Produktbild: Die Bilder sind unter uns

Die Bilder sind unter uns Das Geschäft mit der NS-Raubkunst und der Fall Gurlitt

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.03.2014

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

10391 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462308129

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

08.03.2014

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

10391 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462308129

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    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.08.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Irgendwann kommt jedes Bild zurück

    Kunstraub im ganz großen Stil gab es in der Geschichte immer wieder. Die unerlaubte Umlagerung von Kupferstichen, schönen Risszeichnungen oder großen Wandmalereien wird in der Menschheitsgeschichte immer wieder als Kriegsbeute von einer siegreichen Nation zur anderen gereicht. Bereits in der Antike haben siegreiche römische Feldherrn als Zeichen ihres Triumphes Marmorstatuen oder auch Stelen geraubt und in ihr Heimatland mitgenommen. Doch in der Mitte des 20ten Jahrhunderts hat dieser Kunstraub eine neue Dimension erreicht. Aus allen besetzten Gebieten Europas raubten die Nationalsozialisten Kunstgegenstände in Millionenhöhe. Egel ob diese in Museen, von Privatpersonen oder in Kirchen ausgestellt waren. Alles was sie in die Finger bekommen konnten, wurde unerlaubter Weise ihr Eigentum. Dieser Größte aller koordinierten Kunstdiebstähle beschäftigt noch in der jüngeren Geschichte Historiker und Trophäenjäger. Man kann es nicht glauben, aber selbst in unserer eigentlich modernen Zeit wird das am Schwarzmarkt täglich praktiziert. Der wirklich lesenswerte hier vorliegende Titel des deutschen Kulturredakteurs Stefan Koldehoff zeigt wie genial und gerissen auch noch 75 Jahre nach Kriegsende mit vielen der einst erbeuteten Kunstgegenstände Kapital geschlagen wird. In seinem Buch nimmt er uns mit auf eine Reise quer durch ganz Deutschland, manchmal durch ganz Westeuropa. Seine Recherche führt ihn in dunkle Keller und Hinterhöfe, wo man glauben mag, dort lagert nichts Wertvolles. Doch weit gefehlt! Überall in der Bundesrepublik werden Kunstgegenstände illegal gelagert und weiterverkauft. Die Akteure dieser dunklen Machenschaften verdienen gutes Geld an der Steuer vorbei. Dass das 1945 nicht aufgehört hat, sondern seit den 1960er Jahren wieder massiv zugenommen hat, zeigt auch der aktuellste Fall im Buch, welcher sehr detailliert nachgezeichnet ist. Cornelius Gurlitt, ein aus München stammender Einzelgänger und sehr eigenartiger alter Mann, ist nur der jüngste Fall in einer ganzen Reihe von Kunstsammlern, welche Werke besitzen, die nicht ihnen gehören. Im Februar 2012 kommt eine ganze Armee an Bundesbeauftragten zu seiner Privatwohnung im Münchner Stadtteil Schwabing. Als trotz mehrmaligem Klingeln niemand öffnet, verschaffen sich die Beamten gewaltsam Zutritt zur Wohnung. Was sie hier vorfinden, beschäftigt die Gerichte bis in die Jetztzeit. Die gesamte Wohnung von Gurlitt ist voll mit Kunstschätzen, welche teilweise nicht mal auf der internationalen Fahndungsliste stehen. Koldehoff verwendet für diese Art des illegalen Kunsthandels einen eigenen Begriff, welchen ich nicht kannte, nämlich „Artnapping“. Ein wirklich sehr dichtes Buch, das zeigt, dass durch gute Recherche und qualitativ hochwertige Nachforschung immer wieder Bilder und andere Kunstwerke den Weg zurück ins Museum oder zu den eigentlichen Eigentümern finden werden. Toll und sehr informativ zu lesen. Die Nennung von Namen und Eigentümern aktiver Kunstateliers zeigt, wie gut dieses Buch recherchiert wurde. Ein absolut lesenswertes Werk, wenn sie sich mit den Thema Kunstraub und Schwarzmarktgeschäfte beschäftigen wollen. Für Liebhaber der „Monuments Men“ Filme ebenso geeignet.

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