Der Umgang der Firma Grünenthal mit dem Contergan Skandal und seinen Opfern Unter quellenkritischer Berücksichtigung der tagesaktuellen Berichterstattung in der HAZ
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- eBook
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.08.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-71174-2
Bundesrepublik Deutschland bis dahin unbekannte Fehlbildungen bei
Neugeborenen an Extremitäten, Ohren und inneren Organen auf.
Aus dem schon im Frühjahr 1959 geäußerten Verdacht, dass die
thalidomidhaltigen Medikamente Grippex, Contergan und Contergan forte des
Arzneimittelkonzerns Grünenthal für diese Fehlbildungen bei über 5000
Neugeborenen verantwortlich waren, wurde bis Ende des Jahres 1961 zunehmend
Gewissheit, sodass der Arzneimittelkonzern Grünenthal den Vertrieb am
27.11.1961 einstellte.
In der Folge von über 600 Strafanzeigen von Geschädigten bis 1962 gegen den
Arzneimittelkonzern Grünenthal wurde schließlich gegen neun leitende
Angestellte des Arzneimittelkonzerns Grünenthal Anklage erhoben. Der Prozess
wurde 1970 wegen geringer Schuld eingestellt. Noch während des Prozesses bot
der Arzneimittelkonzern Grünenthal den Contergangeschädigten eine pauschale
Entschädigung von 100 Millionen DM an, die 1972 in das Hilfswerk für
behinderte Kinder eingeflossen ist.
Seinen vorläufigen Abschluss fand der Skandal Ende 2012 mit der ersten
offiziellen Entschuldigung der Grünenthalgeschäftsführung bei den
Geschädigten.
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