Der See
Band 24320

Der See

Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.11.2015

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,1/11,4/1,6 cm

Gewicht

190 g

Beschreibung

Rezension

»Was für ein Talent! Banana Yoshimoto schreibt wunderbar subtile, wundersam verstörende Bücher, in denen Japans Jugend endlich Stimme bekommt.«
»Was für ein Talent! Banana Yoshimoto schreibt wunderbar subtile, wundersam verstörende Bücher, in denen Japans Jugend endlich Stimme bekommt.«

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.11.2015

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,1/11,4/1,6 cm

Gewicht

190 g

Auflage

03. Auflage

Originaltitel

Mizuumi

Übersetzt von

Thomas Eggenberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24320-8

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Kaum gelesen, freue ich mich auf‘s nächste Buch von Yoshimoto!

Bewertung am 17.09.2023

Bewertungsnummer: 2024382

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein wunderbar simpel wirkendes Buch, welches alles andere als simpel ist! Es liest sich leicht und schwerelos und hat dabei eine tiefgreifende und berührende Handlung. Mari, die Hauptfigur und Erzählerin des Romans, wirkt wie eine gute Freundin die man eben kennt oder ein anderes ich, in welche man sich mühelos hineinversetzten kann. Ihr Freund Nakajima hingegen, wie ein geheimnisvoller Fremder, der seine Geschichte hat und den man auf keinen Fall bedrängen möchte und zugleich nur darauf wartet, dass er erzählt was er zu erzählen hat. Ein Buch voller Liebe, Empathie und Verständnis für die unsicher und manchmal wackelig und zugleich starken Figuren die darin vorkommen und ebenso für den Menschen der dieses Buch ließt.
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Kaum gelesen, freue ich mich auf‘s nächste Buch von Yoshimoto!

Bewertung am 17.09.2023
Bewertungsnummer: 2024382
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein wunderbar simpel wirkendes Buch, welches alles andere als simpel ist! Es liest sich leicht und schwerelos und hat dabei eine tiefgreifende und berührende Handlung. Mari, die Hauptfigur und Erzählerin des Romans, wirkt wie eine gute Freundin die man eben kennt oder ein anderes ich, in welche man sich mühelos hineinversetzten kann. Ihr Freund Nakajima hingegen, wie ein geheimnisvoller Fremder, der seine Geschichte hat und den man auf keinen Fall bedrängen möchte und zugleich nur darauf wartet, dass er erzählt was er zu erzählen hat. Ein Buch voller Liebe, Empathie und Verständnis für die unsicher und manchmal wackelig und zugleich starken Figuren die darin vorkommen und ebenso für den Menschen der dieses Buch ließt.

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Chihiro und Nakajima

Bewertung am 03.03.2014

Bewertungsnummer: 446640

Bewertet: eBook (ePUB)

Mir hatte schon -Ihre Nacht- von Banana Yoshimoto ausgesprochen gut gefallen und ich denke mit diesem Buch habe ich eine neue Lieblingsschriftstellerin gefunden. Zunächst geht es vordergründig um die Liebesgeschichte zweier junger Menschen in Tokio, beide schon früh durch Lebensnarben gekennzeichnet. Die Handlung entwickelt sich immer dichter und webt Lebensabschnitte ein, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Und dennoch ist eine gewisse Leichtigkeit und die Lust am Leben zu spüren. Ein Buch, eine Schriftstellerin, die nicht nur Murakami Leser würdigen werden.
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Chihiro und Nakajima

Bewertung am 03.03.2014
Bewertungsnummer: 446640
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Mir hatte schon -Ihre Nacht- von Banana Yoshimoto ausgesprochen gut gefallen und ich denke mit diesem Buch habe ich eine neue Lieblingsschriftstellerin gefunden. Zunächst geht es vordergründig um die Liebesgeschichte zweier junger Menschen in Tokio, beide schon früh durch Lebensnarben gekennzeichnet. Die Handlung entwickelt sich immer dichter und webt Lebensabschnitte ein, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Und dennoch ist eine gewisse Leichtigkeit und die Lust am Leben zu spüren. Ein Buch, eine Schriftstellerin, die nicht nur Murakami Leser würdigen werden.

