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Arthur Schnitzler

Der Wiener Arthur Schnitzler (1862–1931), Sohn des berühmten Laryngo­logen Johann Schnitzler, sollte eigentlich den Weg seines Vaters einschlagen und Mediziner werden. So studierte er Medizin und praktizierte pro forma als Arzt. Ähnlich wie Sigmund Freud beschäftigte Schnitzler sich mit der Psychoanalyse. Doch seine eigentliche Aufmerksamkeit und Liebe galt der Schriftstellerei.
Schnitzlers Novelle „Sterben“, die zuerst „Naher Tod“ heißen sollte, entstand 1892, wurde aber erst nach einem erfolgreichen Zeitschriftenabdruck 1894 als Buch veröffentlicht.

Sterben von Arthur Schnitzler

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Sterben
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Zum Sterben gehört das Leben, so die Erkenntnis von Marie. Das Flehen von ihrem Geliebten Felix, Marie möge ihn in den Tod begleiten, zerreißt sie zunächst fast. Wird es Marie gelingen, sich aus ihrer toxischen Beziehung zu dem hypochondrischen Felix zu emanzipieren? Ihre Entwicklung lässt sich in den gekonnten inneren Monologen Arthur Schnitzlers auf faszinierende Weise nachvollziehen. Felix, der sich nach einem „nahen Tod“ sehnt, spürt, dass eine neue Zeit anbricht. Ähnlich wie Schnitzlers „Reigen“ ist die Erzählung packend und erkenntnisreich.

Arthur Schnitzler verfasste zahlreiche Dramen, Romane sowie Novellen und machte sich mit der Einführung des „inneren Monologes“ einen Namen. Sein bekanntestes Werk ist der „Reigen“ von 1903. Schnitzler verstarb 69-jährig an einer Hirnblutung.

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