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Goodbye, Jehova! Wie ich die bekannteste Sekte der Welt verließ

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2014

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,2 cm

Gewicht

404 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-62891-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Misha Anouk hat etwas durchgemacht, an dem andere Menschen zerbrechen würden. ("Hamburger Morgenpost")
Seine Geschichte zeigt, wie gut das System der Zeugen Menschen manipulieren kann. ("Zeit Online")
Ein bemerkenswertes Buch, hervorragend geschrieben und akribisch recherchiert. ("Hamburger Abendblatt")
Hervorragend recherchiert, wahnsinnig intim und sehr, sehr gut. ("NDR Fernsehen "DAS!"")
Das Buch erlaubt nicht nur tiefe Einblicke in den Alltag eines Zeugen zwischen Königreichssaal und Predigtdienst an fremden Haustüren, es blättert auch das ganze Spannungsfeld zwischen diametral gegenüber stehenden Denkrichtungen auf. ("Lübecker Nachrichten")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.10.2014

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,2 cm

Gewicht

404 g

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-62891-7

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE
produktsicherheit@rowohlt.de

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Besser hätte ich es nicht schreiben können!

Tobias Falke aus Leverkusen am 13.01.2021

Bewertungsnummer: 860424

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für alle, die sich überlegen ein Buch über Zeugen Jehovas zu kaufen: "Goodbye, Jehova!" ist modern, witzig, traurig und einfach verdammt ehrlich. Es ist die Geschichte um Misha Anouk, der als Kind und in seiner Jugend bei den Zeugen Jehovas groß geworden ist. Doch es ist viel mehr als das. Es beschreibt die Geschichte vieler Menschen, die bei den Zeugen Jehovas aufgewachsen sind. Ich selbst hatte mich 1999 im Alter von 14 Jahren taufen lassen und ähnlich wie Anouk 6 Jahre später die Gemeinschaft verlassen. Mein Vater war Ältester, mein Bruder redet bis heute nicht mit mir. Und die Gedanken, die Misha Anouk in seinem Buch immer wieder teilt, kenne ich nur zu gut. Für mich war dieses Buch einzigartig und neben "Der Gewissenskonflikt" vom bereits verstorbenen Raymond Franz (aus dem auch Anouk zitiert) das "Must have" Buch über Zeugen Jehovas. Es ist kein Sachbuch, das rein religiöse Fragen beantwortet oder analysiert aber es ist auch kein normaler Erfahrungsbericht, wo der Erzähler meist die Opferrolle einnimmt. Es ist die Kehrseite der Medaille hinter der "Wahrheit" und der "Organisation die hinter dem Namen "Jehovas Zeugen" steht", die Anouk seinen Lesern aufzeigt. Chapeau für dieses Meisterwerk. Eins noch zu guter Letzt: Es ist beängstigend, dass jemand ein Buch über sein Leben schreibt, dass meiner Vergangenheit mehr als ähnelt. Nicht nur einzelne Passagen, sondern jede einzelne Begebenheit, jeder einzelne Gedanke, jedes einzelne Gefühl - es war als sitzt Misha Anouk in meinem Kopf. Iwie fühlte ich mich wie Sarah Manning in der "Klon"-Serie Orphan Black. Wenn ich ein Buch über mein "altes Leben" schreiben müsste, es könnte nicht besser sein als "Goodbye, Jehova!" ALLES, wirklich ALLES was Misha Anouk in diesem 500+ Seiten Werk niedergeschrieben hat, entspricht meinem Leben als Zeuge Jehovas. Es ist schön zu wissen, dass jemand den Weg aus der Sekte gefunden hat und seine eigenen Gedanken lebt, der "Freiheit" nun völlig neu definieren kann. Vielleicht folgt diesbezüglich ja ein weiteres Buch :) Liebe Grüße und viel Erfolg in deinem weiteren Leben, Danke für die intensiven Momente, die dieses Buch mir geschenkt haben.

Besser hätte ich es nicht schreiben können!

