Produktbild: Feine Leute
Band 1

Feine Leute Kriminalroman

Aus der Reihe Paul Genzer ermittelt
12

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.02.2016

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1964 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841210241

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

12.02.2016

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1964 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841210241

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  • Bewertung

    aus Herzsprung

    5/5

    02.02.2021

    eBook (ePUB)

    Ungewohntes Ambiente, aber toll geschrieben

    Carl und Paul, ein schwules Pärchen, das im Berlin der 20er Jahre lebt und seine Liebe aufgrund des Unzucht-Paragraphen verheimlichen muss, ist im Moment eigentlich gar kein Paar. Sie haben sich zerstritten. Als Carls Schwester mit ihm über den Tod von einem ihrer Bekannten spricht, und ihn dabei eigentlich eher langweilt, kommt ihm eine gewagte Idee: Er, der Schauspieler, wird selbst in diesem Fall aktiv werden und so versuchen, seinem Kriminalkommissar Paul zu imponieren. Denn glücklich mit der Trennung ist keiner von beiden. So wie sie sich nach und nach immer weiter versöhnen, löst sich auch der Fall immer weiter auf. Diesen zu enträtseln ist jedoch eine sehr schwierige Angelegenheit. Obwohl er eigentlich ganz klar zu sein scheint, gibt es daran so viel Unlogisches, dass dabei einfach etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Auch wenn das Ambiente für mich anfangs eher ungewohnt war, kann ich nur sagen: gut konstruierter Fall, angenehm geschrieben und interessante Charaktere. Eher kurz gehaltene Beschreibungen von Personen und Umgebungen, aber genau so lang, dass man alle nötigen Informationen bekommt, um die Szene innerlich vor sich zu sehen. Außerdem ist auch eine angenehme Prise Humor enthalten, die jedoch keineswegs affig wirkt.

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    01.07.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Anspruchsvoller Krimi

    Ich habe das Buch nach dem Cover gekauft und wurde sehr angenehm überrascht. Eigentlich erwartete ich einen seichten Krimi mit ein bisschen historischem Hintergrund, stattdessen bekam ich ein atmosphärisch sehr dichten, sehr schlau konstruierten klassischen Kriminalroman mit Ironie und Witz. Das Verbrechen ist intellektuell spannend und sehr gut recherchiert, die Auflösung ein echter Clou und die Figuren angenehm edgy. Nicht alle unbedingt sympathisch, aber wunderbar lebensnah, durch die wechselnden Erzählperspektiven erhält man einen guten Einblick in die Gedankenwelt der Zeit. Dass es noch eine romantische Liebesgeschichte gibt, war für mich noch ein besonderes Zuckerle. Von mir eine 100% Leseempfehlung für alle die anspruchsvolle Krimiunterhaltung schätzen.

  • Bewertung

    5/5

    09.06.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Sprachlich anspruchsvolles Krimivergnügen

    Ich lese Krimis für gewöhnlich, weil ich abends nach einem langen Tag noch ein bisschen abschalten möchte und obwohl Joan Wengs Buch mich schwer beeindruckt, dafür ist es nicht geeignet. Wengs sprachliche Feinheiten und ihre kleinen amüsanten Bilder verlangen/verdienen die volle Aufmerksamkeit. Da die Autorin ja wohl über die Literatur der Zwanziger Jahre promoviert, gelingt es ihr sprachlich eindrucksvoll, den Leser direkt und ohne viele Erklärungen in diese Umbruchära zu versetzen. Man riecht, schmeckt und sieht die Zeit unmittelbar. Ein herrliches Buch, aber eindeutig eins zum zweimal lesen! Einmal für den spannenden und überzeugend gelösten Krimifall, zweimal/dreimal/viermal für die liebenswerten Figuren und die Seitenhandlungen oder einfach als Zeitreise.