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Der See

von Banana Yoshimoto

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Japanische Generation Y

Bewertet: eBook (ePUB)

In - Der See - wird die Geschichte von Chihiro erzählt, einer dreißigjährigen Frau, Tochter eines unverheirateten, aber sehr verliebten Paares. Im ersten Satz des Romans erfährt man bereits über den Tod ihrer geliebten Mutter und gleich darauf, dass sie nie eine richtige Beziehung zu ihren Vater aufbauen konnte. Ein Leben lang blieb er ihr fremd. Chihiro zieht alleine nach Tokyo, wo sie von einem eigenartigen Mann im Nachbarhaus beobachtet wird. Banana Yoshimoto ist neben Haruki Murakami wohl der populärste japanische Export, und wie ich finde auch ein sehr passendes Pendant zum Großmeister der japanischen Literatur. Rücken bei Murakami die Männer in den Blickpunkt der Geschichte, sind es bei Yoshimoto in der Regel die Frauen. In ihrem typisch schnörkellosen und reduzierten Stil, der mir sehr gut gefällt, erzählt Yoshimoto die Geschichte aus der Sicht Chihiros. Bereits in Kitchen - meinem ersten Roman den ich von dieser außergewöhnlichen Schriftstellerin gelesen habe - überzeugte sie mit ihrer unnachahmlichen und eben minimalistische Art. Die knappen Sätze, die nur scheinbar oberflächig sind, offenbaren den Leser der zwischen den Zeilen lesen vermag, eine Tiefe und und Weite wie sie nur wenige Schriftsteller erreichen. In - Der See - widmet sie sich der Einsamkeit der Hauptcharaktere und was sie daraus machen. Neben Chihiro charakterisiert Nakajima für mich die typischen Züge der Generation Y - hochgebildet, aber mit wenig Ambitionen Karriere zu machen. Freude an der Arbeit, aber der Status und Prestige sind keine Ziele die sie anvisieren. Wenn in Rezensionen die Rede davon ist - dass gerade Chihiro naiv wirkt, dann stimmt das nur zu einem gewissen Teil. Meiner Meinung nach repräsentierten sie zwei von vielen Dreißigjährigen - die nicht erwachsen geworden sind oder nicht erwachsen werden wollen - und sich die Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung in allen Richtungen offen. Vielleicht stecken sie aber auch in Unsicherheiten fest und wissen noch nicht wohin ihr Weg sie noch führt. Wer sich nun der japanischen Literatur nähern möchte, dem kann ich neben diesem Roman auch ihre Debüterzählung Kitchen, oder von Haruki Murakami Afterdark wärmstens empfehlen.
5/5

Japanische Generation Y

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In - Der See - wird die Geschichte von Chihiro erzählt, einer dreißigjährigen Frau, Tochter eines unverheirateten, aber sehr verliebten Paares. Im ersten Satz des Romans erfährt man bereits über den Tod ihrer geliebten Mutter und gleich darauf, dass sie nie eine richtige Beziehung zu ihren Vater aufbauen konnte. Ein Leben lang blieb er ihr fremd. Chihiro zieht alleine nach Tokyo, wo sie von einem eigenartigen Mann im Nachbarhaus beobachtet wird. Banana Yoshimoto ist neben Haruki Murakami wohl der populärste japanische Export, und wie ich finde auch ein sehr passendes Pendant zum Großmeister der japanischen Literatur. Rücken bei Murakami die Männer in den Blickpunkt der Geschichte, sind es bei Yoshimoto in der Regel die Frauen. In ihrem typisch schnörkellosen und reduzierten Stil, der mir sehr gut gefällt, erzählt Yoshimoto die Geschichte aus der Sicht Chihiros. Bereits in Kitchen - meinem ersten Roman den ich von dieser außergewöhnlichen Schriftstellerin gelesen habe - überzeugte sie mit ihrer unnachahmlichen und eben minimalistische Art. Die knappen Sätze, die nur scheinbar oberflächig sind, offenbaren den Leser der zwischen den Zeilen lesen vermag, eine Tiefe und und Weite wie sie nur wenige Schriftsteller erreichen. In - Der See - widmet sie sich der Einsamkeit der Hauptcharaktere und was sie daraus machen. Neben Chihiro charakterisiert Nakajima für mich die typischen Züge der Generation Y - hochgebildet, aber mit wenig Ambitionen Karriere zu machen. Freude an der Arbeit, aber der Status und Prestige sind keine Ziele die sie anvisieren. Wenn in Rezensionen die Rede davon ist - dass gerade Chihiro naiv wirkt, dann stimmt das nur zu einem gewissen Teil. Meiner Meinung nach repräsentierten sie zwei von vielen Dreißigjährigen - die nicht erwachsen geworden sind oder nicht erwachsen werden wollen - und sich die Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung in allen Richtungen offen. Vielleicht stecken sie aber auch in Unsicherheiten fest und wissen noch nicht wohin ihr Weg sie noch führt. Wer sich nun der japanischen Literatur nähern möchte, dem kann ich neben diesem Roman auch ihre Debüterzählung Kitchen, oder von Haruki Murakami Afterdark wärmstens empfehlen.

Gregor Schwarzenbrunner
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