Tobias Falke aus Leverkusen am 13.01.2021
Bewertungsnummer: 860424
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Für alle, die sich überlegen ein Buch über Zeugen Jehovas zu kaufen: "Goodbye, Jehova!" ist modern, witzig, traurig und einfach verdammt ehrlich. Es ist die Geschichte um Misha Anouk, der als Kind und in seiner Jugend bei den Zeugen Jehovas groß geworden ist. Doch es ist viel mehr als das. Es beschreibt die Geschichte vieler Menschen, die bei den Zeugen Jehovas aufgewachsen sind. Ich selbst hatte mich 1999 im Alter von 14 Jahren taufen lassen und ähnlich wie Anouk 6 Jahre später die Gemeinschaft verlassen. Mein Vater war Ältester, mein Bruder redet bis heute nicht mit mir. Und die Gedanken, die Misha Anouk in seinem Buch immer wieder teilt, kenne ich nur zu gut. Für mich war dieses Buch einzigartig und neben "Der Gewissenskonflikt" vom bereits verstorbenen Raymond Franz (aus dem auch Anouk zitiert) das "Must have" Buch über Zeugen Jehovas. Es ist kein Sachbuch, das rein religiöse Fragen beantwortet oder analysiert aber es ist auch kein normaler Erfahrungsbericht, wo der Erzähler meist die Opferrolle einnimmt. Es ist die Kehrseite der Medaille hinter der "Wahrheit" und der "Organisation die hinter dem Namen "Jehovas Zeugen" steht", die Anouk seinen Lesern aufzeigt. Chapeau für dieses Meisterwerk. Eins noch zu guter Letzt: Es ist beängstigend, dass jemand ein Buch über sein Leben schreibt, dass meiner Vergangenheit mehr als ähnelt. Nicht nur einzelne Passagen, sondern jede einzelne Begebenheit, jeder einzelne Gedanke, jedes einzelne Gefühl - es war als sitzt Misha Anouk in meinem Kopf. Iwie fühlte ich mich wie Sarah Manning in der "Klon"-Serie Orphan Black. Wenn ich ein Buch über mein "altes Leben" schreiben müsste, es könnte nicht besser sein als "Goodbye, Jehova!" ALLES, wirklich ALLES was Misha Anouk in diesem 500+ Seiten Werk niedergeschrieben hat, entspricht meinem Leben als Zeuge Jehovas. Es ist schön zu wissen, dass jemand den Weg aus der Sekte gefunden hat und seine eigenen Gedanken lebt, der "Freiheit" nun völlig neu definieren kann. Vielleicht folgt diesbezüglich ja ein weiteres Buch :) Liebe Grüße und viel Erfolg in deinem weiteren Leben, Danke für die intensiven Momente, die dieses Buch mir geschenkt haben.

Sachbuch und doch heiter

Peter Becker aus Kandel am 13.01.2021

Bewertungsnummer: 875520

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich ein gutes Sachbuch über die Zeugen Jehovas, geschrieben von einem Aussteiger, mit vielen tiefgehenden Details. Aber sein Schreibstil, mit viel Sarkasmus und rückblickender Selbstironie, macht das Buch leicht lesbar, und trotz des ernst-traurigen Inhalts amüsant, so dass man es auch als heiteren Roman empfinden könnte.

Sachbuch und doch heiter

Peter Becker aus Kandel am 13.01.2021
Bewertungsnummer: 875520
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich ein gutes Sachbuch über die Zeugen Jehovas, geschrieben von einem Aussteiger, mit vielen tiefgehenden Details. Aber sein Schreibstil, mit viel Sarkasmus und rückblickender Selbstironie, macht das Buch leicht lesbar, und trotz des ernst-traurigen Inhalts amüsant, so dass man es auch als heiteren Roman empfinden könnte.

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Goodbye, Jehova!

von Misha Anouk

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Meinung aus der Buchhandlung

Helmuth Fahrngruber

Thalia St. Pölten

Zum Portrait

4/5

Innenansichten

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Von Geburt an bis zu seinem 20. Lebensjahr war Misha Anouk Zeuge Jehovas, ehe er nach langem Ringen mit der Gemeinschaft und sich selbst den Ausstieg aus dieser religiösen Gemeinschaft vollzog. Der Autor gibt einen anschaulichen Einblick in das Alltagsleben der Zeugen Jehovas, erklärt Glaubensgrundsätze, Bräuche, und – für Außenstehende – viele Skurilitäten dieser vielfach umstrittenen Religionsgemeinschaft. Als Grundschema zieht sich die einengende seelische und geistige (Selbst-)Kontrolle durch ständige Indoktrination und rigide Glaubenspraxis durch das Leben des Autors. Das Leben in Schule und Arbeit spielt sich zwar unauffällig mitten im „normalen“ Leben ab, abseits davon herrschen andere Normen und Alltagsregeln, die das Kind und den Jugendlichen zum Außenseiter machen. Das Buch ist keine plumpe Abrechnung eines Aussteigers, der sich ausschließlich als traumatisiertes Opfer sieht. Vielmehr zeigt es sowohl als Autobiografie als auch als Sachbuch in nüchterner, teils auch ironischer Weise die totalitären Strukturen einer autoritären religiösen Organisation auf. Absolut empfehlenswert!
  • Helmuth Fahrngruber
  • Buchhändler/-in

4/5

Innenansichten

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Von Geburt an bis zu seinem 20. Lebensjahr war Misha Anouk Zeuge Jehovas, ehe er nach langem Ringen mit der Gemeinschaft und sich selbst den Ausstieg aus dieser religiösen Gemeinschaft vollzog. Der Autor gibt einen anschaulichen Einblick in das Alltagsleben der Zeugen Jehovas, erklärt Glaubensgrundsätze, Bräuche, und – für Außenstehende – viele Skurilitäten dieser vielfach umstrittenen Religionsgemeinschaft. Als Grundschema zieht sich die einengende seelische und geistige (Selbst-)Kontrolle durch ständige Indoktrination und rigide Glaubenspraxis durch das Leben des Autors. Das Leben in Schule und Arbeit spielt sich zwar unauffällig mitten im „normalen“ Leben ab, abseits davon herrschen andere Normen und Alltagsregeln, die das Kind und den Jugendlichen zum Außenseiter machen. Das Buch ist keine plumpe Abrechnung eines Aussteigers, der sich ausschließlich als traumatisiertes Opfer sieht. Vielmehr zeigt es sowohl als Autobiografie als auch als Sachbuch in nüchterner, teils auch ironischer Weise die totalitären Strukturen einer autoritären religiösen Organisation auf. Absolut empfehlenswert!

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