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Die Geheimnisse der Welt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2015

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,3/13,9/3 cm

Gewicht

426 g

Auflage

1

Originaltitel

Closed Doors

Übersetzt von

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9779-7

EAN

9783832197797

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.07.2015

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,3/13,9/3 cm

Gewicht

426 g

Auflage

1

Originaltitel

Closed Doors

Übersetzt von

Stefanie Jacobs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-9779-7

EAN

9783832197797

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Bedrückende Geheimnisse

NiWa am 25.09.2017

Bewertungsnummer: 1050238

Bewertet: Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

Michael ist elf als seine Welt aus Fußball und Freunden durch ein Erwachsenengeheimnis aus den Fugen gerät. Ein Geheimnis, das der Grund für die Verletzungen seiner Mutter ist. Lisa O’Donnell geht in diesem Roman den Geheimnissen der Welt auf den Grund. Sie thematisiert Familienbande, den Zusammenhalt, und wie rasch diese ins Wanken geraten können. Zuerst lernt man als Leser den 11jährigen Michael kennen und der ist richtig süß. Er ist ein normaler Junge, der gern Fußball spielt, mit seinen Freunden für einen Talent-Wettbewerb probt und den wässrigen Eintopf seiner Großmutter runterwürgt. Er mag Schokolade und ‚Dirty Alice‘ hat es ihm auch angetan, obwohl er das garantiert abstreiten wird. Weitere Figuren sind Michaels Eltern und Großmutter, die eine kleine, feine Familie bilden. Zwar rauchen alle wie ein Schlot und schauen sich fluchend die Politik von Margaret Thatcher im Fernsehen an, dennoch haben sie es ganz gut im Leben und können Michael ein gutes Zuhause geben. Diese unbeschwerte Kindertage sind vorbei als seiner Mutter etwas Schreckliches geschieht, worüber sie nicht reden will. Michael kommt nach und nach den Geheimnissen des Lebens auf die Spur und merkt, dass die Erwachsenenwelt manchmal sehr beschwerlich ist. Es wird von Michael aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch einnehmende Authentizität geschaffen wird. Lisa O’Donnell hat ein eigenes Talent ihren Charakteren Leben zu geben. Sie fühlt sich einzigartig in die Gedankenwelt von Kindern ein und schafft es, die Welt aus ihren Augen zu sehen. Dabei lässt sie Graustufen zu und räumt ein, wie verwirrend die Erwachsenenwelt auf einen kleinen Menschen wirkt. Viele Äußerungen und Ereignisse kann Michael nicht einordnen und natürlich kann er mit 11 Jahren keine Prioritäten setzen. Er schätzt etliche Situationen nicht richtig ein und weiß eben nicht, ob etwas auf ihn nur bedrohlich wirkt oder tatsächlich bedrohlich ist. Auf der anderen Seite tut er sich schwer, die Erwachsenen und ihr Verhalten zu verstehen. Warum lacht seine Granny Mas Freundinnen ins Gesicht und spricht hinterher so schlecht über sie? Die Handlung an sich ist sehr gut erzählt und unvorhersehbar aufgebaut. Mit vielen Vermutungen lag ich genau wie Michael falsch und manches Mal konnten wir beide die Welt nicht verstehen. Nur zum Ende hin ist der Spannungsbogen zwischenzeitlich mal abgeflaut, was sich aber im Showdown wieder gefangen hat. Ich habe sehr gern Michaels Familie kennengelernt, bin mit ihm und seinen Freunden spielen gegangen, habe verwundert den Erwachsenen zugesehen oder mich mit ihm kurzerhand in sein Zimmer verzogen. Meiner Meinung nach ist es ein Buch, das für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geschrieben ist, mit ernsten Themen besticht und Offenheit gegenüber Kindern vertritt.

Bedrückende Geheimnisse

NiWa am 25.09.2017
Bewertungsnummer: 1050238
Bewertet: Modernes Antiquariat (Gebundene Ausgabe)

