Produktbild: Faule Marillen
Band 7

Faule Marillen Ein Wachau-Krimi

Aus der Reihe Lisa Lercher Krimis
8

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2015

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/11,6/2,5 cm

Gewicht

246 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7834-4

Beschreibung

Rezension

"rasant erzählt" Die Presse am Sonntag "Krimi zum Verschlingen" Kleine Zeitung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.08.2015

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

19/11,6/2,5 cm

Gewicht

246 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7834-4

Herstelleradresse

Haymon
Erlerstr. 10/2
6020 Innsbruck
AT
office@haymonverlag.at

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  • orfe1975

    5/5

    24.09.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Durchweg spannender Krimi mit österreichischem Flair

    Cover: -------------- Das Fenster mit der idyllischen Aussicht auf die Marillenplantage und davor ein Blutfleck auf der Fensterbank sind die perfekte Kombination, um auf diesen Krimi einzustimmen. Wirklich gut UND schön gemacht! Inhalt: ----------- Der Kriminalkommissar bzw. nach österreichischem Rang ist es Major Paul Eigner wird auf eigenen Wunsch in die kleine Wachauer Gemeinde Klein Dürnspitz versetzt. So ist er in der Nähe seiner Schwester samt Familie und dem pflegebedürftigen Vater. In der Gemeinde wird die Leiche des seit Jahren verschwundenen Ortspfarrers entdeckt. Obwohl Major Eigner Einheimischer ist, fällt es auch ihm schwer, den Dorfbewohnern Informationen zu entlocken. Ebenso muss er erst mal mit den neuen Kollegen in der Wache warm werden. Mein Eindruck: --------------------- Gleich zu Beginn der Krimis fühlt man sich, wie in die Wachau versetzt, auch wenn man noch nie dort war. Die Landschaft ist schön beschrieben, ohne ausschweifend zu werden und die Dialoge sind geprägt vom Dialekt der Region. Letzteres ist jedoch gut zu verstehen und sollte der eine oder andere Ausdruck nicht geläufig sein, hilft wunderbar der Glossar im Anhang weiter. Die Gespräche der Personen sind zuweilen geprägt von sehr subtilem, manchmal auch sehr trockenem Humor, was den Krimi zu einem wahren Lesevergnügen machte. Eigner selbst ist ein sehr sympathischer Ermittler mit manchmal rauer Schale, aber sehr weichem, sozialen Kern. Seine Frau ist früh verstorben, er hilft seiner Schwester, auf den dementen Vater aufzupassen und hütet ab und an seinen Enkel, wenn seine Tochter arbeiten muss, zu der er ein etwas schwieriges Verhältnis hat. Die Umstände über den Verlust seiner Frau werden nur angedeutet, so bleibt weiterer Entwicklungsspielraum für weitere Romane dieser Reihe. Das gilt auch für den Charakter von Eigner selbst sowie die Beziehung zu seiner Tochter. Den Mordfall betreffend bleibt es spannend bis zum Schluss. Es werden immer wieder neue Spuren gestreut. Ein paar führen in die Irre, ein paar letztendlich zum Mörder, der für mich trotz Vorahnung doch eine Überraschung darstellte. Es gibt keine Kapiteleinteilung, die Abschnitte sind durch Sterne getrennt. Dadurch wurde ich erst recht zum ständigen Weiterlesen verführt, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Schön ist auch, dass hier mit vielen Grautönen geschrieben wurde, es gibt moralisch keine Einteilung in schwarz/weiß bzw. moralisch richtig/falsch. Der Fall ist somit außergewöhnlich und sehr gut gelöst. Fazit: ----------- Ein Krimi, bei dem alles passt: Schreibstil, österreichisches Lokalkolorit, trockener Humor, Spannungsbogen bis zum Schluss, sympathischer Ermittler. Bitte mehr, Frau Lercher!

  • orfe1975

    5/5

    24.09.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Gleich zu Beginn der Krimis…

