Produktbild: Pola / Pula

Pola / Pula Ein historischer Reiseführer durch den ehemaligen Hauptkriegshafen von Österreich-Ungarn in Istrien (Kroatien)

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

16714

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.01.2015

Verlag

Epubli

Seitenzahl

428

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,4 cm

Gewicht

551 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7375-2418-6

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Verkaufsrang

16714

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

1 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

02.01.2015

Verlag

Epubli

Seitenzahl

428

Maße (L/B/H)

21/14,8/2,4 cm

Gewicht

551 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7375-2418-6

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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Leider kein Register und auch viele Fehler

Bewertung aus Wien am 23.10.2019

Bewertungsnummer: 1259232

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hauptaugenmerk wird auf die Gebäude des alten Hauptkriegshafens Pola gelegt. Als aktueller Reiseführer ist das Buch mangels Register nicht zu gebrauchen. Außer dem Dom werden keine Kirchen genannt, viele Sehenswürdigkeiten fehlen. Im Kapitel "Brioni" finden sich zahlreiche Fehler und ausgerechnet das schlechteste Brioni-Buch aller Zeiten (und das schlechteste Böhlau-Buch), jener "Aristokratische Chic" von Waldhuber wird als "lesenswert" genannt und als Quelle benutzt (bis zu 36 Fehler/Seite, wurde von der gleichnamigen italienischen Hosenfirma finanziert, um zu "beweisen", daß Brioni immer schon eine Insel der Reichen und Schönen war und das auch wieder mit den Investitionen der Firma=Kaputtrenovierung wieder werden muß). Die Hauptklientel waren das gehobene Bürgertum und die Künstler, einige Habsburger ("Maria Josepha von Sachsen" soll sein Erzherzogin M.J.!), in der Folge einige Adelige, aber auch normale Ladenbesitzer. Im Text etliche Fehler und Schlampereien. Sehr ärgerlich die auf S. 394 veröffentlichten Ansichtskarten, 3x die gleiche Ruine mit der falschen Beschriftung "Römische Ausgrabungen" - es ist in Wirklichkeit die frühchristliche, byzantinische Basilika St. Madonna - dazu ein Foto, das nicht in Brioni, sondern südlich von Pola aufgenommen wurde. Eine solche Steilküste gibt es auf der Insel nicht. Die Aufschrift "Pola-Brioni" bezeichnet nur eine Serie mit Motiven beider Lokalitäten. Dafür wird auf S. 397 die Kirche St. German und das Kastell als "Byzantinische Basilika der Hl. Maria" beschrieben. Es scheint, daß der Autor nie in einem der angeblich "noblen Hotels" gewohnt hat. Das Carmen hat max einen Stern, ist seit Jahren geschlossen und wird nur zu Konferenzen geöffnet, das Neptun 2 oder 3, ist aber liebenswert altmodisch. Aber nach Brioni kommt man nicht zum Wohnen, sondern wegen der unvergleichlich tollen Atmosphäre, Ausgrabungen, Flora und Fauna, auto- und discolose Ruhe, Sonnenauf- und -untergänge…..

