Produktbild: Die Japanische Tasche

Die Japanische Tasche Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2015

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

484

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/4,5 cm

Gewicht

801 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-68201-8

Beschreibung

Rezension

"Ein Roman […], den man als vital-erzählfreudige Momentaufnahme, aber auch als Teil einer hoffentlich noch lange nicht beendeten Comédie humaine lesen kann.“

 

Charles Linsmayer, Neue Zürcher Zeitung, 29. November 2015


"Muschg zeigt einmal mehr, mit welcher Raffinesse sich Erzählungen konstruieren lassen.“

 

Caspar Shaller, Die Zeit, 26. November 2015


"Der Roman ist eine kunstvoll komponierte Geschichte von Liebe und Verlust, Heilssuche und Scheitern."

Wolf Scheller, Die Rheinpfalz, 4. November 2015


"So klug verspielt, so gelassen widerborstig wie kaum je verführt uns Muschg in den Irrgarten seines Textes."

Berner Zeitung, 18. September 2015

"Adolf Muschg hat einen brillanten Roman geschrieben über die unstillbare Sehnsucht nach dem Ganzen.“

Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 15. September 2015

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2015

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

484

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/4,5 cm

Gewicht

801 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-68201-8

Herstelleradresse

Verlag C.H. Beck GmbH & Co. KG
Wilhelmstr. 9
80801 München
Deutschland
Email: info@beck.de
Url: www.beck.de
Telephone: +49 89 381890

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Der Schweizer Beat Schneider…

sommerlese am 30.05.2016

Bewertungsnummer: 2721598

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schweizer Beat Schneider ist Historiker, nicht an Karriere interessiert und heiratet seine Studentin LouAnne. Sie ist eine außergewöhnliche Zeichnerin und wegen einer Behinderung auf seine Fürsorge angewiesen. Sie schenkt ihm die japanische Tasche, die er sehr mag. Bei einer Zugfahrt gibt es einen tragischen Personenunfall, Schneider verliert die Tasche. Dieser Roman hat mich zuerst sprachlich erstaunt, mit einigen Gedichten wunderbar unterhalten und leider mit den Figuren verwirrt. Es geht um Freundschaft und Liebe und Abschied und Verluste. Hier werden familiäre Konstellationen angedeutet, aber die wahren Gefühle werden nicht offen ausgesprochen. Anfangs gibt es noch eine klar erkennbare Rahmenhandlung, aber dann verändern sich die Gegebenheiten und man erkennt nicht mehr den roten Faden. Mir kommt die Handlung sehr rätselhaft vor und es geht wohl hauptsächlich um das Ende, das Sterben. Die Geschichte ist abgehoben und wirkt irgendwie irreal, wie ein Traum oder eine Phantasie. Es ist für mich unerklärlich, lange mühte ich mich mit dem Text ab und versuchte die Fäden zu entwirren. Es ist mir nicht gelungen. Dabei gibt es Metaphern, die sich mir nicht erklären. Schade! Mir fehlt einfach die Aussage, die der Autor hier ausdrücken will. Bis zu der Zugszene konnte ich gut in den Roman eintauchen, danach wurde es für mich immer schwieriger, der Handlung zu folgen. Die Charaktere haben mich überhaupt nicht angesprochen, sie sind einfach langweilig. Als ich gelesen habe, dass hier Figuren aus älteren Romanen des Autors in den aktuellen Roman eingebaut wurden, fehlte mir der Hintergrund dieser Bücher. Die Tasche steht meiner Meinung nach für die Symbolik des Weiblichen, des Geburtskanals und als Beat Schneider die Tasche seiner Frau verliert, geht auch die Ehe in die Brüche. Der Auslöser ist aber auch eine Aufnahme von LouAnnes Scham, die Beat überreagieren lässt. Er schlägt seine Frau, die Ehe ist beendet und LouAnne geht in eine psychiatrische Klinik. Der Autor Adolf Muschg mag ein großer Schweizer Schriftsteller sein, doch leider fehlt mir für sein Buch der Sinn. Ich bin von diesem Roman sehr enttäuscht.

Der Schweizer Beat Schneider…

sommerlese am 30.05.2016
Bewertungsnummer: 2721598
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schweizer Beat Schneider ist Historiker, nicht an Karriere interessiert und heiratet seine Studentin LouAnne. Sie ist eine außergewöhnliche Zeichnerin und wegen einer Behinderung auf seine Fürsorge angewiesen. Sie schenkt ihm die japanische Tasche, die er sehr mag. Bei einer Zugfahrt gibt es einen tragischen Personenunfall, Schneider verliert die Tasche. Dieser Roman hat mich zuerst sprachlich erstaunt, mit einigen Gedichten wunderbar unterhalten und leider mit den Figuren verwirrt. Es geht um Freundschaft und Liebe und Abschied und Verluste. Hier werden familiäre Konstellationen angedeutet, aber die wahren Gefühle werden nicht offen ausgesprochen. Anfangs gibt es noch eine klar erkennbare Rahmenhandlung, aber dann verändern sich die Gegebenheiten und man erkennt nicht mehr den roten Faden. Mir kommt die Handlung sehr rätselhaft vor und es geht wohl hauptsächlich um das Ende, das Sterben. Die Geschichte ist abgehoben und wirkt irgendwie irreal, wie ein Traum oder eine Phantasie. Es ist für mich unerklärlich, lange mühte ich mich mit dem Text ab und versuchte die Fäden zu entwirren. Es ist mir nicht gelungen. Dabei gibt es Metaphern, die sich mir nicht erklären. Schade! Mir fehlt einfach die Aussage, die der Autor hier ausdrücken will. Bis zu der Zugszene konnte ich gut in den Roman eintauchen, danach wurde es für mich immer schwieriger, der Handlung zu folgen. Die Charaktere haben mich überhaupt nicht angesprochen, sie sind einfach langweilig. Als ich gelesen habe, dass hier Figuren aus älteren Romanen des Autors in den aktuellen Roman eingebaut wurden, fehlte mir der Hintergrund dieser Bücher. Die Tasche steht meiner Meinung nach für die Symbolik des Weiblichen, des Geburtskanals und als Beat Schneider die Tasche seiner Frau verliert, geht auch die Ehe in die Brüche. Der Auslöser ist aber auch eine Aufnahme von LouAnnes Scham, die Beat überreagieren lässt. Er schlägt seine Frau, die Ehe ist beendet und LouAnne geht in eine psychiatrische Klinik. Der Autor Adolf Muschg mag ein großer Schweizer Schriftsteller sein, doch leider fehlt mir für sein Buch der Sinn. Ich bin von diesem Roman sehr enttäuscht.

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Die Japanische Tasche

von Adolf Muschg

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  • I 2006 
    Personenunfall 
    Atelier 
    Geistesgegenwart 

    II 1980 
    Die Zeichnerin 
    Der Gezeichnete 
    Der unvollendete Akt 

    III 1990 
    Jomini 
    Bleibtreustraße 
    Ausgesperrt 

    IV 2006
    Hängemann 
    Nach Wohlentbehren 
    Ein Schuß 

    V 2006 
    Niethammers Mission 
    Der Troubleshooter 
    Historikertag 
    Im Kloster 

    VI 2007 
    Abdankung 
    Verlust 

    VII 2007/08 
    Zeichen und Wunder 
    Schwarzmaler 

    VIII 2008/09 
    Scrabble 
    Brennholz 
    Spritzfahrt 
    Aufgeräumt 

    IX 2009 
    Wiedergeburtstag
    Schneider im Himmel 
    Vogelmänner 


    Das Tal der Dachse.
    Ein Nachspiel