Produktbild: Eine Geschichte der Welt in 10,5 Kapiteln

Eine Geschichte der Welt in 10,5 Kapiteln

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.01.2015

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,4 cm

Gewicht

331 g

Farbe

Ozeanblau / Weiß

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The History of the World in 10½ Chapters

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-03451-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.01.2015

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,4 cm

Gewicht

331 g

Farbe

Ozeanblau / Weiß

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The History of the World in 10½ Chapters

Übersetzt von

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-03451-6

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    Lukas Bärwald

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.02.2015

    Buch (Taschenbuch)

    Und die Arche sinkt und sinkt...

    In zehn (einhalb) Kapiteln eine Geschichte der Welt erzählen zu wollen – und das noch auf gerade einmal knapp 450 Seiten –, scheint ein äußerst gewagtes Unterfangen zu sein. Julian Barnes erzählt sie als eine Geschichte des menschlichen Überlebenswillens und der ständigen Auseinandersetzung mit Autoritäten, die über Recht und Unrecht bestimmen wollen. Untergang gleichzeitige Errettung des Lebens auf der Erde schildert er anhand des ersten Kapitels auf Noahs Arche. Einzelne Figuren und Motiven daraus tauchen in den folgenden Kapiteln immer wieder auf und verknüpfen und verknüpfen auf subtile Art die ansonsten für sich stehenden Kurgeschichten zu einer zusammenhängenden Komposition, die immer wieder Elemente betont und aus neuer Perspektive Verwendung finden. Schauplätze und Figuren variieren dabei auf einem weiten Feld: Vom Auftakt an Bord der Arche Noah über eine von Terroristen gekaperte Kreuzfahrt bis hin zu einem Titanic-Überlebenden, Mondlandungsastronauten und einer zweifachen Expedition zum Berg Ararat (inklusive des scheinbaren Fundes von Noahs Leichnam) bedient sich Julian Barnes eines weit gefächerten Registers und spielt dabei ebenso mit den literarischen Erzählformen und sprachlichen Stilen. Man sollte an dieses Buch nicht mit falschen Erwartungen herangehen: Hierbei handelt es sich nicht um einen Roman oder eine logische durchstrukturierte Erzählung über die Geschichte der Welt. Vielmehr lässt es sich mit Christoph Ransmayrs „Atlas eines ängstlichen Mannes“ vergleichen, indem der Zusammenhang des Buches mehr durch einzelne Motive auf einer Meta-Ebene hergestellt wird.

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