Leider kein Register und auch viele Fehler

Bewertung aus Wien am 23.10.2019
Bewertungsnummer: 1259232
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hauptaugenmerk wird auf die Gebäude des alten Hauptkriegshafens Pola gelegt. Als aktueller Reiseführer ist das Buch mangels Register nicht zu gebrauchen. Außer dem Dom werden keine Kirchen genannt, viele Sehenswürdigkeiten fehlen. Im Kapitel "Brioni" finden sich zahlreiche Fehler und ausgerechnet das schlechteste Brioni-Buch aller Zeiten (und das schlechteste Böhlau-Buch), jener "Aristokratische Chic" von Waldhuber wird als "lesenswert" genannt und als Quelle benutzt (bis zu 36 Fehler/Seite, wurde von der gleichnamigen italienischen Hosenfirma finanziert, um zu "beweisen", daß Brioni immer schon eine Insel der Reichen und Schönen war und das auch wieder mit den Investitionen der Firma=Kaputtrenovierung wieder werden muß). Die Hauptklientel waren das gehobene Bürgertum und die Künstler, einige Habsburger ("Maria Josepha von Sachsen" soll sein Erzherzogin M.J.!), in der Folge einige Adelige, aber auch normale Ladenbesitzer. Im Text etliche Fehler und Schlampereien. Sehr ärgerlich die auf S. 394 veröffentlichten Ansichtskarten, 3x die gleiche Ruine mit der falschen Beschriftung "Römische Ausgrabungen" - es ist in Wirklichkeit die frühchristliche, byzantinische Basilika St. Madonna - dazu ein Foto, das nicht in Brioni, sondern südlich von Pola aufgenommen wurde. Eine solche Steilküste gibt es auf der Insel nicht. Die Aufschrift "Pola-Brioni" bezeichnet nur eine Serie mit Motiven beider Lokalitäten. Dafür wird auf S. 397 die Kirche St. German und das Kastell als "Byzantinische Basilika der Hl. Maria" beschrieben. Es scheint, daß der Autor nie in einem der angeblich "noblen Hotels" gewohnt hat. Das Carmen hat max einen Stern, ist seit Jahren geschlossen und wird nur zu Konferenzen geöffnet, das Neptun 2 oder 3, ist aber liebenswert altmodisch. Aber nach Brioni kommt man nicht zum Wohnen, sondern wegen der unvergleichlich tollen Atmosphäre, Ausgrabungen, Flora und Fauna, auto- und discolose Ruhe, Sonnenauf- und -untergänge…..

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Pola / Pula

von Wilhelm Donko

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

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3/5

Historisch leider nicht ganz überzeugender Reiseführer der Donaumonarchie

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Pola ist eine in der Küstenregion Kroatiens liegende Kleinstadt. Kaum noch etwas erinnert an deren Bedeutung für die Donaumonarchie als wichtige Hafenstadt. Einst waren hier Kriegsschiffe und auch ein paar kleinere U-Boot Einheiten stationiert. Das Konzept dieses historischen Reiseführers war es daher diese Wissenslücken für den interessierten Laien prägnant darzustellen. Es sollte es dem Leser erleichtern diesen geschichtsträchtigen Ort besser zu verstehen. Gleich vorweg, leider gelingt das nur in begrenztem Maße! Es muss nicht zwingend mit dem Lesen auf den ersten Seiten begonnen werden. Schon beim Querlesen des Buches stellt sich heraus, dass zur Blütezeit dieses Marinehafens unter der Herrschaft der Habsburger eine rege Bautätigkeit stattgefunden hat. So galt Pola während deren Glanzzeit als beliebtes Fotomotiv für die damals noch recht junge Disziplin der Fotographie. Das erklärt vielleicht warum viele der Aufnahmen doch von geringer Qualität sind. Eine technische Überarbeitung hätte der Qualität der Bilder sicher nicht geschadet oder den historischen Wert geschmälert. Außerdem erfährt man dass ein Großteil der in der Donaumonarchie ansässigen Bevölkerung um das Jahr 1850 in Pola Arbeit fand. Von Kanzleiarbeit bis zu hochrangigen militärischen Diensten reichte die Bandbreite, der den habsburgischen Einfluss darstellte. Historische Gebäude sind etwa der "Alte Bahnhof", das "Stabsgebäude" oder auch das Marinekasino. Sie alle gehen auf die rege Bautätigkeit um diese Epoche zurück. Bei Kriegsausbruch wurde dies eingestellt und nach der Niederlage Österreich-Ungarns 1918 besetzten die Italiener die Stadt. Die Italiener nutzten den Marinehafen allerdings nur mäßig. Sie hatten Häfen in La Spezia oder Tarent und der voranschreitende Verfall der Stadt begann. Mit dem Niedergang von Pola ging auch eine Reduktion der Bevölkerungszahlen einher. Erst mit dem Beitritt Kroatiens zum Schengenraum 2023 konnte das Bevölkerungsniveau der Donaumonarchie wieder erreicht werden. Neben den überschaubaren Denkmälern wie etwa dem von "Vizeadmiral Wilhelm von Tegettoff" werden kaum Bauwerke im Buch beschrieben. Tatsächlich zählt Pola als erste Stadt in der Monarchie die einen eigenen Kindergarten betrieb. Auch dessen Marinespital wurde noch bis in die 2020er Jahre aktiv genutzt. Wäre ein interessanter Aspekt gewesen, welchen ich allerdings selber recherchieren musste. Meiner Meinung nach hätte weiteres Gesellschaftspolitisches und Geschichtliches noch mehr Raum verdient. Auch dass Pola in seiner Blütezeit den bekannten Schiffstyp der "Tegetoff" Klasse in einer dafür gebauten Werft fertigen ließ, kommt hier leider viel zu kurz. Ob die Bilder im Buch richtig angeordnet sind ist leider nicht ganz nachzuvollziehen. Man möchte meinen, die Bilder sind nicht in der Stadt sondern willkürlich aufgenommen und angeordnet. Alles in Allem ein nicht wirklich überzeugender historischer Reiseführer der noch viel Luft nach oben gehabt hätte. Die Idee dazu fand ich jedoch recht gut!
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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Historisch leider nicht ganz überzeugender Reiseführer der Donaumonarchie

