden. Louise Bonì ist eine Vollblutpolizistin, daher kennt sie keinen Feierabend und geht mutig, manches Mal sogar leichtsinnig in die Ermittlungen. Sie verlässt sich oft auf ihr Bauchgefühl und lässt Anordnungen oder Befehle außer Acht. Bei Befragungen geht sie oft sehr ruppig vor und auch bei Kollegen ist nicht sonderlich rücksichtsvoll. Auch in ihrem Privatleben gibt es einige Baustellen, Ihre Alkoholsucht hat sie zwar überwunden, aber mangelnde soziale Kontakte machen ihr zu schaffen. Louise will einen Mord auf alle Fälle verhindern. Daher übernimmt sie auch einige Male selbst die Überwachung von Kabangu, der es der Polizei wirklich nicht leicht macht. Bei den Ermittlungen kommen immer mehr radikale Gruppierungen ins Spiel, so dass man leicht den Überblick verlieren konnte. Aber auch andere Sicherheitsbehörden torpedieren die Ermittlungen. Ganz nebenbei erfuhr man auch noch einiges über den Völkermord in Ruanda. Dieser anspruchsvolle Krimi präsentiert interessante und komplexe Charaktere. Das undurchsichtige Umfeld ist sehr realistisch geschildert. Dieses Buch kommt ohne reißerische Action aus und ist trotzdem sehr spannend.

  • Bewertung

    aus kiel

    5/5

    31.03.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Brisanter Thriller um Neonazis und Deutschlands Kolonialzeit

    Von einer Informantin erhält Louise Boni den Hinweis, dass ein Mann zwei Waffen bei russischen Kriminellen gekauft habe. Sie geht der Sache nach, um ein mögliches Verbrechen zu verhindern. Ihre Ermittlungen führen sie in die Neonazi-Szene. Schon bald stellt sich Ludwig Kabangu aus Ruanda als mögliches Opfer heraus, der in Freiburg ist, um die Gebeine des Großvaters seiner Frau nach Hause zu holen. Diese wurden während der Kolonialzeit Anfang des 20. Jahrhunderts zu „Forschungszwecken“ nach Deutschland gebracht. Hier erhält der Leser quasi nebenbei Einblicke in Deutschlands Kolonialzeit in Afrika sowie den Völkermord in Ruanda, bei dem 1994 in annähernd 100 Tagen Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi umbrachten. Als die Ermittlungen immer weiter in die rechtsextremistische Szene eindringen, der Ku-Klux-Klan auf den Plan kommt und staatliche Stellen scheinbar die Ermittlungen verhindern wollen, lässt Louise Boni nicht locker und ermittelt auf eigene Faust weiter. Ich muss gestehen, dass ich hier aufgrund der vielen verschiedenen Gruppierungen der rechtsextremistischen Szene ein wenig den Überblick verloren habe. Es hat mir aber nichts von der Lesefreude genommen und spannend war es allemal. Louise Boni ist eine Ermittlerin nach meinem Geschmack. Nicht aalglatt sondern mit Ecken und Kanten. Sehr stark und doch so verletzlich, immer am Rande der Erschöpfung („Keine Erschöpfung, die man loswurde, wenn man mal ein paar Wochen Urlaub machte. Wohl eine Art Seelenerschöpfung.“ S. 149). Die Dämonen, die sie verfolgen, lassen sie nicht zur Ruhe kommen. Sie ist trockene Alkoholikerin und eigentlich sehr einsam. Aber das gibt ihr den Antrieb für ihre Ermittlungen. Da niemand zuhause auf sie wartet, kann sie sich so richtig reinknien in die Ermittlungen und über ihre Grenzen hinausgehen. Obwohl ihre Alleingänge manchmal sehr grenzwertig und kaum nachvollziehbar sind. Aber das macht ihre Persönlichkeit aus. Obwohl „Der weiße Kreis“ sich gut lesen lässt, ohne die vorhergehenden 5 Bände der Reihe um Louise Boni zu kennen, wäre es hier gewiss hilfreich mehr zu wissen. Man könnte sicherlich besser nachvollziehen wie Louise zu der Frau wurde, die sie jetzt ist. Für mich war "Der weisse Kreis" von Oliver Bottini ein sehr lesenswerter Krimi, der 5 Sterne locker verdient hat.

  • leseratte1310

    aus Niederrhein

    5/5

    23.11.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Louise Bonì wird von einem…

