Produktbild: Mein Gedicht und sein Autor
Band 6

Mein Gedicht und sein Autor Werke in sechs Bänden, Bd. 6, Hrsg. Klaus Siblewski

Aus der Reihe Werke
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17,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.03.2016

Herausgeber

Klaus Siblewski

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

2,6/11,8/18,7 cm

Gewicht

380 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87486-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.03.2016

Herausgeber

Klaus Siblewski

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

2,6/11,8/18,7 cm

Gewicht

380 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87486-9

Herstelleradresse

Luchterhand
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • Sandra von Siebenthal

    aus Romanshorn

    4/5

    01.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Was einer tut, wenn einer dichtet

    Kaum einer, der Ernst Jandls Gedicht von Ottos Mops nicht kennt. Kaum einer, der nicht darüber lachte, sich auch fragte, was den Dichter bewegt hat, ein solches Gedicht zu schreiben. Was bewegt einen Dichter überhaupt? Was macht Dichtung aus? Kann man es allgemein sagen? Der vorliegende sechste und letzte Band der Neuausgabe der Werke Ernst Jandls vereint Aufsätze, Reden und Vorträge des Autors, darunter auch seine Frankfurter Poetik-Vorlesungen. In verschiedenen Statements lernt der Leser den Autoren besser kennen, erfährt über dessen Gedanken und Beweggründe für einzelne Gedichte, sein Leben als Lehrer, sein Schreiben als Kunst sowie seine Meinung zur Dichtkunst und ihre Situation. Neben seinen eigenen Gedichten analysiert Jandl auch einige seiner Partnerin Friederike Mayröcker, zeigt sowohl bei sich wie auch bei ihr auf, was ihrer beider Dichtung bewirken soll. …stiftet der Dichter, der uns angeht, Unruhe dort, wo die einen die Furcht lähmt und die andern ruhig schlafen. Neben diesen Statements finden sich Reden und Vorträge, gehalten anlässlich von Preisverleihungen sowie Laudationen. Autobiographische Texte runden den Band ab, sie enthalten neben Selbstporträts auch Einsichten, wie man einen Verlag findet als Dichter. Wer mehr über diesen innovativen und kreativen, immer an der Sprache und an deren Wirkung interessierten Dichter erfahren möchte, der kommt an diesem Buch nicht vorbei. Müsste man einen Kritikpunkt anfügen, so ist das Layout eher gewöhnungsbedürftig. Das Verwenden einer serifenlosen, etwas grösseren Schrift lässt den Text sehr dicht wirken. Dass die Nachbemerkungen dann in der üblichen Serifenschrift daherkommen, lässt das Buch uneinheitlich wirken und der Grund für diese Schriftenwahl erschliesst sich nicht. Dies aber nur eine Bemerkung am Rande, die den Inhalt in keiner Weise schmälert. Fazit: Ein Muss für alle, die sich eingehender mit dem Dichter Ernst Jandl befassen möchten, die dem Autor von „Ottos Mops“ auf die Finger schauen und mehr über sein Denken und Arbeiten erfahren wollen.

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