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Produktbild: Die gleißende Welt

Die gleißende Welt

6

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

15347

Erscheinungsdatum

24.04.2015

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3584 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Blazing World

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

EAN

9783644519015

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

15347

Erscheinungsdatum

24.04.2015

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

3584 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Blazing World

Übersetzt von

Uli Aumüller

Sprache

Deutsch

EAN

9783644519015

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Das Verstummen der inneren Stimme

Bewertung am 25.06.2019

Bewertungsnummer: 486916

Bewertet: eBook (ePUB 3)

«Alle intellektuellen und künstlerischen Unterfangen [...], schneiden in der Meinung der Menge besser ab, wenn die Menge weiß, dass sie hinter dem großen Werk [...] einen Schwanz und ein Paar Eier ausmachen kann.» Siri Hustvedt ist wohl einer der gebildetsten Menschen unserer Zeit - Menschen, nicht Frauen, auf diese Unterscheidung würde sie sicherlich viel Wert legen. In ihren Bücher finden sich jedes Mal aufs Neue unzählige Anspielungen und Querverweise zur Philosophie, Neurowissenschaft, Literatur und Kunst, sie mischt geschickt verschiedene Genre und gelegentlich kann man sich nicht einmal sicher sein, ob es sich bei ihren Protagonisten um Männer oder Frauen handelt. Siri Hustvedt ist Philosophin, Historikerin und Literatin, sie schreibt Essays, untersucht den Konstruktivismus und die Rolle der Kunst. Allen voran ist sie jedoch eines: Feministin - und nirgendwo wird dies deutlicher als in ihrem Roman "Die gleißende Welt." Wobei der Begriff "Roman" dabei sehr eng gegriffen wäre, mischt Hustvedt hier doch verschiedene literarische Erzählformen wie den Tagebucheintrag, das Interview, das Gedicht und den Brief, die alle vereint ein Gesamtkunstwerk ergeben, das sich dem Leben von Harriet, Harry, Burden widmet. Die Künstlerin Burden, Witwe und seinerzeit im Schatten ihres Ehemannes, dem Kunsthändler Felix Lord, strebt schon ihr ganzes Leben nach berechtigter Anerkennung für ihre Kunst, steht jedoch seither im Schatten ihrer männlicher Konkurrenz. Nach dem Tod ihres Mannes zieht Burden die Reißleine. Um ihre Kunst endlich angemessen präsentieren zu können, sucht sie sich drei Strohmänner, alles junge, unerfahrene Künstler, die ihre Werke als deren eigene ausgeben und diese ausstellen sollen. Dreimal versteckt sie sich fortan hinter dem anderen Geschlecht - dreimal wird die Ausstellung ein voller Erfolg. Zweimal geht Burden mental gestärkt aus der Täuschung hervor, einmal balanciert sie am Abgrund und verliert alles, was sie sich aufgebaut hat. "Die gleißende Welt" ist ein Buch, das in seiner Art so anders ist, so neu, dass man sich darauf erst einmal einstellen muss. Hustvedts ungewöhnlicher Erzählstil lässt Harriet Burden auf eine Art lebendig werden, die uns in der nächsten Sekunde zur bevorzugten Suchmaschine greifen lässt, um das Leben dieser ungewöhnlichen Frau weiter zu ergründen - nur um dann feststellen zu müssen, dass Hustvedts Roman wirklich nur das ist, was es scheint: ein Roman, Fiktion, nicht mehr. Durch die unterschiedlichen Textarten, teilweise nur fragmentarisch dargestellt, schafft die Autorin eine hohe Authentizität und erzeugt eine außerordentliche Empathie, nicht nur für die alternde Künstlerin, sondern auch für deren größten Widersacher. Die Charaktere sind durchweg vielschichtig dargestellt, vor allem Harriet Burden, eine Frau im Spannungsfeld zwischen Selbstzweifeln und Stolz, die jahrelang intellektuell gebändigt und von ihrem Ehemann unterdrückt wurde, wächst bereits nach wenigen Seiten ans Herz. Man lernt Bruden zu lieben - für ihre skurrile, überaus intelligente und teilweise doch sehr wirre Art. Hustvedt nutzt diese Ausgangslage für einen lauten Schrei des Feminismus', sie klagt an und stellt sie bloß - die Welt der Männer, die Welt der Kunst, die Welt ganz allgemein. "Die gleißende Welt" schäumt nur so über vor erzählerischer Wucht und zeigt Hustvedts ganzes literarisches Spektrum. Hustvedts Können ist jedoch auch Grund dafür, dass der Roman einiges von seinem Leser fordert: das Handlungsgeflecht ist sehr dicht, immer wieder nutzt Hustvedt den Raum für naturwissenschaftliche und philosophische Studien, sie geht intensiv auf das Konzept der subjektiven Wahrnehmung ein und zitiert immer wieder Größen der Literatur. Ab und an macht es doch den Eindruck, als traue die Autorin ihren Lesern etwas zu viel zu - dennoch "Die gleißende Welt" sprüht nur so vor neuen Ideen, literarischen Experimenten und feministischen Ansichten. Zum Schluss ist "Die gleißende Welt" ein Porträt einer zerbrechlichen, außergewöhnlichen Frau, die in ihrem Leben eigentlich immer nur einen Wunsch hatte: gesehen zu werden. "Ich will im gleißenden Licht erstrahlen, es krachen lassen und brüllen. [...]Das wollen wir doch alle." Das wollen wir doch alle.

