Produktbild: Die Pest
Band 25307
Artikelbild von Die Pest
Albert Camus

1. Die Pest (Ungekürzt)

Die Pest

Aus der Reihe rororo Taschenbücher
Gesprochen von
5
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Ulrich Matthes

Spieldauer

3 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.11.2013

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

12

Verlag

Steinbach Sprechende Bücher

Sprache

Deutsch

EAN

9783869749280

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Ulrich Matthes

Spieldauer

3 Stunden und 10 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

25.11.2013

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

12

Verlag

Steinbach Sprechende Bücher

Sprache

Deutsch

EAN

9783869749280

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  • Bewertung

    5/5

    22.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein vollendetes, gut strukturiertes und in sich geschlossenes Werk

    Hier hat Camus wohl sein strukturiertestes, längstes Werk geschrieben. Das soll aber keinen abschrecken, nein, es soll eher Grund zur Freude sein. Denn in dieser Epidemie-Chronik der algerischen Stadt Oran, in der der Protagonist es Werkes, Dr. Benard Rieux, eine wichtige Rolle spielen soll, finden sich allerlei Geschichten und Handlungsstränge vereint. Erst langsam, aber dann immer stetiger findet sich die Pest in dieser Stadt ein und fordert seinen Tribut. Die Bewohner der Stadt werden hier aufgefordert sich mit der Krankheit auseinanderzusetzen. Wie, das ist freilich ganz verschieden und macht im Übrigen auch den Reiz dieses Romans aus. Verschiedene Figuren verfolgt der Leser hier exemplarisch und das Buch wechselt zwischen diesen und den allgemeinen Reaktionen und Handlungen der Restbevölkerung. Sprachlich eher nüchtern, deskriptiv, aber doch menschlich-empathisch in seinem Umgangston ist dieser Roman Allegorie und Tragödie zugleich. Camus´ philosophisches Konzept der Revolte (siehe: "Der Mensch in der Revolte") ist hier ganz organisch eingearbeitet und sichtbar. Wem das voraussetzungsreiche Essay zu schwer war, findet hier in einer gemäßigten Prosa, eine Geschichte, die eben jene Philosophie ganz natürlich darstellt und zugänglich macht. Alles in allem ein rundes, von Anfang bis zum Ende durchdachtes Werk, bei dem man sich ruhig Zeit nehmen kann, um es wirklich zu verstehen.

  • the hopeless romantic

    5/5

    20.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Camus der Spitzenautor

    Ich bin unglaublich bewegt von der Handlung, Camus hat es geschafft den Leser in das Geschehen einzusaugen. Ist aber auch für uns, die die Corona-Pandemie erlebt haben nicht schwer. Der Schreibstil ist top!! Besonders eindrucksvoll finde ich die verschiedenen Erzählformen, die der Autor im Roman eingebracht hat, es ermöglicht dem Leser verschiedene Perspektiven zu erhaschen. Was ich besonders schwer beim Lesen fand sind die insgesamt 5 sehr langen Kapitel, wobei das eher Geschmacksache ist und gar keine Kritik. Es hat auch viele Unterkapitel gegeben und der Aufbau ist sehr strukturiert von daher alles fit. Zum Aufbau kann ich noch sagen, dass sich Albert Camus wahrscheinlich am Aufbau eines klassischen Dramas (mit 5 Akten) orientiert hat, was man ihm nicht vorwerfen kann, denn diese Erzählform eignet sich für diese Handlung perfekt! Alles in einem ist es definitiv eine Leseempfehlung von mir:)

  • Bewertung

    5/5

    05.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Die Pest

    Die Pest von Camus wie auch andere Bücher sind auf jeden Fall lesenswert. Er beschreibt Handlungen in einer Art und Weise wie es kein anderer macht. Auch das Ende ist erschreckend und dennoch verständlich. Seine Philosophie versteckt in diesem Werk ist atemberaubend.

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    4/5

    12.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Plagen der Menschheit und ihre Auswirkungen

    Albert Camus beschreibt die Entwicklung und Auswirkungen der Pest in der französischen Präfektur Oran an der algerischen Küste im Jahr 194' aus der Perspektive von Dr. Bernard Rieux, einem couragierten Arzt, der gegen die Seuche ankämpft. Zu Beginn sterben die Ratten und später die Menschen. Über Oran wird der Ausnahmezustand verhängt. Niemand darf die Stadt verlassen. Das geordnete Leben in der Stadt bricht zusammen. Die Menschen verkriechen sich in ihren Wohnungen. Der atheistische Arzt Rieux kämpft aktiv gegen die Seuche an, während der Jesuitenpater Paneloux in seiner Predigt die Pest als Strafe Gottes zur Züchtigung des Menschen bezeichnet. Die Protagonisten gehen unterschiedlich mit der Situation um. Es sind Handlungsorientierung, Liebe und Solidarität gefragt, statt Egoismus, Glaube und Fatalismus, auch wenn die Situation absurd erscheint. Wer die Absurdität in den Fokus rückt, verliert den Kampf gegen die Seuche. Die Pest ist gekommen wie eine finstere Wolke und sie verschwindet auch irgendwann wieder, ohne, dass die Betroffenen es erklären können. Sie steht metaphysisch für das Böse, welches die Menschheit von Zeit zu Zeit heimsucht. Es ist kein Zufall, dass der Roman in den 1940er Jahren entstanden ist. Das Böse steht sinnbildlich für die Okkupation Frankreichs durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg. Auch wenn die Gefahr gebannt ist, bleibt das Böse im Menschen latent vorhanden.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    20.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eher ein Belagerungs-Szenario als die Pest

    Ich habe “Die Pest” während der COVID-19 Pandemie gelesen. Deshalb ist mir besonders aufgefallen, dass die Menschen sich während der Pandemie ganz anders verhalten haben als im Buch. Camus hat das Leben in einer Belagerung beschrieben. Mit offenen Cafés, Restaurants und Kinos. Die Pest und die Angst vor Ansteckung wird nicht wirklich thematisiert. Auch die Massnahmen gegen eine Ausbreitung waren wenig glaubhaft. Dennoch ein lesenswerter Roman, wenn es um die Belagerung einer Stadt geht. Dort geht das Leben mehr seinen gewohnten Gang, als wenn man sich vor einem tödlichen Virus zu schützen versucht.

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