Verletzt und verwirrt wird eine vermisste Itzehoerin an einer Landstraße aufgefunden. Ihre Erinnerungen an dramatische Tage in Gefangenschaft sind nur bruchstückhaft. Wer ist die rätselhafte Frau, der sie in den Wochen vor ihrer Entführung immer wieder begegnet ist? Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln, was der Täterin nicht verborgen bleibt. Währenddessen tut Lyn Harms alles, um das Puzzle rechtzeitig zusammenzusetzen und eine fürchterliche Tat zu verhindern.
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Muttergefühle
leseratte1310 am 07.05.2015
Bewertungsnummer: 877849
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die 17jährige Tochter von Carola und Robert von Ahren erkrankt an Leukämie. Die Chemo schlägt nicht an und nur eine Stammzellenspende kann ihr noch helfen. Robert kommt als Spender nicht in Frage. Carola verhält sich seltsam, denn sie hütet ein dunkles Geheimnis und sie will mit aller Macht verhindern, dass es bekannt wird und heckt daher einen perfiden Plan aus.
Anne, die unter Epilepsie leidet, versucht mit aller Kraft, möglichst normal zu leben. Aber während des Joggens wird ihr übel und sie hat keine Ahnung, wie sie nach Hause gekommen ist. Sie leidet sehr unter diesem Blackout, doch es kommt noch schlimmer für sie.
Die Kommissarin Lyn wird bei einem Einsatz angeschossen und hat mit den Folgen zu kämpfen.
Sehr schnell entwickelt sich die Geschichte und wird fast zu einem Thriller. Was tut eine Mutter nicht alles, um ihr Kind zu retten. Dass Carola von der Rolle ist, ist sehr gut zu verstehen. Doch sehr schnell ist man über ihre Reaktionen sehr verwundert, denn sie unternimmt höchst merkwürdige Unternehmungen. Doch dann begreift man, was sie will. Da sie aber ihre ausgeklügelten Pläne nicht alleine realisieren kann, wird auch noch ihr Bruder in den Wahnsinn eingespannt.
Es ist recht schauerlich diese Geschichte zu lesen. Die Gefühle fahren Achterbahn sie reichen von Verständnis bis Abscheu.
Die Personen sind sehr gut und authentisch beschrieben. Die Verzweiflung der leukämiekranken Pauline kann man ebenso gut nachvollziehen, wie die Gefühle der Eltern. Auch die tapfere Anne, der das Schicksal immer wieder Steine in den Weg legt, gefällt mir gut. Kommissarin Lyn ist sympathisch und einfühlsam.
Der Schreibstil ist wirklich sehr fesselnd, so dass man sich der Geschichte nicht entziehen kann. Die Spannung ist von Anfang an da und baut sich im Laufe der Geschichte bis zum dramatischen Ende immer mehr auf.
Ein sehr empfehlenswerter Krimi.
Carola, Robert und ihre…
Wuestentraum am 27.04.2015
Bewertungsnummer: 2704335
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Carola, Robert und ihre Tochter Pauline von Ahren sind eine wohlhabende und glückliche Familie. Bis die 17-jährige Pauline eines Tages erkrankt und die Diagnose „Leukämie" bekommt. Alle sind mehr als geschockt natürlich. Die Behandlung schlägt nicht gut an, so dass Pauline nur noch eine Stammzellspende retten kann. Sie hat keine Geschwister, also kämen nur die Eltern als Spender in Frage, wenn die Gewebemerkmale übereinstimmen. In der DKMS ist kein geeigneter Spender vorhanden, so dass Pauline wirklich nur überleben kann, wenn ihr Vater oder ihre Mutter ihr ihre Stammzellen spenden. Carola verzweifelt, weil sie ein dunkles Geheimnis in sich trägt, das niemand kennt, nicht einmal ihr Ehemann Robert. Sie hat große Angst, dass alles ans Tageslicht kommt, was sie vor vielen Jahren getan hat. Carola entwickelt einen perfiden Plan, um ihre geliebte Tochter, ihre ganze Familie zu retten, bis sie am Ende völlig mit den Nerven konfus ist. Desweiteren lernt man natürlich die Frau aus dem Klappentext kennen, die verletzt und verwirrt an einer Landstraße aufgefunden wird. Sie hat unermesslich viel durchgemacht, viel Leid und Kummer ertragen müssen. Interessant hierbei ist natürlich, wie sie in die Geschichte um Carola und ihre Familie passt. Sie war mir auf Anhieb sympathisch, genauso wie viele andere Protagonisten. Lyn Harms, die nach einem Einsatz mit Schusswaffengebrauch einige Zeit im Krankenhaus und zu Hause verbringen musste und noch eine Kur ist St.-Peter-Ordnung genossen hat, will nach ihrer Rückkehr sofort in diesen Fall einsteigen. Sie versucht alles, um das Schlimmste zu vermeiden. Die Privatsphäre von Lyn Harms und ihrem Kollegen Hendrik, sowie einem Kollegen der sie sehr verehrt, ist ausgesprochen gut getroffen. Es ist genau die richtige Dosierung, um genug über das Privatleben der Ermittler zu erfahren, aber gleichzeitig wird die Spannung des Falles nicht zerstört. Die Autorin, Heike Denzau, hat mit „Schwarze Elbe" einen von Anfang bis Ende hochspannenden, fesselnden, einfach wahnsinnig guten und mitreißenden Krimi geschrieben, der mich völlig begeistert hat. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Ich lese unheimlich gerne und viele Krimis, aber „Schwarze Elbe" sticht besonders hervor, durch einen super Schreibstil, mitreißende, fesselnde Spannung und interessanten Themen, wie Kindesraub, Entführung, Misshandlung und Leukämie, über die man sich während und nach dem Lesen sehr viele Gedanken macht. Ein Super-Krimi, den man einfach weiterempfehlen muss! Ich hoffe sehr, dass es ganz bald einen neuen Fall für Lyn geben
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