Das Verstummen der inneren Stimme

Bewertung am 25.06.2019
Bewertungsnummer: 486916
Bewertet: eBook (ePUB 3)

«Alle intellektuellen und künstlerischen Unterfangen [...], schneiden in der Meinung der Menge besser ab, wenn die Menge weiß, dass sie hinter dem großen Werk [...] einen Schwanz und ein Paar Eier ausmachen kann.» Siri Hustvedt ist wohl einer der gebildetsten Menschen unserer Zeit - Menschen, nicht Frauen, auf diese Unterscheidung würde sie sicherlich viel Wert legen. In ihren Bücher finden sich jedes Mal aufs Neue unzählige Anspielungen und Querverweise zur Philosophie, Neurowissenschaft, Literatur und Kunst, sie mischt geschickt verschiedene Genre und gelegentlich kann man sich nicht einmal sicher sein, ob es sich bei ihren Protagonisten um Männer oder Frauen handelt. Siri Hustvedt ist Philosophin, Historikerin und Literatin, sie schreibt Essays, untersucht den Konstruktivismus und die Rolle der Kunst. Allen voran ist sie jedoch eines: Feministin - und nirgendwo wird dies deutlicher als in ihrem Roman "Die gleißende Welt." Wobei der Begriff "Roman" dabei sehr eng gegriffen wäre, mischt Hustvedt hier doch verschiedene literarische Erzählformen wie den Tagebucheintrag, das Interview, das Gedicht und den Brief, die alle vereint ein Gesamtkunstwerk ergeben, das sich dem Leben von Harriet, Harry, Burden widmet. Die Künstlerin Burden, Witwe und seinerzeit im Schatten ihres Ehemannes, dem Kunsthändler Felix Lord, strebt schon ihr ganzes Leben nach berechtigter Anerkennung für ihre Kunst, steht jedoch seither im Schatten ihrer männlicher Konkurrenz. Nach dem Tod ihres Mannes zieht Burden die Reißleine. Um ihre Kunst endlich angemessen präsentieren zu können, sucht sie sich drei Strohmänner, alles junge, unerfahrene Künstler, die ihre Werke als deren eigene ausgeben und diese ausstellen sollen. Dreimal versteckt sie sich fortan hinter dem anderen Geschlecht - dreimal wird die Ausstellung ein voller Erfolg. Zweimal geht Burden mental gestärkt aus der Täuschung hervor, einmal balanciert sie am Abgrund und verliert alles, was sie sich aufgebaut hat. "Die gleißende Welt" ist ein Buch, das in seiner Art so anders ist, so neu, dass man sich darauf erst einmal einstellen muss. Hustvedts ungewöhnlicher Erzählstil lässt Harriet Burden auf eine Art lebendig werden, die uns in der nächsten Sekunde zur bevorzugten Suchmaschine greifen lässt, um das Leben dieser ungewöhnlichen Frau weiter zu ergründen - nur um dann feststellen zu müssen, dass Hustvedts Roman wirklich nur das ist, was es scheint: ein Roman, Fiktion, nicht mehr. Durch die unterschiedlichen Textarten, teilweise nur fragmentarisch dargestellt, schafft die Autorin eine hohe Authentizität und erzeugt eine außerordentliche Empathie, nicht nur für die alternde Künstlerin, sondern auch für deren größten Widersacher. Die Charaktere sind durchweg vielschichtig dargestellt, vor allem Harriet Burden, eine Frau im Spannungsfeld zwischen Selbstzweifeln und Stolz, die jahrelang intellektuell gebändigt und von ihrem Ehemann unterdrückt wurde, wächst bereits nach wenigen Seiten ans Herz. Man lernt Bruden zu lieben - für ihre skurrile, überaus intelligente und teilweise doch sehr wirre Art. Hustvedt nutzt diese Ausgangslage für einen lauten Schrei des Feminismus', sie klagt an und stellt sie bloß - die Welt der Männer, die Welt der Kunst, die Welt ganz allgemein. "Die gleißende Welt" schäumt nur so über vor erzählerischer Wucht und zeigt Hustvedts ganzes literarisches Spektrum. Hustvedts Können ist jedoch auch Grund dafür, dass der Roman einiges von seinem Leser fordert: das Handlungsgeflecht ist sehr dicht, immer wieder nutzt Hustvedt den Raum für naturwissenschaftliche und philosophische Studien, sie geht intensiv auf das Konzept der subjektiven Wahrnehmung ein und zitiert immer wieder Größen der Literatur. Ab und an macht es doch den Eindruck, als traue die Autorin ihren Lesern etwas zu viel zu - dennoch "Die gleißende Welt" sprüht nur so vor neuen Ideen, literarischen Experimenten und feministischen Ansichten. Zum Schluss ist "Die gleißende Welt" ein Porträt einer zerbrechlichen, außergewöhnlichen Frau, die in ihrem Leben eigentlich immer nur einen Wunsch hatte: gesehen zu werden. "Ich will im gleißenden Licht erstrahlen, es krachen lassen und brüllen. [...]Das wollen wir doch alle." Das wollen wir doch alle.

