Klack
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Beschreibung


Schnappschüsse im Wirtschaftswunder: »deutsche Nachkriegsnostalgie mit Witz« Stern

Markus hat es eigentlich gut. Auch seine Familie hat teil am westdeutschen Wirtschaftswunder, man kann sich wieder etwas gönnen, sogar einen Fernseher – und doch hat er zu leiden: an der tyrannischen Großmutter, den immer gleichen Kriegserzählungen des Vaters, den autoritären Lehrern am Gymnasium, vor allem aber an unerwiderten Gefühlen. Mit dem Auftauchen der Tinottis kommt Bewegung in sein Leben. Die italienische Familie zieht nebenan ein und eröffnet eine Eisdiele. Markus ist fasziniert von Clarissa. Während in Berlin die Mauer gebaut wird und seine Oma im Garten einen Zaun ziehen lässt, um vor den Spaghettifressern sicher zu sein, erprobt Markus Strategien der Annäherung und greift sogar zur Gitarre. Mit Lust am Detail, großer erzählerischer Kraft und viel Humor fängt Klaus Modick die Stimmung einer entscheidenden Phase der bundesdeutschen Geschichte ein. Im Westen geht es aufwärts, während der Osten sich einmauert, und plötzlich steht die Welt am atomaren Abgrund. Und mittendrin Markus, der sich nichts sehnlicher wünscht als den ersten Kuss und der mit seiner Kamera die Momente festhält, die das Leben ausmachen.

»Deutsche Nachkriegs-Nostalgie mit Witz […] ein genussvoller Spaß, weil Modick nicht nur präzise erzählt, sondern sich auch traut, zuweilen sehr, sehr komisch zu sein.« ("stern")
»Modick beschreibt das kleinbürgerliche, engstirnige Nachkriegsmilieu wunderbar anschaulich und mit sehr viel stillem Humor. [...] ein Stimmungspanorama, das auch später Geborenen den Geist der Zeit nahebringt.« ("Weser-Kurier")
»Klaus Modicks neues Buch […] überzeugt als bittersüße Geschichte aus den 60er Jahren. […] Kein Rückblick übrigens in Kitsch, sondern fein durchbrochene Lust an Vergangenheit.« ("nwzonline.de")
»Ein realitätsgesättigter, unangestrengter, gut lesbarer Roman, der unterhält und dabei doch die Frage nach den Mustern stellt, die jede Generation auf unterschiedliche Weise bestimmen.« ("Deutschlandfunk Büchermarkt")

Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach diversen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Nicolas-Born-Preis, dem Bettina-von-Arnim-Preis, dem Rheingau Literatur Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Preis. Zudem war er Stipendiat der Villa Massimo sowie der Villa Aurora. Zu seinen erfolgreichsten Romanen zählen »Der kretische Gast« (2003), »Sunset« (2011), »Konzert ohne Dichter« (2015) und »Keyserlings Geheimnis« (2018).  Zuletzt erschien »Leonard Cohen« (2020) und der Roman »Fahrtwind« (2021).

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.02.2015

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/1,4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

09.02.2015

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/1,4 cm

Gewicht

173 g

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04684-7

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Eine Zeitreise in Bildern

Bewertung aus Stuttgart am 28.12.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach vielen Jahren findet Markus beim Aufräumen die Bilder seiner Jugendzeit: Damals hatte er eine Agfa Clack geschenkt bekommen, mit der er anschließend viele Fotos geschossen hat. Die Bilder aus der Vergangenheit lassen die Erinnerungen jener Zeit wieder hochkommen, der Zeit des Wirtschaftswunders zwischen Mauerbau und Kubakrise und Markus‘ Träumen vom ersten Kuss und der Liebe zu Clarissa. Sehr pointiert beschreibt Klaus Modick Markus‘ Jugendzeit, die Träume und Gedanken des damaligen Jugendlichen. Die Bilder der alten Kamera beschwören ein ganz besonderes Flair herauf, man sieht sie vor sich, die Versuche der Familie Tinotti, neben der Eisdiele ein eigenes Leben in ihrer neugewählten Heimat aufzubauen, Markus‘ Werben um Clarissa, seine Kabbeleien mit seiner älteren Schwester… Die Idee zu diesem Buch gefällt mir sehr gut. Es ist, als ob man selbst alte Bilder wieder findet und Erinnerungen aufbeschwört, die plötzlich wieder ganz real sind, als erlebte man sie gerade erneut. Jedes einzelne Bild wird zunächst beschrieben, danach wird die Geschichte dazu erzählt. Dadurch kann sich der Leser bestens in die beschriebene Zeit einfinden wie auch in Markus‘ Leben als Jugendlicher. Klaus Modick lädt ein zu einer ganz besonderen Zeitreise. Die einzelnen Bilder setzen sich zusammen zu einem Kaleidoskop, das die geschilderte Zeit sehr realgetreu auferstehen lässt. Das Büchlein liest sich mit seinen gut 200 Seiten fast wie nebenher, der Schreibstil ist sehr angenehm. Es brauchte ein paar Kapitel, bis ich das Grundgerüst des Buches nachvollziehen konnte und die einzelnen Bilder auf dem Weg zu einem großen Ganzen sehen konnte. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich sowohl die einzelnen Bilder auf mich wirken lassen wie auch sie als Teil einer größeren Geschichte zu genießen. Eine ganz besondere Empfehlung von mir!

