Es war kein einfaches Jahr 2014, das Adrian Plass da durchzustehen hatte: Als ihn immer stärkere Kopfschmerzen plagen, vermuten die Ärzte einen Gehirntumor. Endlich ist dieser Verdacht ausgeräumt, und er kann aufatmen – da erleidet er einen Schlaganfall. Kaum in der Lage, seine rechte Hand zu benutzen (eine denkbar schwierige Situation für einen Schriftsteller), lässt er sich nicht unterkriegen und kämpft sich tapfer zurück. Schließlich steht die Deutschland-Tournee vor der Tür, die er um keinen Preis verpassen möchte. Und die wird ihm tatsächlich in ganz besonderer Erinnerung bleiben.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Nicole
aus Nürnberg
5/5
24.01.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Genial
Meine Meinung zum Buch:
Tagebuch eines angeschlagenen Chaoten
Getragen in schweren Zeiten
Erwartung und Aufmerksamkeit:
Diesen Punkt findet ihr wie immer auf meinem Blog :)
Inhalt in meinen Worten:
Adrians neues Buch ist anders, es ist schwerer, und doch hat es nicht seinen Glanz mit dem Humor verloren.
In 12 Briefen (einer pro Monat) leidet mich Adrian durch sein Jahr 2014.
Viele Momente die bei ihm geschehen sind, greift er auf, aber auch Weltgeschehen.
Wie empfinde ich das gelesene?
Dieses Buch muss ein Re-Read werden! Es ist so genial, so ermutigend, so wertvoll an Impulsen.
Adrian erlebte in einem Jahr ziemlich viel. Sei es ein unbestimmtes Augenleiden, dass letztlich in einen Bandscheibenvorwurf mündet oder gar ein Schlaganfall.
Wie er damit umgeht, und was er auf einem fahrenden Fahrband macht, auf dem eigentlich Cover von Flugreisenden sich befinden, erzählt er eindrücklich auf humorvolle und starke Weise.
Dabei macht er meinen klar: Ja auch wir Christen haben doofe Dinge hin und wieder hin zu nehmen, wichtig ist: Bleibst du am Ball mit Jesus, selbst wenn es mal schwer ist?
Erzählstil:
Dieses Buch ist eher ein Tagebuch von Adrian selbst, als ein frommes Tagebuch des Chaoten ;).
Obwohl ein klein wenig chaotisch ist Adrian.
Er schreibt sehr malerisch und nimmt mich so richtig mit in seinen Alltag, das gefällt mir richtig gut. Dabei kann ich an der ein oder anderen Stelle richtig viel lachen.
Fazit:
Dieses Buch ist genial, es hätte gerne mehr Seiten haben dürfen, denn es ist einfach grandios genial erzählt und macht klar: Halte fest! Denn losgelassen wirst du nicht!
Sterne:
Ich gebe diesem Buch 5.
WuffWuff
4/5
09.01.2016
Buch (Gebundene Ausgabe)
Der fromme Chaot ist angeschlagen
Nachdem ich mit Begeisterung Vereinte Chaoten; 25 Jahre frommer Chaot gelesen habe, war ich natürlich neugierig wie es Adrian Plass ergangen ist.
In Tagebuch eines angeschlagenen Chaoten schreibt Adrian Plass über sein nicht einfaches Jahr 2014. Er und seine Frau sind gesundheitlich angeschlagen. Bei Adrian gibt es Anfang des Jahres den Verdacht auf einen Gehirntumor, aufgrund dessen fängt er an in jedem Monat einen Brief an seine Leser zu schreiben.
Er hat mich mitgenommen auf seine schwere Reise durch das Jahr 2014. In jedem Kapitel findet sich der Brief eingebettet in einigen Gedanken von Adrian. Mal nachdenklich, mal, witzig und mal politisch nimmt Adrian plass den Leser mit durch das Jahr 2014- Es macht einen Mut, wie humorvoll Adrian Plass bleibt, obwohl es für ihn überhaupt kein einfaches Jahr war. Mir hat dieses Buch ganz gut gefallen, wobei es für mich nicht ganz so gut ist, wie seine anderen Bücher.
smillas_bookworld
aus Rheinland Pfalz
4/5
17.12.2015
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein frommer Chaot lässt sich nicht unterkriegen
Eigentlich hat Adrian Plass nie wirklich Tagebuch geführt, bekennt er im Vorwort. Und eigentlich ist Tagebuch eines frommen Chaoten auch kein Tagebuch, sondern vielmehr Briefe an seine Leser, die er auf seiner Homepage veröffentlichte. Drumherum erzählt er zwar auch noch ein wenig, aber Hauptteil des Buches sind eben diese Briefe.
Ausschlaggebend für diese Briefe war ein ursprünglich vermuteter Gehirntumor. Dieser Verdacht wurde zwar ausgeräumt, aber kurz darauf erleidet Adrian Plass einen Schlaganfall. In 12 Briefen aus dem Jahr 2014 (für jeden Monat einen) berichtet er aus seinem Leben: Wie es ihm geht, welche Gedanken ihn umtreiben, was er erlebt hat usw. Dabei lässt er seinen britischen Humor einfließen, der mich immer mal zum Schmunzeln oder Lachen brachte. Das Buch dreht sich zwar nicht ausschließlich um seine Angeschlagenheit, aber man merkt ihm an, dass es ihm zu schaffen macht und sein Leben verändert hat. So hat das Buch auch seine nachdenklichen Momente.
Ich habe bisher noch keine anderen Bücher von Adrian Plass gelesen und kann dieses nicht mit den anderen vergleichen. Es ist auf jeden Fall interessant für alle, die gerne wissen möchten, wie es ihm weiterhin ergangen ist. Außerdem für angeschlagene Menschen, die einen Hoffnungsschimmer brauchen und lesen möchten, wie jemand anderes mit dem Problem umgeht, eine Leseempfehlung.
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