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Produktbild: Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki
Band 74900

Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki Roman

42

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2015

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/11,7/2,5 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Bernstein / Wollweiß

Originaltitel

Shikisai wo motanai Tazaki Tsukuru to, kare no junrei no toshi

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74900-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2015

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/11,7/2,5 cm

Gewicht

262 g

Farbe

Bernstein / Wollweiß

Originaltitel

Shikisai wo motanai Tazaki Tsukuru to, kare no junrei no toshi

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-74900-3

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Simon Garfield

    5/5

    21.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Düster

    Depressiv,... Ein Typ verliert seine ganzen Freunde, wird ausgegrenzt, weiß nicht warum.

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    15.04.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Sind Farben für die Freundschaft wichtig?

    Nicht umsonst ist "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" ein SPIEGEL Bestseller, ist es doch wieder typisch für einen Murakami-Roman und somit für all die Murakami-Fans auf der Welt, zu denen ich mich seit Kurzem zähle, ein Kauf in der Buchhandlung. In dieser Geschichte beschreibt Murakami die Freundschaft von Tsukura Tazaki und seinen vier Freunden in ihrer Heimatstadt Nagoya. Auch nach seinem Umzug nach Tokio treffen ich die fünf Freunde in allen Ferien und verbringen genauso viel Zeit wir früher. Doch eines Tages geht nicht mehr ans Telefon, keiner ruft zurück und die Freunde teilen Tazaki mit, dass sie keinen Kontakt mehr wünschen... Ich habe das Buch verschlungen, beschreibt es doch auf sehr philosophische und poetische Weise ein Leben in Japan (sehr Murakami-typisch). Es zeigt verschiedene Aspekte der japanischen Kultur in ruhiger und entspannter Atmosphäre und das Einzige, worüber man sich ärgert, ist die Tatsache, dass das Buch irgendwann ausgelesen ist. Ich werde mir nach dieser Lektüre zumindest alle weiteren Murakami-Titel kaufen und einen Japan-Urlaub buchen! Einen Extrapunkt gibt es für das schöne Cover, das mich persönlich sehr anspricht.

  • Bewertung

    aus Wien

    3/5

    29.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht mein Roman

    Eine Erzählung über das "zu sich selbst finden". Um in der Gegenwart bestehen zu können, muss Tazaki mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen. Leider nicht mein Roman, kam mit dem langatmigen Erzählstil überhaupt nicht klar.

  • Bories vom Berg

    aus München

    3/5

    02.02.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Perfektes Handwerk, keine…

    Perfektes Handwerk, keine Kunst Die Fangemeinde von Haruki Murakami, zu der auch Teile des Feuilletons gehören, wird nicht müde, den japanischen Bestsellerautor seit Jahren als den heißesten Favoriten für den Nobelpreis zu rühmen. Sein Roman «Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki» wurde gleich am Erscheinungstage in Japan 100.000mal verkauft, und auch die exzellent übersetzte deutsche Ausgabe war 2014 auf Anhieb erfolgreich. Ist man in Stockholm derart inkompetent, eine solche literarische Lichtgestalt nicht zu erkennen, sie also Jahr für Jahr immer wieder schnöde zu ignorieren? Handelt es sich um «Literatur des kleinsten gemeinsamen Nenners», wie geschrieben wurde, oder ist Murakami «ein gegenwärtiger Meister der Weltliteratur», wie man an anderer Stelle lesen konnte? Tsukuru Tazaki, ein 36jähriger Ingenieur mit dem einst ungewöhnlichen Studienschwerpunkt Bahnhöfe, arbeitet in Tokio bei einer Eisenbahngesellschaft. Er lebt sehr zurückgezogen und leidet psychisch unter einem schlimmen Schock, den er vor sechzehn Jahren erlitten hat, als ihn seine fünfköpfige Jugendclique ohne Erklärung brüsk aus ihrer engen Gemeinschaft ausgestoßen und fortan absolut ignoriert hat. Die quälende Ungewissheit über die Gründe für seine Abweisung nahm ihm allen Lebensmut, monatelang trug er sich damals mit Suizidgedanken. Als er nun Sara kennen lernt und ihr von seinem Trauma erzählt, überzeugt ihn die zwei Jahre ältere Frau schließlich, sich endlich den Dämonen der Vergangenheit zu stellen, die Hintergründe für das Verhalten seiner damaligen Freunde zu klären. Und so macht sich Tsukuru zu seiner Pilgerreise auf. Er besucht zunächst in seiner Heimatstadt Nagoya die beiden Männer ihrer damaligen Clique, von denen er erfährt, was der Grund war für ihre brüske Abkehr. Über die beiden Mädchen hört er außerdem, dass eine in Finnland lebt und dass die andere vor sechs Jahren ermordet wurde, der Täter konnte aber nicht ermittelt werden. Spontan macht er sich auch auf die Reise nach Finnland. Hier noch mehr zu erzählen wäre unfair, denn der Roman lebt zu einem nicht geringen Teil von der Spannung, die der Autor in seinem klug konstruierten Plot aufbaut. Aber was ist denn nun der so genannte Murakami-Effekt? Zunächst fällt auf, dass auch in diesem Roman wieder einige autobiografische Bezüge vorliegen, die Musik ist leitmotivisch eingebaut in die Handlung, als Jazz einerseits, was bei dem ehemaligen Plattenverkäufer und Jazzbarbesitzer nicht weiter verwundert. Aber auch, bis in den Titel hineinwirkend, als Klaviermusik von Liszt, aus dessen Années de pèlerinage, den Pilgerjahren, das Stück «Le Mal du Pays», das Heimweh also, ein wiederkehrendes Motiv bildet. Auch der Verlust eines Menschen und die vergebliche Suche ist ein häufiges Thema bei Murakami, seine Protagonisten sind wie hier im Roman meist gebildete Männer Mitte Dreißig, denen dann die typischen «Murakami-Mädchen» gegenübergestellt sind, keine makellosen Schönheiten, die gleichwohl aber äußerst anziehend wirken. Was den Leser vor Allem aber faszinieren dürfte ist der seelische Abgrund, an dem sich der Plot entlang hangelt, die unbarmherzige Abkehr der Clique, die suizidale Phase des farblosen Helden, der unaufgeklärte Mord, natürlich auch die Fallstricke der Liebe. Und - last but not least - ist es die jugendliche Zuversicht, dass eben nicht alles «im Fluss der Zeit» verschwindet. All diese literarischen Zutaten sind hier gekonnt in eine angenehm lesbare Prosa umgesetzt, mit glaubwürdigen Figuren als Akteuren und einem stimmigen Ambiente als Bühne. Weniger überzeugend sind die philosophischen Ergüsse, mit denen der Autor die Welt zu erklären sucht. Und auch die reichlich eingebaute Symbolik, die bei den Farben ihren Höhepunkt erreicht, worauf ja schon der Buchtitel hinweist, wirkt übertrieben, geradezu gekünstelt - und irgendwie auch anbiedernd. Mir aber schwant, dass für einen Nobelpreis denn doch der dichterische Genius fehlt. Perfektes Handwerk, keine Kunst!

