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Produktbild: XXL-LESEPROBE: Anwander/Vierich - Praterglück

XXL-LESEPROBE: Anwander/Vierich - Praterglück

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.01.2015

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

50 (Printausgabe)

Dateigröße

678 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455170405

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.01.2015

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

50 (Printausgabe)

Dateigröße

678 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455170405

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Praterglück

Herbert Mangl aus Wien am 19.05.2016

Bewertungsnummer: 952713

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hier wird die ewige Haßliebe zwischen den Deutschen und Österreichern ausgiebigst zelebriert. Balthasar aus Wien und Paul aus Berlin sind Halbbrüder, was beide erst seit kurzem wissen. Genauer gesagt, seit beider Mutter verstorben ist und ihnen zu gleichen Teilen einen Würstelstand im Prater hinterlassen hat. Nachdem die beiden einander nicht wirklich ausstehen können, haben sie beschlossen, nur getrennt zu arbeiten und hinterlassen einander Nachrichten auf kleinen Zetteln, die man nicht leicht mit Liebesbotschaften verwechseln kann. Paul ist penibel und möchte gerne Bio-Produkte anbieten. Balthasar ist eher lässig unterwegs und kann mit dem Piefke in seinem Würstelstand gar nichts anfangen. Doch sie müssen sich arrangieren, denn beide sind knapp bei Kasse. So wird um alles und jedes gestritten, gefeilscht und geschimpft. Irgendwann gibt es dann auch noch eine Morddrohung und plötzlich hält dann doch das brüderliche Band. Das Buch ist ein wenig ungewöhnlich und als Krimi gibt es nicht viel her, aber es ist durchaus spassig, weil stellenweise ausgesprochen wird, was bei uns im Alltag nur unter vorgehaltener Hand gesagt wird, weil wir ja alle so politisch korrekt sind. Hier wird fröhlich vor sich hingeschimpft, wenn einem danach ist, aber zusammengehalten, wenns drauf ankommt. Was jetzt keine Lanze für Schimpftiraden sein soll, sondern nur für ein wenig mehr Ehrlichkeit im Leben.

Praterglück

Herbert Mangl aus Wien am 19.05.2016
Bewertungsnummer: 952713
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hier wird die ewige Haßliebe zwischen den Deutschen und Österreichern ausgiebigst zelebriert. Balthasar aus Wien und Paul aus Berlin sind Halbbrüder, was beide erst seit kurzem wissen. Genauer gesagt, seit beider Mutter verstorben ist und ihnen zu gleichen Teilen einen Würstelstand im Prater hinterlassen hat. Nachdem die beiden einander nicht wirklich ausstehen können, haben sie beschlossen, nur getrennt zu arbeiten und hinterlassen einander Nachrichten auf kleinen Zetteln, die man nicht leicht mit Liebesbotschaften verwechseln kann. Paul ist penibel und möchte gerne Bio-Produkte anbieten. Balthasar ist eher lässig unterwegs und kann mit dem Piefke in seinem Würstelstand gar nichts anfangen. Doch sie müssen sich arrangieren, denn beide sind knapp bei Kasse. So wird um alles und jedes gestritten, gefeilscht und geschimpft. Irgendwann gibt es dann auch noch eine Morddrohung und plötzlich hält dann doch das brüderliche Band. Das Buch ist ein wenig ungewöhnlich und als Krimi gibt es nicht viel her, aber es ist durchaus spassig, weil stellenweise ausgesprochen wird, was bei uns im Alltag nur unter vorgehaltener Hand gesagt wird, weil wir ja alle so politisch korrekt sind. Hier wird fröhlich vor sich hingeschimpft, wenn einem danach ist, aber zusammengehalten, wenns drauf ankommt. Was jetzt keine Lanze für Schimpftiraden sein soll, sondern nur für ein wenig mehr Ehrlichkeit im Leben.