die Frau an seiner Seite...

Bewertung am 05.05.2015

Bewertungsnummer: 266282

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Zugegeben , ganz neu ist der Coup nicht , den die eigenwillige schon fast exentrisch zu nennende Harriet Burden für die New Yorker Kunstwelt bereit hält, nämlich eigene Werke als die von drei mehr oder weniger befreundeten Künstlern, noch dazu von Männern - auszugeben ! Zu dieser Methode haben schon Frauen aus allen Jahrhunderten und in allen Bereichen der Kunst, Musik , Wissenschaft und der Kriegsführung greifen müssen , um ihre Werke ins Licht der Öffentlichkeit zu stellen oder nur um ihre Meinung zu vertreten . Auch Harriet war lange nur " die Frau an seiner Seite " und sieht jetzt als Witwe eines Galeristen eine Chance für ein dubioses Maskenspiel ! Der Plan lässt sich auch ganz gut an, bis einer der Künstler aussteigt und einen eigen Plan dagegen hält. Ein besonderer Roman über die Kunstwelt ist hier gelungen , über Macht, Einfluss und natürlich Geld und außerdem ein spannender Blick auf die Wahrnehmung und die Geschlechterrollen mit denen Siri Hustvedt meisterlich herumjongliert. Was mir persönlich besonders gefällt : mit diesem Roman ist Siri Hustvedt nach New York und in die Welt von " Was ich liebte " zurückgekehrt ...großartig !

die Frau an seiner Seite...

