Produktbild: Praterglück

Praterglück Eine Krimi-Groteske

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2015

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19/12,6/1,8 cm

Gewicht

176 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-65021-1

Beschreibung

Rezension

»Viele Schimpfwörter erfreuen. Dass sie so treffend von einem Bregenzer Autor und einem gebürtigen Hannoveraner verwendet werden, überrascht.« Peter Pisa Kurier, 16.05.2015

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2015

Verlag

Atlantik Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

19/12,6/1,8 cm

Gewicht

176 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-65021-1

Herstelleradresse

Atlantik Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
Deutschland
Url: www.hoca.de
Telephone: +49 40 441880
Fax: +49 40 44188202

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Praterglück

Herbert Mangl aus Wien am 19.05.2016

Bewertungsnummer: 952713

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hier wird die ewige Haßliebe zwischen den Deutschen und Österreichern ausgiebigst zelebriert. Balthasar aus Wien und Paul aus Berlin sind Halbbrüder, was beide erst seit kurzem wissen. Genauer gesagt, seit beider Mutter verstorben ist und ihnen zu gleichen Teilen einen Würstelstand im Prater hinterlassen hat. Nachdem die beiden einander nicht wirklich ausstehen können, haben sie beschlossen, nur getrennt zu arbeiten und hinterlassen einander Nachrichten auf kleinen Zetteln, die man nicht leicht mit Liebesbotschaften verwechseln kann. Paul ist penibel und möchte gerne Bio-Produkte anbieten. Balthasar ist eher lässig unterwegs und kann mit dem Piefke in seinem Würstelstand gar nichts anfangen. Doch sie müssen sich arrangieren, denn beide sind knapp bei Kasse. So wird um alles und jedes gestritten, gefeilscht und geschimpft. Irgendwann gibt es dann auch noch eine Morddrohung und plötzlich hält dann doch das brüderliche Band. Das Buch ist ein wenig ungewöhnlich und als Krimi gibt es nicht viel her, aber es ist durchaus spassig, weil stellenweise ausgesprochen wird, was bei uns im Alltag nur unter vorgehaltener Hand gesagt wird, weil wir ja alle so politisch korrekt sind. Hier wird fröhlich vor sich hingeschimpft, wenn einem danach ist, aber zusammengehalten, wenns drauf ankommt. Was jetzt keine Lanze für Schimpftiraden sein soll, sondern nur für ein wenig mehr Ehrlichkeit im Leben.

Praterglück

Herbert Mangl aus Wien am 19.05.2016
Bewertungsnummer: 952713
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hier wird die ewige Haßliebe zwischen den Deutschen und Österreichern ausgiebigst zelebriert. Balthasar aus Wien und Paul aus Berlin sind Halbbrüder, was beide erst seit kurzem wissen. Genauer gesagt, seit beider Mutter verstorben ist und ihnen zu gleichen Teilen einen Würstelstand im Prater hinterlassen hat. Nachdem die beiden einander nicht wirklich ausstehen können, haben sie beschlossen, nur getrennt zu arbeiten und hinterlassen einander Nachrichten auf kleinen Zetteln, die man nicht leicht mit Liebesbotschaften verwechseln kann. Paul ist penibel und möchte gerne Bio-Produkte anbieten. Balthasar ist eher lässig unterwegs und kann mit dem Piefke in seinem Würstelstand gar nichts anfangen. Doch sie müssen sich arrangieren, denn beide sind knapp bei Kasse. So wird um alles und jedes gestritten, gefeilscht und geschimpft. Irgendwann gibt es dann auch noch eine Morddrohung und plötzlich hält dann doch das brüderliche Band. Das Buch ist ein wenig ungewöhnlich und als Krimi gibt es nicht viel her, aber es ist durchaus spassig, weil stellenweise ausgesprochen wird, was bei uns im Alltag nur unter vorgehaltener Hand gesagt wird, weil wir ja alle so politisch korrekt sind. Hier wird fröhlich vor sich hingeschimpft, wenn einem danach ist, aber zusammengehalten, wenns drauf ankommt. Was jetzt keine Lanze für Schimpftiraden sein soll, sondern nur für ein wenig mehr Ehrlichkeit im Leben.