  • PMelittaM

    aus Köln

    5/5

    28.05.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Hat mich sehr gut unterhalten

    Berlin 1925: Der Gutsbesitzer Gottlieb Straumann wird tot aufgefunden. Schnell scheint klar, dass sein Verwalter Max Bayer ihn getötet hat, angestiftet von Bernice Staumann, Ehefrau des Toten und Geliebte des Verwalters. Doch ist der Fall wirklich so einfach? Kriminalkommissar Paul Genzer ermittelt und wird tatkräftig unterstützt von Carl von Bäumer, dem UFA-Star, der mit Paul ein besonderes Verhältnis unterhält. Kriminalromane im Berlin der 20er Jahre lese ich sehr gerne und so freute ich mich, einen weiteren entdeckt zu haben. Der Roman liest sich sehr gut und entwickelte sich für mich schnell zum Pageturner. Mir gefällt vor allem der Erzählstil, die Geschichte wird aus vielen verschiedenen Perspektiven durch die Gedankengänge der einzelnen Charaktere erzählt. Man bekommt so unverstellt die Gedanken von Menschen der damaligen Zeit mit, diese machen sich dabei auch Gedanken über handelnde Personen oder drücken politische Stimmungen aus. Der Roman transportiert so nicht nur die eigentliche Geschichte sondern auch viele Informationen zum tatsächlichen und fiktiven (z. B. bezogen auf den o. g. UFA-Star) Stimmungsbild der 20er Jahre. Da historische Persönlichkeiten (z. B. Erich Gennat, den man auch in anderen Kriminalromanen aus der damaligen Zeit trifft) und Örtlichkeiten Berlins auftauchen, regt der Roman auch zum Selbstrecherchieren an, etwas, das ich an historischen Romanen besonders mag. Besonderes Augenmerk legt die Autorin auf das Verhältnis zwischen Paul und Carl, das in damaligen Zeiten unter den sogenannten Unzuchtparagraphen (§ 175 StGB) fiel und strafbar war. Mir hat die Beziehung der beiden sehr viel Spaß gemacht, vor allem auch, weil sie so unterschiedlich sind, hier der nicht gerade gut aussehende, aus einfachen Verhältnissen stammende Kommissar und dort der adelige „schönste Mann der UFA“. Auch die Reaktionen und Gedanken anderer Leute auf bzw. über Carl sind sehr amüsant dargestellt, da er im Film einen Ermittler verkörpert, wird ihm z. B. bedenkenlos abgekauft, dass er im Todesfall Straumann ermitteln darf. Es gibt überhaupt Einiges zum Schmunzeln in diesem Roman ... Doch auch der eigentliche Fall geht nicht unter, man erlebt Verhöre und Ermittlungen und am Ende gibt es eine zufriedenstellende Auflösung. Auch lässt es sich wunderbar miträtseln und es gibt mehr als eine überraschende Wendung. Durch den besonderen Erzählstil verlangt der Roman schon ein aufmerksames Lesen, auch, weil es schade wäre, Dinge zu überlesen, die zusätzlich Vergnügen bereiten. So gibt es eine Szene, die aus der Perspektive eines Liftboys erzählt wird, von dem man nicht erwartet, ihn später wieder zu treffen, jedoch spielt er an einer anderen Stelle noch einmal eine wesentliche Rolle, dass er dort beteiligt ist, könnte man jedoch leicht überlesen. Überhaupt ist am Ende mehr miteinander verbunden, als man zunächst ahnen konnte. Insgesamt ist der Roman sehr kurzweilig und hat mich ausgesprochen gut unterhalten. Joan Wengs Romandebüt ist ein richtig guter Kriminalroman, der durch seine besonderen Erzählstil, die außergewöhnlichen Ermittler und den interessanten Fall sehr gut unterhält. Von mir gibt es 5 Sterne und eine uneingeschränkte Leseempfehlung, vor allem für Jene, die gerne historische Kriminalromane lesen. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Fall, der Anfang 2017 erscheinen soll.

  • Tina Bauer

    aus Essingen

    4/5

    08.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    glasklarer Fall?

    Kommissar Paul Genzer hat einen scheinbar glasklaren Fall auf dem Tisch. Eine reiche Gattin soll den Mord an ihrem unliebsamen alten Ehemann bei ihrem Geliebten in Auftrag gegeben haben. Aber als dann die reiche Witwe selbst verstirbt, muss Paul Genzer gestehen, dass er ohne die Hilfe seiner „Geliebten“ in den Ermittlungen feststeckt. Weng führt uns in das Berlin Ende 1920 das vor Unzuchtparagraphen, Blauäugigkeit, verlorenem Kriegswahnsinn und Drogen nur so strotzt. Die goldenen Zwanziger Jahre mit ihrer Scheingesellschaft zeigen klar den Unterschied zwischen Arm und Reich und der Macht und Gier der Bussi-Bussi-Gesellschaft. Ein Kriminalroman, bei dem mit das Ermittlerteam zwar gut gefällt, die Geschichte selbst aber eher an eine Liebesstory mit viel Wehmut als mit Spannung daher kommt.

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