Michael ist elf als seine Welt aus Fußball und Freunden durch ein Erwachsenengeheimnis aus den Fugen gerät. Ein Geheimnis, das der Grund für die Verletzungen seiner Mutter ist. Lisa O’Donnell geht in diesem Roman den Geheimnissen der Welt auf den Grund. Sie thematisiert Familienbande, den Zusammenhalt, und wie rasch diese ins Wanken geraten können. Zuerst lernt man als Leser den 11jährigen Michael kennen und der ist richtig süß. Er ist ein normaler Junge, der gern Fußball spielt, mit seinen Freunden für einen Talent-Wettbewerb probt und den wässrigen Eintopf seiner Großmutter runterwürgt. Er mag Schokolade und ‚Dirty Alice‘ hat es ihm auch angetan, obwohl er das garantiert abstreiten wird. Weitere Figuren sind Michaels Eltern und Großmutter, die eine kleine, feine Familie bilden. Zwar rauchen alle wie ein Schlot und schauen sich fluchend die Politik von Margaret Thatcher im Fernsehen an, dennoch haben sie es ganz gut im Leben und können Michael ein gutes Zuhause geben. Diese unbeschwerte Kindertage sind vorbei als seiner Mutter etwas Schreckliches geschieht, worüber sie nicht reden will. Michael kommt nach und nach den Geheimnissen des Lebens auf die Spur und merkt, dass die Erwachsenenwelt manchmal sehr beschwerlich ist. Es wird von Michael aus der Ich-Perspektive erzählt, wodurch einnehmende Authentizität geschaffen wird. Lisa O’Donnell hat ein eigenes Talent ihren Charakteren Leben zu geben. Sie fühlt sich einzigartig in die Gedankenwelt von Kindern ein und schafft es, die Welt aus ihren Augen zu sehen. Dabei lässt sie Graustufen zu und räumt ein, wie verwirrend die Erwachsenenwelt auf einen kleinen Menschen wirkt. Viele Äußerungen und Ereignisse kann Michael nicht einordnen und natürlich kann er mit 11 Jahren keine Prioritäten setzen. Er schätzt etliche Situationen nicht richtig ein und weiß eben nicht, ob etwas auf ihn nur bedrohlich wirkt oder tatsächlich bedrohlich ist. Auf der anderen Seite tut er sich schwer, die Erwachsenen und ihr Verhalten zu verstehen. Warum lacht seine Granny Mas Freundinnen ins Gesicht und spricht hinterher so schlecht über sie? Die Handlung an sich ist sehr gut erzählt und unvorhersehbar aufgebaut. Mit vielen Vermutungen lag ich genau wie Michael falsch und manches Mal konnten wir beide die Welt nicht verstehen. Nur zum Ende hin ist der Spannungsbogen zwischenzeitlich mal abgeflaut, was sich aber im Showdown wieder gefangen hat. Ich habe sehr gern Michaels Familie kennengelernt, bin mit ihm und seinen Freunden spielen gegangen, habe verwundert den Erwachsenen zugesehen oder mich mit ihm kurzerhand in sein Zimmer verzogen. Meiner Meinung nach ist es ein Buch, das für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geschrieben ist, mit ernsten Themen besticht und Offenheit gegenüber Kindern vertritt.

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Die Geheimnisse der Welt

von Lisa O'Donnell

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Anna Brandstätter

Thalia Zentrale

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5/5

Wie Kinderaugen die Welt sehen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für Michael besteht die ganze Welt noch aus Geheimnissen. Mit seinen 11 Jahren versteht er oft nicht was in seiner Familie vorgeht bzw. in den anderen Familien. Als seine Mutter dann eines Tages schwer verprügelt nach Hause kommt versteht er auf einmal wie wichtig Geheimnisse sind und das man sie unbedingt bewahren muss. Doch auf der kleinen Insel in Schottland ist das gar nicht einfach. Ich liebe die Bücher von Lisa O’Donnell! Die Welt wieder mal aus Kinderaugen zu sehen ist jedes Mal wieder etwas besonderes. Leider hatte ich durch Ihren Vorgänger ’Bienensterben’ etwas zu hohe Erwartungen, weswegen es heute nur 3 Sterne gibt. Trotzdem hat sie es wieder mal geschafft unsere gesellschaftlichen Probleme auf den Punkt zu bringen und lässt uns alle mal wieder an unsere eigene Nase greifen. Dazwischen muss man einfach über Michael schmunzeln was das Buch unheimlich auflockert und es zu einem richtigen Lesevergnügen macht. Am Besten fand ich wenn ihn die kleine ’Dirty Alice’ wieder total aus dem Konzept brachte. Fazit: Für mich hat das besondere Etwas gefehlt, jedoch war es toll für zwischendurch und ich empfehle es gerne weiter.
  • Anna Brandstätter
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Wie Kinderaugen die Welt sehen

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für Michael besteht die ganze Welt noch aus Geheimnissen. Mit seinen 11 Jahren versteht er oft nicht was in seiner Familie vorgeht bzw. in den anderen Familien. Als seine Mutter dann eines Tages schwer verprügelt nach Hause kommt versteht er auf einmal wie wichtig Geheimnisse sind und das man sie unbedingt bewahren muss. Doch auf der kleinen Insel in Schottland ist das gar nicht einfach. Ich liebe die Bücher von Lisa O’Donnell! Die Welt wieder mal aus Kinderaugen zu sehen ist jedes Mal wieder etwas besonderes. Leider hatte ich durch Ihren Vorgänger ’Bienensterben’ etwas zu hohe Erwartungen, weswegen es heute nur 3 Sterne gibt. Trotzdem hat sie es wieder mal geschafft unsere gesellschaftlichen Probleme auf den Punkt zu bringen und lässt uns alle mal wieder an unsere eigene Nase greifen. Dazwischen muss man einfach über Michael schmunzeln was das Buch unheimlich auflockert und es zu einem richtigen Lesevergnügen macht. Am Besten fand ich wenn ihn die kleine ’Dirty Alice’ wieder total aus dem Konzept brachte. Fazit: Für mich hat das besondere Etwas gefehlt, jedoch war es toll für zwischendurch und ich empfehle es gerne weiter.

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