  • Hamaru

    aus Nürtingen

    2/5

    31.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    "Die Pilgerjahre des farblosen…

    "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" sind mein erster Murakami und ich kann nicht verstehen, wie man diesen Autor zu einem Nobelpreisträger hochjazzen kann. Der Roman ist eine Mischung aus Glückskeksweisheiten und erotischen Phantasien. Die lesen sich zwar ganz süffig, aber hinterlassen keinen nachhaltigen Eindruck. Farblos halt, wie sein Held, der farblose Herr Tazaki.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (42)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Ponleitner

    Kerstin Ponleitner

    Thalia Pasching – Plus City

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Farblos?

    Der junge Tazaki gehört zu einer Clique mit 5 Freunden. Er hält sich für eine Randfigur. Wie verändert das einen Menschen? Wie weit würde er gehen um aus dieser Rolle zu schlüpfen?
  • Zum Bewerterprofil von Lisbeth Koch

    Lisbeth Koch

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    15.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein schöner Roman ohne Highlight und Ende

    Dies war mein erstes Leseerlebnis von Murakami. Seine ruhige Erzählweise fand ich sehr ansprechend. Der Roman jedoch hat kein wirkliches Highlight und plätschert so vor sich hin. Und durch das relativ offene Ende kann der Leser selbst einen möglichen Ausgang interpretieren.
  • Zum Bewerterprofil von Ines Filipits

    Ines Filipits

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Buchhändler*in

    5/5

    06.10.2015

    eBook (ePUB)

    Kein bisschen farblos

    Haruki Murakami ist für mich persönlich mit keinem anderen Autor zu vergleichen - sein Schreibstil und seine Geschichten sind einzigartig. Im Gegensatz zu einigen seiner früheren Werke, hat der Roman „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ keine magischen Elemente. Als Leser begleitet man Tsukuru, dessen Vergangenheit noch nicht abgeschlossen ist und in der Gegenwart aufgearbeitet werden muss, damit seine Zukunft eine glücklichere werden kann. Ein tolles Buch welches ich jederzeit empfehlen würde!
  • Zum Bewerterprofil von Gregor Schwarzenbrunner

    Gregor Schwarzenbrunner

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    16.07.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Der Tod, die Freundschaft und die Liebe

