Produktbild: Geisterstunde

Geisterstunde Die Praxis der Unbildung. Eine Streitschrift

1

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.09.2014

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1094 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552057241

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

29.09.2014

Verlag

Paul Zsolnay Verlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

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1094 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783552057241

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  • fritzcat

    5/5

    04.05.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Entlarvung des neoliberalistischen Optimierungs- und Verwertungswahns in der Bildung

    Sehr brauchbare aristotelische Definition von Glück durch Wissen und Bildung im Vorwort: die Fähigkeit ohne Verwertungszwang die Lust und Freiheit des Denkens, Erkennens, Verstehens zu genießen, sich am Schönen zu erfreuen. Von dieser Sichtweise ausgehend werden Wissen und Bildung mit den gegenwärtig adäquaten Strömungen (Bildungsreformen, B-Expertentum, Wissensbegrenzung etc.) kritisch in Relation gesetzt. Bildungsreformitis wird als Kniefall vor neoliberalistischem Optimierungs- und Verwertungswahn entlarvt, Bildungsexpertentum als ideologisierte Geldmacherei und Kompetenzmanie als polarisierte Wissens- und Bildungsbeschränkung. Die unterhaltsame Aufbereitung des Kapitels über Consulting, Mentoring, Counseling etc. vermittelt sehr schlüssig die dahinter verborgene Intention der Entmündigung und konterkariert gleichzeitig Kompetenzen wie Entscheidungsfähigkeit, Selbstmanagement oder Hausverstand. Die Fähigkeit richtig von falsch oder Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden wird in den Hintergrund gedrängt und ist im globalen Ausbeutungskonzept auch nicht wünschenswert. Wünschenswert ist Identität über Konsum, infantile Abhängigkeit statt kritischer Betrachtung, Verantwortungsabgabe statt Selbstverantwortung. Die Basisterminologie der neoliberalen Strategen (Bologna, Pisa, Wettbewerb, Kompetenz, Messbarkeit usw.) wird erfreulich weitblickend analysiert und nach den Kriterien der Vernunft bewertet. Die daraus abgeleitete Conclusio für Schulen und Universitäten ist wohltuend logisch und macht Hoffnung, aber die immer wiederkehrende Floskel „dabei wäre alles so einfach“ verweist wohl eher auf die Tatsache, dass dieses Alles ganz und gar nicht einfach ist. Im letzten Kapitel werden Alternativen angeboten und der Wert des Musischen, Humanistischen und lustvollen Umgangs mit Wissen und Literatur betrachtet. Eine Gesellschaft, wird resümiert, die den Dingen keinen Eigenwert, keine Ästhetik und Schönheit mehr zubilligt, ist barbarisch, beschränkt und unmenschlich. Manche Themen (Power Point Präsentationen) werden etwas polemisch behandelt, für eine Diskussion sind sie jedoch allesamt äußerst brauchbar – eine Streitschrift eben.

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