Bei diesem Büchlein habe ich…

sommerlese am 10.11.2015

Bewertungsnummer: 2721478

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Bei diesem Büchlein habe ich viel gelacht und es an einem langen Abend ausgelesen. Diese Brüder haben nicht nur Berliner Schnauze und Wiener Schmäh im Blut, sondern auch den Schalk im Nacken und eine kriminelle Energie. Beide verbindet eine gemeinsame Mutter und die ihnen noch verbliebene Tante Herta samt finanzieller Zukunft in Form einer Grillbude in der Nähe des Wiener Praters. Diese Tante lässt sie für sich arbeiten und behält den Großteil des Gewinns für sich. Dadurch ist sie den Brüdern ein Dorn im Auge. Berliner Paul sieht sich als sanierender Ideengeber für den nicht immer gut gehenden Grill-Imbiss. Curry-Wurst kommt jetzt auch in Wien auf den Grill, außerdem schlägt er die Verwendung von Bioware und Holzkohlegrill vor. Balthasar ist der geborene Wirt, immer für ein Pläuschchen oder eine Schlägerei zu haben. Doch dann kommt es direkt vor der Würstchenbude zu einem Mordfall an einem Mitglied einer osteuropäischen Bande und das familiäre Praterglück steht Kopf. Die Geschichte ist echt flott geschrieben, es gibt allerdings viele Kraftausdrücke, doch unter den Brüdern ist das der herrschende Umgangston. Selten sprechen sie direkt miteinander, es geht fast alles schriftlich vonstatten. Dabei sind sie sich am Anfang spinnefeind und erst die gemeinsame "Hassliebe" zu ihrer Tante schweisst sie zusammen. Ihre skurrilen Sprüche und die persönlichen Vorbehalte im deutsch-österreichischen Klüngel miteinander unterhalten auf amüsante Art und Weise. Auch die gemeinsamen Überlegungen zum Mord an ihrer Tante sind zwar boshaft, aber doch gut zu lesen. Viele Begriffe entstammen dem Jargon ihrer jeweiligen Herkunft und geben der Geschichte einen authentischen Regionalcharakter. Im Anhang des Buches gibt es ein alphabetisches Register über die teilweise unflätigen Begriffe aus Berlin und Wien. Eine amüsante Krimi-Groteske mit unterhaltenden Betrachtungen zum deutsch-österreichischen Leben. Ein gelungener Schlagabtausch eines Berliners und eines Wieners, also zwei Extreme unter sich.

Bei diesem Büchlein habe ich…

sommerlese am 10.11.2015
Bewertungsnummer: 2721478
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Bei diesem Büchlein habe ich viel gelacht und es an einem langen Abend ausgelesen. Diese Brüder haben nicht nur Berliner Schnauze und Wiener Schmäh im Blut, sondern auch den Schalk im Nacken und eine kriminelle Energie. Beide verbindet eine gemeinsame Mutter und die ihnen noch verbliebene Tante Herta samt finanzieller Zukunft in Form einer Grillbude in der Nähe des Wiener Praters. Diese Tante lässt sie für sich arbeiten und behält den Großteil des Gewinns für sich. Dadurch ist sie den Brüdern ein Dorn im Auge. Berliner Paul sieht sich als sanierender Ideengeber für den nicht immer gut gehenden Grill-Imbiss. Curry-Wurst kommt jetzt auch in Wien auf den Grill, außerdem schlägt er die Verwendung von Bioware und Holzkohlegrill vor. Balthasar ist der geborene Wirt, immer für ein Pläuschchen oder eine Schlägerei zu haben. Doch dann kommt es direkt vor der Würstchenbude zu einem Mordfall an einem Mitglied einer osteuropäischen Bande und das familiäre Praterglück steht Kopf. Die Geschichte ist echt flott geschrieben, es gibt allerdings viele Kraftausdrücke, doch unter den Brüdern ist das der herrschende Umgangston. Selten sprechen sie direkt miteinander, es geht fast alles schriftlich vonstatten. Dabei sind sie sich am Anfang spinnefeind und erst die gemeinsame "Hassliebe" zu ihrer Tante schweisst sie zusammen. Ihre skurrilen Sprüche und die persönlichen Vorbehalte im deutsch-österreichischen Klüngel miteinander unterhalten auf amüsante Art und Weise. Auch die gemeinsamen Überlegungen zum Mord an ihrer Tante sind zwar boshaft, aber doch gut zu lesen. Viele Begriffe entstammen dem Jargon ihrer jeweiligen Herkunft und geben der Geschichte einen authentischen Regionalcharakter. Im Anhang des Buches gibt es ein alphabetisches Register über die teilweise unflätigen Begriffe aus Berlin und Wien. Eine amüsante Krimi-Groteske mit unterhaltenden Betrachtungen zum deutsch-österreichischen Leben. Ein gelungener Schlagabtausch eines Berliners und eines Wieners, also zwei Extreme unter sich.

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Praterglück

von Thomas Askan Vierich, Berndt Anwander

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