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Manet Eine symbolische Revolution

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.12.2015

Herausgeber

Patrick Champagne + weitere

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

921

Maße (L/B/H)

20,9/13,6/4,7 cm

Gewicht

880 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Manet. Une révolution symbolique. Cours au Collège de France (1998-2000) suivis d'un manuscrit inachevé de Pierre et Marie-Claire Bourdieu

Übersetzt von

Achim Russer + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58680-8

Beschreibung

Rezension

»Die Kunstkritik nach Bourdieu wird nicht mehr an der sozioanalytischen Beschreibung der Disposition der Künstler vorbeikommen ... « ("Badische Zeitung")
»Bourdieus Methode zwischen Fantasie und Wissenschaftlichkeit trifft den Kern der Moderne. ... Diese historische Transformation – mit Manet in ihrem Zentrum – sie ist noch heute ein Gewinn.« ("Deutschlandfunk")
»Schließlich enthält der sehr lesenswerte Band, der für die Bereiche Kunstgeschichte, Kunstsoziologie, Ideengeschichte des 19. Jahrhunderts und generell für Kulturwissenschaften in vieler Hinsicht anschlußfähig ist, ein Personen- und Sachregister, mit dem der Band gute Dienste leisten kann.« ("Informationsmittel (IFB)")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.12.2015

Herausgeber

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

921

Maße (L/B/H)

20,9/13,6/4,7 cm

Gewicht

880 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Manet. Une révolution symbolique. Cours au Collège de France (1998-2000) suivis d'un manuscrit inachevé de Pierre et Marie-Claire Bourdieu

Übersetzt von

  • Achim Russer
  • Bernd Schwibs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-58680-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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  • Produktbild: Manet
  • Der Manet-Effekt

    Vorlesung vom 6. Januar 1999

    Thema der Vorlesung: die von Manet ausgelöste symbolische Revolution – Eine vollendete symbolische Ordnung – »Peinture pompier« – Die Konstruktion der modernen Kunst: ein umkämpftes Thema – Parenthese: Soziale Probleme und soziologische Probleme – Staatskunst und Akademismus der Avantgarde – Die Talmi-Revolution – Parenthese über wissenschaftlichen Populismus – Ein unmögliches Forschungsprogramm: der Raum der Kritik – Vom Banalen zum Skandal – Ein Bild voller Unstimmigkeiten – Die Kollision zwischen Edlem und Trivialem – Die Affinität zwischen den Hierarchien – Der falsche Gegensatz »Realismus/Formalismus«

    Vorlesung vom 13. Januar 1999

    Frage nach der Revolution in der Kunst – Das Spiel des projektiven Bildungstests (»Das erinnert mich an . . .«) – Das Feld der Kritik konstruieren – Die Wirkungen des Kunstwerks – Die »Kommunikation von Unbewußtem« – Die intentionalistische Theorie – Regelverstoß und ästhetische Barbarismen – Rhetorik des Euphemismus und Wirkung des Titels – Die Wirkungen der Komposition – Eine symbolische Bombe – Die Daseinsberechtigung eines Bildes – Die Infragestellung der Malerei innerhalb der Malerei – Intention und Disposition

    Vorlesung vom 17. Februar 1999

    Eine akademische Kunst – Pompier-Kunst, Aristokraten und Neureiche – Die akademische Ästhetik – Eine integrierte akademische Institution – Ateliers und Initiationsriten – Konsekration und Glaubensproduktion – Ein gradus ad parnassum – Académie und akademische Malerei – Technische und historische Virtuosität – Eine Ästhetik der Lesbarkeit – Eine »enthistorisierte« Geschichte – Eine Ästhetik der Vollendung

    Vorlesung vom 24. Februar 1999

    Manets Kritiker – Parenthese über die Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem – Lebensstil und Werkstil – Die Abschaffung der Bedeutung – Häretiker und Orthodoxe – Die Nominierung – Der Kampf um das Monopol – Ausstellung und Konsekration – Die Transformation des Bildungswesens – Verteidigung der Körperschaft – Eine Glaubenskrise – Das morphologische Modell Durkheims und seine Grenzen

    Vorlesung vom 4. März 1999

    Externe Faktoren und Logik der Felder: die Überproduktion von Absolventen – Die Reproduktion der Unterschiede – Disziplinen und »Zufluchts«-Positionen – Die Schwächung des staatlichen Monopols – Der Beitrag des Publikums zur Revolution – Sklerose des Salon und verallgemeinerte Glaubenskrise – Ein Vergleich des künstlerischen Milieus in Paris und London – Manet und die Präraffaeliten – Manet in der Sicht Mallarmés

    Vorlesung vom 9. Februar 2000

    Bruch und Kontinuität – Der Salon des refusés von 1863 – Für einen rationalen Eklektizismus – Brüche in der Kontinuität (1): die Vorwegnahmen – Bruch in der Kontinuität (2): die Parodie – Das Paradox der symbolischen Revolutionäre – Erklärung des Charismas – Die technischen Faktoren – Die morphologischen Veränderungen – Faktoren auf seiten der Nachfrage – Ein multifaktorielles Modell – Besonderheit der Ökonomie der symbolischen Güter

    Vorlesung vom 16. Februar 2000

    Das künstlerische Feld – Gesellschaftliche Veränderungen und Veränderungen der Form – Parenthese über Forschungen »im Schongang« – Der »Maler des modernen Lebens« – Der Irrtum des Kurzschließens – Der Blick bei Manet – Das Feld als intermediärer sozialer Raum – Die Künstlergesellschaften – Parenthese über Pseudo-Begriffe – Ästhetisch-politische Haltungen und Positionen im Feld – Das Feld der Kritik zwischen literarischem und künstlerischem Feld – Eine Revolution im Feld

    Vorlesung vom 23. Februar 2000

    Die Produktion von Glauben – Zweckmäßigkeit des Feld-Begriffs – Das Feld der Kritik: die zwei Dimensionen – Kritikerporträts – Die Funktionsweise des Felds der Kritik – Das Kompetenzprinzip – Auf dem Feld-Begriff basierende Analyse – Manet, Subjekt und Objekt des künstlerischen Felds

    Vorlesung vom 1. März 2000

    Mechanische Erklärung und strukturale Kausalität – Die körperliche Hexis – Manet: ein gespaltener Habitus – Manets Kapital – Die Orte der Akkumulation sozialen Kapitals: 1) Das Collège Rollin – 2) Der Salon des Kommandanten Lejosne – 3) Der Salon von Manets Gattin – 4) Das Atelier von Thomas Couture – 5) Das Louvre-Museum – 6) Die Cafés: eine schicke Bohème – 7) Die Ateliers der Maler

    Vorlesung vom 8. März 2000

    Das weitere Vorgehen – Die Kunst, eine »reine Praxis ohne Theorie« – Der Standpunkt des Autors und die Beziehung zum Publikum – Eine Wirkungsästhetik – Manet als konkretes Individuum – Form und Inhalt – Der Manet-Effekt – Stützpunkte und Kontrastfiguren – Analyse von Werken

    Opus Infinitum. Genese und Struktur eines unvollendeten Werks

    Christoph Charle

    Manet, der Häresiarch

    Pierre und Marie-Claire Bourdieu

    Selbstporträt als freier Künstler oder »Ich weiß nicht, warum ich mich da hineingemischt habe«

    Pascale Casanova