    Murakamis neuestes Werk handelt von Tsukuru. Er ist der Farblose von fünf Freunden, jedenfalls empfindet er es so, und darüber hinaus ist er auch der einzige dessen Name keine Farbe trägt. Tsukuru ist auch der einzige der den Ort Nagoya verlässt um in Tokio zu studieren. Als er eines Tages in den Ferien nach Hause kommt ist nichts mehr wie es war. Seine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich: Seine Freunde wenden sich von ihm ab und wollen mit ihm um nichts mehr zu tun haben. Er verzweifelt darüber so sehr, dass er beinahe bereit ist in den Tod zu gehen. Der weltberühmte Gegenwartsliterat Haruki Murakami hat mit seinem Geniestreich „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ in kürzester Zeit die Bestsellerlisten auf der ganzen Welt erobert. Er wird hochgelobt, ganz zu Recht wie ich finde. Unbestätigten Quellen zu folge sollen in der ersten Woche nach dem Erscheinen, alleine in Japan eine Million Exemplare über den Ladentisch gegangen sein. Diese Zahlen sind wahrlich beeindruckend, genauso wie sein literarisches Schaffen. Manch böse Zungen vermuten hinter seinem öffentlichkeitsscheuen Verhalten, was seine Person und die Vorveröffentlichung der Bücher anbelangen, eine raffinierte Marketingstrategie. Das hat, wie ich finde, der bisherige Anwärter auf dem Literaturnobelpreis gar nicht nötig! Aber zurück zum Inhalt seines neuem kreativen Schaffens: Gleich in den ersten Kapiteln fand ich die offen versteckte Zahlenmystik interessant. Der jugendliche Tsukuru ist unsicher und weiß eigentlich gar nicht so recht wieso er von dieser Gruppe von Jugendlichen aufgenommen worden ist. Sie unternehmen immer etwas zu fünft und wenn nicht alle fünf sich getroffen haben, waren sie zu dritt oder zu zweit. Der aufmerksame Leser fragt sich nun wieso nie zu viert und der Japankenner weiß es sofort. In jenem altbekannten Stil der Erzählung, Ursula Gräfe ist sozusagen die deutsche Stimme Haruki Murakamis, beginnt er auf den ersten Seiten der Geschichte damit, tief in die lebensmüde Gedankenwelt des erwachsenen Hauptprotagonisten zu blicken: „Vielleicht war seine Sehnsucht nach dem Tod zu wahrhaftig und zu tief, um tatsächlich den Versuch zu machen, sich umzubringen. (..) Hätte es in seiner Reichweite eine Tür gegeben, die direkt in den Tod führte, er hätte sie ohne Zögern aufgestoßen.“ Seine Worte berühren tief im Inneren, sie lassen einem aus einer ökonomisierten Welt flüchten und in seine oft Absurden und Irrealen Welten abtauchen, wenngleich in „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ diese kafkaesken Welt dem Leser nur gelegentlich als erotischer Traum streift. Mal verkehrt er darin mit zweien seiner früheren Freundinnen und einmal stößt sogar ein befreundeter Mann dazu. Hier und in weiteren wiederkehrenden Elementen, die sich der Schriftsteller bedient, findet sich der Leser selbst wieder. Jedenfalls ist es mir immer beim Lesen so ergangen. Immer wenn ich einen neuen Haruki Murakami in den Händen halte, frage ich mich: „Kann er das vorige Werk schon wieder toppen?“ Soviel verrate ich noch an dieser Stelle: „Ja er kann.“
  • Zum Bewerterprofil von Jana

    Jana

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

    5/5

    28.01.2014

    eBook (ePUB)

    faszinierende Geschichte

    In diesem Buch wird die Geschichte von Tsukuru Tazaki erzählt, der während seiner Jugendzeit vier Freunde hat, die alle eine Farbe (rot, blau, schwarz und weiß) in ihrem Namen haben. Nur in Tsukurus Namen ist keine Farbe, er ist sozusagen "farblos", und so nimmt er sich auch wahr. Bis auf sein Interesse für Bahnhöfe hat er keine Hobbies. Zwischen ihm und seinen Freunden herrscht eine unglaubliche Bindung und Harmonie, die auch nicht endet, als Tsukuru nach der Oberschule in Tokyo ein Studium beginnt. Der Rest der Freunde bleibt in ihrer Heimatstadt Nagoya. Als Tsukuru eines Tages in den Ferien nach Hause fährt und sich wie immer mit seinen Freunden treffen will, meiden ihn diese auf einmal grundlos und wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben. Als er sie darauf anspricht, lautet die Antwort: "Du weißt schon, warum.". Für Tsukuru bricht eine Welt zusammen, er fährt zurück nach Tokyo, wo er ein halbes Jahr lang an Selbstmord denkt, da er den Verlust seiner Freunde nicht verkraften kann. Einige Jahre später erzählt Tsukuru die Geschichte seiner Freundin Sara, die ihm rät, endlich mit seiner Vergangenheit abzuschließen. Der neue Roman von Haruki Murakami übertraf alle meine Erwartungen. Dieser Roman erzählt eine faszinierende Geschichte, die ich nur wärmstens weiterempfehlen kann.

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