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Pola ist eine in der Küstenregion Kroatiens liegende Kleinstadt. Kaum noch etwas erinnert an deren Bedeutung für die Donaumonarchie als wichtige Hafenstadt. Einst waren hier Kriegsschiffe und auch ein paar kleinere U-Boot Einheiten stationiert. Das Konzept dieses historischen Reiseführers war es daher diese Wissenslücken für den interessierten Laien prägnant darzustellen. Es sollte es dem Leser erleichtern diesen geschichtsträchtigen Ort besser zu verstehen. Gleich vorweg, leider gelingt das nur in begrenztem Maße! Es muss nicht zwingend mit dem Lesen auf den ersten Seiten begonnen werden. Schon beim Querlesen des Buches stellt sich heraus, dass zur Blütezeit dieses Marinehafens unter der Herrschaft der Habsburger eine rege Bautätigkeit stattgefunden hat. So galt Pola während deren Glanzzeit als beliebtes Fotomotiv für die damals noch recht junge Disziplin der Fotographie. Das erklärt vielleicht warum viele der Aufnahmen doch von geringer Qualität sind. Eine technische Überarbeitung hätte der Qualität der Bilder sicher nicht geschadet oder den historischen Wert geschmälert. Außerdem erfährt man dass ein Großteil der in der Donaumonarchie ansässigen Bevölkerung um das Jahr 1850 in Pola Arbeit fand. Von Kanzleiarbeit bis zu hochrangigen militärischen Diensten reichte die Bandbreite, der den habsburgischen Einfluss darstellte. Historische Gebäude sind etwa der "Alte Bahnhof", das "Stabsgebäude" oder auch das Marinekasino. Sie alle gehen auf die rege Bautätigkeit um diese Epoche zurück. Bei Kriegsausbruch wurde dies eingestellt und nach der Niederlage Österreich-Ungarns 1918 besetzten die Italiener die Stadt. Die Italiener nutzten den Marinehafen allerdings nur mäßig. Sie hatten Häfen in La Spezia oder Tarent und der voranschreitende Verfall der Stadt begann. Mit dem Niedergang von Pola ging auch eine Reduktion der Bevölkerungszahlen einher. Erst mit dem Beitritt Kroatiens zum Schengenraum 2023 konnte das Bevölkerungsniveau der Donaumonarchie wieder erreicht werden. Neben den überschaubaren Denkmälern wie etwa dem von "Vizeadmiral Wilhelm von Tegettoff" werden kaum Bauwerke im Buch beschrieben. Tatsächlich zählt Pola als erste Stadt in der Monarchie die einen eigenen Kindergarten betrieb. Auch dessen Marinespital wurde noch bis in die 2020er Jahre aktiv genutzt. Wäre ein interessanter Aspekt gewesen, welchen ich allerdings selber recherchieren musste. Meiner Meinung nach hätte weiteres Gesellschaftspolitisches und Geschichtliches noch mehr Raum verdient. Auch dass Pola in seiner Blütezeit den bekannten Schiffstyp der "Tegetoff" Klasse in einer dafür gebauten Werft fertigen ließ, kommt hier leider viel zu kurz. Ob die Bilder im Buch richtig angeordnet sind ist leider nicht ganz nachzuvollziehen. Man möchte meinen, die Bilder sind nicht in der Stadt sondern willkürlich aufgenommen und angeordnet. Alles in Allem ein nicht wirklich überzeugender historischer Reiseführer der noch viel Luft nach oben gehabt hätte. Die Idee dazu fand ich jedoch recht gut!

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