    Louise Bonì wird von einem ehemaligen Kollegen, der nun undercover ist, auf ein illegales Waffengeschäft aufmerksam gemacht. Alles deutet darauf hin, dass die rechte Szene eine Mord plant. Nun gilt es herauszufinden, wer das Ziel ist. Es stellt sich heraus, dass Ludwig Kabangu aus Ruanda das Opfer sein könnte. Er ist in Deutschland, um die Knochen des Großvaters seiner Frau nach Afrika zu holen. Diese wurde während der Kolonialzeit Anfang des 20. Jahrhunderts nach Deutschland gebracht, um daran Forschungen zu betreiben. Obwohl es nicht unbedingt erforderlich ist, die Vorgängerbände des Buches „Der weiße Kreis“ zu lesen, wäre es dennoch sinnvoll gewesen, diese Bände zu kennen. Einiges hätte sich vielleicht eher erschlossen beziehungsweise wäre deutlicher geworden. Louise Bonì ist eine Vollblutpolizistin, daher kennt sie keinen Feierabend und geht mutig, manches Mal sogar leichtsinnig in die Ermittlungen. Sie verlässt sich oft auf ihr Bauchgefühl und lässt Anordnungen oder Befehle außer Acht. Bei Befragungen geht sie oft sehr ruppig vor und auch bei Kollegen ist nicht sonderlich rücksichtsvoll. Auch in ihrem Privatleben gibt es einige Baustellen, Ihre Alkoholsucht hat sie zwar überwunden, aber mangelnde soziale Kontakte machen ihr zu schaffen. Louise will einen Mord auf alle Fälle verhindern. Daher übernimmt sie auch einige Male selbst die Überwachung von Kabangu, der es der Polizei wirklich nicht leicht macht. Bei den Ermittlungen kommen immer mehr radikale Gruppierungen ins Spiel, so dass man leicht den Überblick verlieren konnte. Aber auch andere Sicherheitsbehörden torpedieren die Ermittlungen. Ganz nebenbei erfuhr man auch noch einiges über den Völkermord in Ruanda. Dieser anspruchsvolle Krimi präsentiert interessante und komplexe Charaktere. Das undurchsichtige Umfeld ist sehr realistisch geschildert. Dieses Buch kommt ohne reißerische Action aus und ist trotzdem sehr spannend.

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    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

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    4/5

    09.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Louise Bonis 6ter Fall

    Wieder sind vier Monate vergangen und Louise Boni kämpft mit den Geistern ihrer Vergangenheit. Seit dem Tod ihres Vorgesetzten Rolf Bermann ist auch der letzte ihrer einstigen Mitstreiter aus dem Dezernent 11 aus Bonis Anfangszeit bei der Kripo Freiburg verschwunden. Bermanns Nachfolger im Dezernat 11 ist Leif Enders, ihr aus Berlin erst kürzlich nach Freiburg versetzter neuer Chef. Da Louise Boni jedoch nur schwer mit Veränderungen in ihrem Leben umzugehen versteht, dauert es nicht lange bis es zum ersten Streit zwischen den beiden kommt. Hinzu kommt, dass ihre erst kürzlich entstandene neue Liebschaft mit Ben Liebermann leider auf eine Fernbeziehung umgeschwenkt ist.   Da kommt es Boni gerade recht, dass ein neuer Fall auf die Kripo Freiburg im Breisgau wartet. Von einem Informanten erhält Boni den Tipp, dass zwei Waffen russischer Bauart, eine Tokarev und eine Makarov, auf verschlungenen Pfaden den Weg nach Freiburg gefunden haben. Sie geht dem anonymen Hinweis nach, auch um einem möglichen baldigen Gewaltverbrechen vorzubeugen. Bei ihren ersten Ermittlungsansätzen stößt sie auf eine in Freiburg aktive Neonazizelle namens „Brigade Südwest“ sowie eine weitere rechte Verbindung namens „Heimatschutz Freiburg“. Beide Zellen dürften sich überschneiden, jedenfalls haben sie Kontakt zueinander. Doch sowohl die politische Ausrichtung, als auch die Art der Gesinnung sind bei den Mitgliedern höchst unterschiedlich. Dass sie sich auf einem Campingplatz nahe Freiburg treffen, ist zudem höchst verdächtig.   Bei dem geplanten Treffen auf dem unscheinbaren Campingplatz geht es offensichtlich um den direkten Einsatz der beiden russischen Schusswaffen. Das Ziel, so glaubt Boni anfangs, ist ein aus Kenia stammender Geistlicher namens Ludwig Kabangu. Kabangu selbst ist sich offensichtlich der drohenden Gefahr nicht bewusst und verfolgt daher in Freiburg seine eigenen Ziele. Unabhängig des aktiven Neonazi-Netzwerks begibt er sich auf die Suche nach dem Urgroßvater seiner verstorbenen Frau. Da es sich um einen Farbigen handelt und dieser zudem auch noch ohne Personenschutz in der Stadt unterwegs ist, ist er ein ideales Ziel für die Neonazis. Diese lauern ihm an verschiedenen Stellen auf und bereiten eine Falle vor. Doch auch Kabangu selbst hütet ein Geheimnis, von dem Louise Boni nichts ahnt.   Nachdem man in den vorangegangenen Bänden die unterschiedlichsten Probleme wie Menschenhandel, Industriespionage, Waffenschmuggel oder deutsche Vergangenheitsbewältigung als Ausgangslage hatte, gibt es auch hier wieder ein sehr präsentes Kernthema: Die Problematik mit verschiedensten deutschen Neonazi-Netzwerken und deren Verdrängung aus dem allgemeinen gesellschaftlichen Gedächtnis. Frei nach dem Motto: Was ich nicht sehen kann, ist nicht vorhanden – eine durchaus interessante Thematik, welche man aus diesem Blickwinkel kaum wahrnimmt.   Wie schon in den vergangenen fünf Bänden gibt es auch hier eine ganze Menge an Lokalkolorit der Gegend in und um Freiburg im Breisgau. Verfügt man über etwas Ortskenntnis innerhalb der Region, ist man hier ganz klar im Vorteil. Viele Straßennamen und Ortsteile habe ich auch hier zum ersten Mal gehört. Es wird aber auch immer wieder alles schön erklärt, was das Lesen dadurch sehr angenehm und flüssig gestaltet. Ich hoffe auf eine baldige Fortsetzung!

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