    Gleich zu Beginn der Krimis fühlt man sich, wie in die Wachau versetzt, auch wenn man noch nie dort war. Die Landschaft ist schön beschrieben, ohne ausschweifend zu werden und die Dialoge sind geprägt vom Dialekt der Region. Letzteres ist jedoch gut zu verstehen und sollte der eine oder andere Ausdruck nicht geläufig sein, hilft wunderbar der Glossar im Anhang weiter. Die Gespräche der Personen sind zuweilen geprägt von sehr subtilem, manchmal auch sehr trockenem Humor, was den Krimi zu einem wahren Lesevergnügen machte. Eigner selbst ist ein sehr sympathischer Ermittler mit manchmal rauer Schale, aber sehr weichem, sozialen Kern. Seine Frau ist früh verstorben, er hilft seiner Schwester, auf den dementen Vater aufzupassen und hütet ab und an seinen Enkel, wenn seine Tochter arbeiten muss, zu der er ein etwas schwieriges Verhältnis hat. Die Umstände über den Verlust seiner Frau werden nur angedeutet, so bleibt weiterer Entwicklungsspielraum für weitere Romane dieser Reihe. Das gilt auch für den Charakter von Eigner selbst sowie die Beziehung zu seiner Tochter. Den Mordfall betreffend bleibt es spannend bis zum Schluss. Es werden immer wieder neue Spuren gestreut. Ein paar führen in die Irre, ein paar letztendlich zum Mörder, der für mich trotz Vorahnung doch eine Überraschung darstellte. Es gibt keine Kapiteleinteilung, die Abschnitte sind durch Sterne getrennt. Dadurch wurde ich erst recht zum ständigen Weiterlesen verführt, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Schön ist auch, dass hier mit vielen Grautönen geschrieben wurde, es gibt moralisch keine Einteilung in schwarz/weiß bzw. moralisch richtig/falsch. Der Fall ist somit außergewöhnlich und sehr gut gelöst. Fazit: -------------- Ein Krimi, bei dem alles passt: Schreibstil, österreichisches Lokalkolorit, trockener Humor, Spannungsbogen bis zum Schluss, sympathischer Ermittler. Bitte mehr, Frau Lercher!

  • G.

    aus Wien

    4/5

    19.10.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Lokalkolorit

    ein schöner Krimi mit viel Lokalkolorit. Ich habe das Buch in einem Zug bis zur letzten Seite durchgelesen - spannend nicht nur für Wachaukenner, überraschend das Ende.

  • Bewertung

    aus Lüdinghausen

    4/5

    06.08.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Guter Krimi

    Inhalt: Ein schauerlicher Knochenfund bringt plötzlich Unruhe in die sonst so beschauliche Wachauer Gemeinde Klein Dürnspitz. Schon bald ist klar, dass es sich bei dem Skelett um die Überreste des ehemaligen Ortspfarrers handelt. Der ist nämlich vor mehr als einem Jahrzehnt auf mysteriöse Weise verschwunden. Major Paul Eigner soll als erfahrener Kriminalist Licht in die Angelegenheit bringen. Keine leichte Aufgabe, stößt er doch bei seinen Ermittlungen auf eine Mauer eisigen Schweigens. Als diese langsam zu bröckeln beginnt, bekommt die ländliche Idylle tiefe Risse: Gerüchte über ein uneheliches Kind des Pfarrers, der seinen weiblichen Schäfchen offenbar mehr als nur ein guter Hirte war, ein gewalttätiger Ehemann und die Anhänger einer katholischen Sekte halten den Major bei seiner Spurensuche enorm auf Trab. Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Es passte auch gut zum Buch. Für einen Krimi wirklich passend gewählt. Die Marillenbäume, die man durch das Fenster sieht, das Holzfenster in der Hütte – alles sehr ländlich. Genau da spielt auch der Krimi. Mein Fazit: Mir hat der Krimi gefallen und ich habe das Ende auch nicht vorausahnen können. So etwas finde ich immer sehr gut, wenn ich bis zum Schluss keine Ahnung habe, wer der Täter war. Der Schreibstil war auch gut gewählt. Ich konnte das Buch schnell und flüssig lesen. Auch in die Charaktere konnte ich mich gut hineinversetzen, obwohl ich es schön gefunden hätte, wenn man von der eigentlichen Täterin vorher etwas mehr erfahren hätte. So blieb sie mir doch ein wenig fremd. Aber der Aha-Effekt war auf jeden Fall da. Die Länge des Buches war auch angenehm. Ich fand es jedenfalls zu keiner Zeit langweilig oder unnötig in die Länge gezogen. Ich vergebe hier gerne 4 von 5 Punkten.

  • Lesefieber

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Lesenswerter Krimi aus Österreich

    Im Mittelpunkt des Krimis steht Major Paul Eigner, der die Identität einer Leiche herausfinden soll, deren Knochen von spielenden Kindern gefunden wurden. Die Figuren sind interessant vielschichtig angelegt. Erst im Laufe des Buchs erfährt man, was wieso Eigner so gebrochen ist und wie kompliziert die Verhältnisse zu einander sind. Viel spannender als der Fall selber sind diese Hintergründe und Einblicke in die österreichischen Verhältnisse.

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