Produktbild: Fräulein Else
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Arthur Schnitzler

1. Fräulein Else

Fräulein Else

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Vanida Karun

Spieldauer

3 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

08.04.2011

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

HörGut! Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783938230428

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Vanida Karun

Spieldauer

3 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

08.04.2011

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

HörGut! Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783938230428

Herstelleradresse

Jochmann, Norbert
Helmholtzstr. 18
10587 Berlin
Deutschland
Email: shop@hoergut-verlag.de
Url: www.hoergut-verlag.de
Telephone: +49 178 5634927
Fax: +49 30 22362592

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  • Bewertung

    5/5

    23.03.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch ist aus der Perspekti…

    Das Buch ist aus der Perspektive eines jungen Mädchen geschrieben, welches vor einer existenziellen Entscheidung steht. Soll es sich vor einem älteren Mann erniedrigen und ihrem Vater helfen oder das ganze sein lassen. Die Geschichte hört sich evtl. trivial an, ist aber sehr originell und spannend geschrieben.

  • Susanna Wiedermann

    aus Wien

    5/5

    17.06.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Schnitzler virtuos

    Der Band „Fräulein Else“ umfasst drei Erzählungen Schnitzlers, die alle im Stil des inneren Monologs geschrieben sind. In allen Geschichten ist der Tod gegenwärtig, immer der Tod einer Frau. Die ersten beiden Texte erzählen das Seelenleben von Männern, die eine Frau verloren haben, während „Fräulein Else“ den inneren Kampf einer jungen Frau erzählt, die durch die Schulden ihres Vaters in eine schwierige Situation gebracht wird. Ihr unsagbarer Stolz steht in ständigem Zweigespräch mit der Liebe zu ihrem Vater, ihren Eltern. Mit diesen drei Erzählungen zeigte das literarische Allroundtalent Schnitzler, dass er auch die Technik des inneren Monologs exzellent beherrscht.

  • Mario Pf.

    aus Oberösterreich

    5/5

    08.11.2005

    Buch (Taschenbuch)

    Wie durch fremde Augen

    Fräulein Else ist nach Lieutenant Gustl Arthur Schnitzlers zweiter innerer Monolog. Doch Schnitzler beschränkt sich dabei aber nicht auf bloße Gedanken und eine Schilderung aus der Sicht seiner Protagonistin, sondern er gewährt dem Leser weit tiefere Einblicke in die Psyche seiner tragischen Heldin. Im Gegensatz zu Lieutenant Gustl ist Fräulein Else jedoch einige Jahre später entstanden und besticht dabei durch einen noch feineren Stil. Was diesen Monolog jedoch so einzigartig macht ist die Wirkung die er entfaltet, nämlich dass der Titel Programm ist, man liest nicht bloß von der Protagonistin, man liest durch sie. Es ist als wäre man vollkommen in die Protagonistin hineinversetzt. Die Handlung beginnt beim Fräulein Else, einem ungefähr 19jährigen Mädchen aus gutem Hause, dem es zunächst an nichts fehlt. Der zunächst sorgenlose Urlaub wird gestört als Else ein Telegramm aus Wien erhält, in welchem ihre Mutter sie bittet, einen alten Freund der Familie um finanziellen Beistand zu bitten. Elses Vater, ein brillanter Rechtsanwalt, hat sich wieder einmal an der Börse verspekuliert, doch diesmal nicht mit eigenem Geld, sondern mit Mündelgeldern. Um das sorgenlose Leben der Familie um einige weitere Monate zu verlängern, bis der Herr Vater sich wieder eine solche Eskapade leistet, muss Else nun den befreundeten Herrn von Dorsday um Geld anbetteln. Verweigert ihr Dorsday diese Geldaushilfe, so droht dem Vater ein längerer Aufenthalt im Gefängnis. Aus Angst die Familie könnte daran zerbrechen gibt Else dem Wunsch der Mutter nach und versucht Herrn von Dorsday zu bezirzen, doch obwohl dieser sich einverstanden erklärt der Familie das Geld zu leihen, so knüpft diesen Wunsch doch an eine Bedingung und diese gleicht für Else einem unmoralischen Angebot. Entgegen aller Zweifel und Skrupel nimmt sie dieses Angebot dennoch an. Kurz darauf erfährt sie aber aus einem weiteren Telegramm dass sich die Summe erhöht hat. Nun nagt nicht bloß die Gewissheit sich verkaufen zu müssen an ihr, sondern auch Verzweiflung und Bedauern bezüglich ihrer ungewissen Zukunft… Anstatt das dramatische Ende von Fräulein Else zu verraten rate ich hier jedem das Buch doch selbst zu lesen und in die faszinierende Welt des Fräulein Else einzutauchen. Fazit: Ein faszinierendes Buch, das sich als Inbegriff des inneren Monologs präsentiert.

  • Leselady

    aus Wien

    4/5

    02.08.2011

    eBook (ePUB)

    Klassiker - klassisch gut!

    Durch dieses Buch quälen sich viele Gymnasiasten - zu recht! Die Sicht des inneren Monologs vermittelt ein komplett neues Lebensgefühl und die Handlung schildert das Leben einer Frau im Zwiespalt zwischen Prostitution und Emanzipation - großartig und schnell zu lesen.

  • Bewertung

    aus Straelen

    4/5

    17.03.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Innerer Monolog, der es in sich hat!

    Eine junge Frau soll einen Bekannten um Geld anpumpen, um den eigenen Vater vor dem Zuchthaus zu bewahren. Die Ausgangssituation der Geschichte birgt unheimlichen Stoff. Der Bekannte leiht ihr das Geld - aber nicht ohne Gegenleistung! Else weiß um die Brisanz ihrer Situation und es folgt ein knapp 80-seitiger innerer Monolog voller Zerissenheit. Denn ganz im klassischen Sinne macht sich die Protagonistin auf jeden Fall schuldig, entweder sie rettet ihren Vater, oder sie verkauft ihren Körper an einen wollüstigen älteren Herrn. Der innere Monolog, den Schnitzler als Erzählsituation wählt, wird während des ganzen Werkes nicht langweilig, der Leser sieht sich in die Hauptperson hineinversetzt. Die tragische Entwicklung Elses ist abwechselungsreich und nachvollziehbar. Darüber hinaus fasziniert die ideenreiche und eindrucksvoll geschilderte innere Verfassung Elses. Alles in allem ist das Buch ist sehr lesenswert!

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