Praterglück

Sylvia Mangl aus Wien am 13.04.2015

Bewertungsnummer: 875141

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Wiener Balthasar und der Berliner Paul sind Brüder - sehr zu beider Leidwesen. Paul ist in Berlin bei seiner Mutter aufgewachsen, Balthasar in Wien bei seiner Tante Herta. Hier führt er auch mit ihr gemeinsam einen Würstelstand im Prater, das "Praterglück". Nach dem Tod der Mutter der beiden holt Tante Herta Paul nach Wien und überträgt den beiden die Führung des Würstelstands. Das geht natürlich nicht gut. Denn erstens verlangt Tante Herta von jedem die Hälfte des Umsatzes und zweitens können die beiden einander nicht ausstehen und deswegen einigen sie sich auf Schichtdienst im Würstelstand. Die Kommunikation funktioniert über Post-its und e-mails und dergleichen. Und es fliegen auch verbal die Fetzen. Einig sind sich die beiden nach kurzer Zeit nur darüber, dass Tante Herta "weg" muss. Während sie noch theoretisieren, wie das am besten zu bewerkstelligen ist, passiert direkt vor dem Würstelstand tatsächlich ein Mord und auch die beiden Brüder geraten kurzfristig unter Tatverdacht.... Die Geschichte ist nicht wahnsinnig aufregend und ich würde dieses Buch auch nicht als klassischen Krimi einordnen. Das Ganze lebt vom Dialog und von den extremen Dialekten, wobei manch einer das vielleicht als überzogen einstufen würde, aber tatsächlich ist es sogar ganz realistisch, wenn man schon mal in der Pratergegend unterwegs war. Es werden natürlich Klischees bedient, warum auch nicht.. die ewige deutsch-österreichische Haßliebe ist ja ein Faß ohne Boden und die wird hier ganz gewaltig aufs Korn genommen. Alles in allem fand ich das Buch recht spaßig, besser als erwartet, trotz - oder gerade wegen der etwas skurilen Handlung. Es muß ja nicht immer alles nachvollziehbar sein; es ist ein Buch - und ich bin eine Wienerin ;-)

Praterglück

Sylvia Mangl aus Wien am 13.04.2015
Bewertungsnummer: 875141
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Wiener Balthasar und der Berliner Paul sind Brüder - sehr zu beider Leidwesen. Paul ist in Berlin bei seiner Mutter aufgewachsen, Balthasar in Wien bei seiner Tante Herta. Hier führt er auch mit ihr gemeinsam einen Würstelstand im Prater, das "Praterglück". Nach dem Tod der Mutter der beiden holt Tante Herta Paul nach Wien und überträgt den beiden die Führung des Würstelstands. Das geht natürlich nicht gut. Denn erstens verlangt Tante Herta von jedem die Hälfte des Umsatzes und zweitens können die beiden einander nicht ausstehen und deswegen einigen sie sich auf Schichtdienst im Würstelstand. Die Kommunikation funktioniert über Post-its und e-mails und dergleichen. Und es fliegen auch verbal die Fetzen. Einig sind sich die beiden nach kurzer Zeit nur darüber, dass Tante Herta "weg" muss. Während sie noch theoretisieren, wie das am besten zu bewerkstelligen ist, passiert direkt vor dem Würstelstand tatsächlich ein Mord und auch die beiden Brüder geraten kurzfristig unter Tatverdacht.... Die Geschichte ist nicht wahnsinnig aufregend und ich würde dieses Buch auch nicht als klassischen Krimi einordnen. Das Ganze lebt vom Dialog und von den extremen Dialekten, wobei manch einer das vielleicht als überzogen einstufen würde, aber tatsächlich ist es sogar ganz realistisch, wenn man schon mal in der Pratergegend unterwegs war. Es werden natürlich Klischees bedient, warum auch nicht.. die ewige deutsch-österreichische Haßliebe ist ja ein Faß ohne Boden und die wird hier ganz gewaltig aufs Korn genommen. Alles in allem fand ich das Buch recht spaßig, besser als erwartet, trotz - oder gerade wegen der etwas skurilen Handlung. Es muß ja nicht immer alles nachvollziehbar sein; es ist ein Buch - und ich bin eine Wienerin ;-)

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Praterglück

von Thomas Askan Vierich, Berndt Anwander

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