Eine Zeitreise in Bildern

Bewertung aus Stuttgart am 28.12.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach vielen Jahren findet Markus beim Aufräumen die Bilder seiner Jugendzeit: Damals hatte er eine Agfa Clack geschenkt bekommen, mit der er anschließend viele Fotos geschossen hat. Die Bilder aus der Vergangenheit lassen die Erinnerungen jener Zeit wieder hochkommen, der Zeit des Wirtschaftswunders zwischen Mauerbau und Kubakrise und Markus‘ Träumen vom ersten Kuss und der Liebe zu Clarissa. Sehr pointiert beschreibt Klaus Modick Markus‘ Jugendzeit, die Träume und Gedanken des damaligen Jugendlichen. Die Bilder der alten Kamera beschwören ein ganz besonderes Flair herauf, man sieht sie vor sich, die Versuche der Familie Tinotti, neben der Eisdiele ein eigenes Leben in ihrer neugewählten Heimat aufzubauen, Markus‘ Werben um Clarissa, seine Kabbeleien mit seiner älteren Schwester… Die Idee zu diesem Buch gefällt mir sehr gut. Es ist, als ob man selbst alte Bilder wieder findet und Erinnerungen aufbeschwört, die plötzlich wieder ganz real sind, als erlebte man sie gerade erneut. Jedes einzelne Bild wird zunächst beschrieben, danach wird die Geschichte dazu erzählt. Dadurch kann sich der Leser bestens in die beschriebene Zeit einfinden wie auch in Markus‘ Leben als Jugendlicher. Klaus Modick lädt ein zu einer ganz besonderen Zeitreise. Die einzelnen Bilder setzen sich zusammen zu einem Kaleidoskop, das die geschilderte Zeit sehr realgetreu auferstehen lässt. Das Büchlein liest sich mit seinen gut 200 Seiten fast wie nebenher, der Schreibstil ist sehr angenehm. Es brauchte ein paar Kapitel, bis ich das Grundgerüst des Buches nachvollziehen konnte und die einzelnen Bilder auf dem Weg zu einem großen Ganzen sehen konnte. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich sowohl die einzelnen Bilder auf mich wirken lassen wie auch sie als Teil einer größeren Geschichte zu genießen. Eine ganz besondere Empfehlung von mir!

Es war einmal

Bewertung am 12.10.2015

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit sehr viel Vergnügen habe ich die Erinnerungen von Markus verfolgt,vielleicht weil ich zur gleichen Zeit groß geworden bin. Auf der Osterkirmes gewinnt der 15 jährige Markus eine Kamera ,die "Agfa Clack".Er hält von nun an alle, für ihn wichtigen Ereignisse, im Bild fest. Jetzt, Jahre später, findet er die Kamera beim Aufräumen des Speichers,zusammen mit Fotos und anderen Relikten aus seiner Jugendzeit. Markus wächst in der norddeutschen Provinz zusammen mit der älteren Schwester Hanna,seinen Eltern und der Großmutter auf. Während er mit den ersten Problemen der Pubertät kämpft,geht in seiner Familie alles den gewohnten Gang.Sein Vater lebt von den Kriegserinnerungen,die Großmutter tyrannisiert die Familie und Hanna macht dem jüngeren Bruder das Leben schwer.Sein Leben ändert sich,als die italienische Familie Tinotti in dem kleinen Ort eine Eisdiele eröffnet. Er verliebt sich in Clarissa ,die seine Liebe aber nicht erwidert. Der Autor schildert auf sehr eindrigliche Weise die Höhen und Tiefen dieser unerfüllten Liebe .Auch die politische Situation( Mauerbau,Kubakrise,)wird beleuchtet. Besonders gut gefiel mir ,daß der Autor sich auch der Jugendsprache von damals bediente.Was heute "geil und krass"ist ,war früher "dufte und knorke".Diese Worte sind aus dem heutigen Sprachgebrauch vollständig verschwunden.Auch die alten Schlagertexte weckten bei mir viele Erinnerungen. Das einzige Manko in meinen Augen war ,daß man nichts über das spätere Leben des Protagonisten erfährt. Buchtitel: Klack

Es war einmal

Bewertung am 12.10.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit sehr viel Vergnügen habe ich die Erinnerungen von Markus verfolgt,vielleicht weil ich zur gleichen Zeit groß geworden bin. Auf der Osterkirmes gewinnt der 15 jährige Markus eine Kamera ,die "Agfa Clack".Er hält von nun an alle, für ihn wichtigen Ereignisse, im Bild fest. Jetzt, Jahre später, findet er die Kamera beim Aufräumen des Speichers,zusammen mit Fotos und anderen Relikten aus seiner Jugendzeit. Markus wächst in der norddeutschen Provinz zusammen mit der älteren Schwester Hanna,seinen Eltern und der Großmutter auf. Während er mit den ersten Problemen der Pubertät kämpft,geht in seiner Familie alles den gewohnten Gang.Sein Vater lebt von den Kriegserinnerungen,die Großmutter tyrannisiert die Familie und Hanna macht dem jüngeren Bruder das Leben schwer.Sein Leben ändert sich,als die italienische Familie Tinotti in dem kleinen Ort eine Eisdiele eröffnet. Er verliebt sich in Clarissa ,die seine Liebe aber nicht erwidert. Der Autor schildert auf sehr eindrigliche Weise die Höhen und Tiefen dieser unerfüllten Liebe .Auch die politische Situation( Mauerbau,Kubakrise,)wird beleuchtet. Besonders gut gefiel mir ,daß der Autor sich auch der Jugendsprache von damals bediente.Was heute "geil und krass"ist ,war früher "dufte und knorke".Diese Worte sind aus dem heutigen Sprachgebrauch vollständig verschwunden.Auch die alten Schlagertexte weckten bei mir viele Erinnerungen. Das einzige Manko in meinen Augen war ,daß man nichts über das spätere Leben des Protagonisten erfährt. Buchtitel: Klack

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