Bewertung am 05.05.2015
Bewertungsnummer: 266282
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Zugegeben , ganz neu ist der Coup nicht , den die eigenwillige schon fast exentrisch zu nennende Harriet Burden für die New Yorker Kunstwelt bereit hält, nämlich eigene Werke als die von drei mehr oder weniger befreundeten Künstlern, noch dazu von Männern - auszugeben ! Zu dieser Methode haben schon Frauen aus allen Jahrhunderten und in allen Bereichen der Kunst, Musik , Wissenschaft und der Kriegsführung greifen müssen , um ihre Werke ins Licht der Öffentlichkeit zu stellen oder nur um ihre Meinung zu vertreten . Auch Harriet war lange nur " die Frau an seiner Seite " und sieht jetzt als Witwe eines Galeristen eine Chance für ein dubioses Maskenspiel ! Der Plan lässt sich auch ganz gut an, bis einer der Künstler aussteigt und einen eigen Plan dagegen hält. Ein besonderer Roman über die Kunstwelt ist hier gelungen , über Macht, Einfluss und natürlich Geld und außerdem ein spannender Blick auf die Wahrnehmung und die Geschlechterrollen mit denen Siri Hustvedt meisterlich herumjongliert. Was mir persönlich besonders gefällt : mit diesem Roman ist Siri Hustvedt nach New York und in die Welt von " Was ich liebte " zurückgekehrt ...großartig !

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Die gleißende Welt

von Siri Hustvedt

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Anja Gernandt

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Ein geistreiches Maskenspiel!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Harriet Burden ist eine New Yorker Künstlerin, der es nie wirklich gelungen ist erfolgreich zu sein und aus dem Schatten ihres Mannes, einem großen Kunsthändler, zu treten. Immer hat man sie nur gesehen als Frau von... Nun im höheren Alter, nachdem ihr Mann verstorben ist, will sie ihr Glück noch einmal versuchen und ersinnt den Plan mit Hilfe dreier Männer, die als ihre Masken fungieren sollen, ihre Kunst zu veröffentlichen. "Die gleissende Welt" von Siri Hustvedt ist ein anspruchsvoller, aber hochinteressanter Roman über die Kunstszene und verhandelt durch die charismatische, vielbelesene und tiefsinnige Protagonistin Fragen zu Frausein, Geschlecht, Abhängigkeiten und Erfolg. Erzählt wird die Geschichte dabei nicht klassisch linear durch einen Erzähler, sondern es kommen ganz verschiedene Figuren zu Wort, die alle in Beziehung zu Harriet Burden standen. Und so ergibt sich je weiter man liest ein immer umfassenderes Bild über das Leben der Künstlerin und ihr gewagtes Maskenspiel. Hustvedt legt mit "Die gleissende Welt" ein spannendes und zugleich geistreiches und kritisches Buch vor, welches nicht einfach dahin plätschert, aber sehr bereichernd ist.
  • Anja Gernandt
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein geistreiches Maskenspiel!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Harriet Burden ist eine New Yorker Künstlerin, der es nie wirklich gelungen ist erfolgreich zu sein und aus dem Schatten ihres Mannes, einem großen Kunsthändler, zu treten. Immer hat man sie nur gesehen als Frau von... Nun im höheren Alter, nachdem ihr Mann verstorben ist, will sie ihr Glück noch einmal versuchen und ersinnt den Plan mit Hilfe dreier Männer, die als ihre Masken fungieren sollen, ihre Kunst zu veröffentlichen. "Die gleissende Welt" von Siri Hustvedt ist ein anspruchsvoller, aber hochinteressanter Roman über die Kunstszene und verhandelt durch die charismatische, vielbelesene und tiefsinnige Protagonistin Fragen zu Frausein, Geschlecht, Abhängigkeiten und Erfolg. Erzählt wird die Geschichte dabei nicht klassisch linear durch einen Erzähler, sondern es kommen ganz verschiedene Figuren zu Wort, die alle in Beziehung zu Harriet Burden standen. Und so ergibt sich je weiter man liest ein immer umfassenderes Bild über das Leben der Künstlerin und ihr gewagtes Maskenspiel. Hustvedt legt mit "Die gleissende Welt" ein spannendes und zugleich geistreiches und kritisches Buch vor, welches nicht einfach dahin plätschert, aber sehr bereichernd ist.

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Die gleißende Welt

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