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Briefe

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.04.2014

Herausgeber

Johanna Woltmann

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

324 (Printausgabe)

Dateigröße

2235 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783835325395

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

28.04.2014

Herausgeber

Johanna Woltmann

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

324 (Printausgabe)

Dateigröße

2235 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783835325395

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Gertrud Kolmar (1894-1943)…

MaWiOr aus Halle am 07.05.2014

Bewertungsnummer: 2703295

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gertrud Kolmar (1894-1943) zählt heute zu den wichtigsten deutschsprachigen Lyrikerinnen, zu Lebzeiten war sie aber weithin unbekannt. So blieb ihr Werk vor dem Krieg zum größten Teil ungedruckt. In den letzten Jahren hat sich der Göttinger Wallstein Verlag um eine umfassende Veröffentlichung ihres Gesamtwerkes verdient gemacht. Nach dem „Lyrischen Werk“, den „Dramen“ und dem Roman „Die jüdische Mutter“ ist nun ein Band mit Briefen erschienen. Es ist zwar schon (ab 1970) die dritte Ausgabe der Kolmar-Briefe, sie wurde aber durch zahlreiche bisher nicht veröffentlichte Briefe ergänzt. Der Band enthält sämtliche Nachschriften Gertrud Kolmars zu Briefen von Familienangehörigen sowie Briefauszüge, die nur noch in Schreibmaschinenabschriften vorliegen. Dar-über hinaus wurden auch Auszüge aus Schreiben von Angehörigen angefügt, was mitunter das Verständnis verbessert. Der Großteil der Briefe sind Schreiben an die Familienangehörigen, vor allem an ihre Schwester Hilde Wenzel. Diese hob die Briefe im Wissen um ihre dokumentarische und literarische Einzigartigkeit auch sorgfältig auf. Gertrud Kolmar vertraute ihrer Schwester, die sich um den Aufbau einer Buchhandlung bemühte, auch zahlreiche Manuskripte und Buchveröffentlichungen an. In diesen Briefen kommt die große Bindung an die jüdische Familie zum Ausdruck, aber sie berichtet ihrer Schwester auch immer wieder von ihren momentanen literarischen Arbeiten, was mitunter zu einer „Fachsimpelei“ führte. Auch Gedanken und Pläne zur Auswanderung werden gelegentlich angesprochen. Die Absichten kamen jedoch zu spät, im Frühjahr 1943 wird Gertrud Kolmar verhaftet und nach Auschwitz deportiert und wahrscheinlich sofort nach ihrer Ankunft ermordet. Neben den Briefen an die Schwester und die Familienangehörigen enthält die Ausgabe auch Schreiben an den Philosophen und Literaturkritiker Walter Benjamin, an die Schauspielerin und Schriftstellerin Leni Steinberg und den Schriftsteller Jacob Picard. In der Korrespondenz an Leni Steinberg, die nach Vermont (USA) emigriert war, erkundigt sich Kolmar z.B. „nach Möglichkeiten, in Vermont Arbeit zu finden“. Komplettiert wird die Ausgabe durch einen umfangreichen Anhang. Ein Kommentarteil erläutert die sachlichen und biographischen Zusammenhänge. Die Herausgeberin Johanna Woltmann gibt neben einem „editorischen Bericht“ in einem Nachwort einen kurzen Überblick über Leben und Werk von Gertrud Kolmar, zusätzlich ergänzt durch einen tabellarischen Abriss der Lebensdaten und durch einen vereinfachten Familienstammbaum. Weiterhin wird der Band durch ein Verzeichnis der Briefe, ein Register sowie eine Bibliographie vervollständigt. Fazit: Eine würdige Fortsetzung der Gertrud-Kolmar-Edition.

Gertrud Kolmar (1894-1943)…

MaWiOr aus Halle am 07.05.2014
Bewertungsnummer: 2703295
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gertrud Kolmar (1894-1943) zählt heute zu den wichtigsten deutschsprachigen Lyrikerinnen, zu Lebzeiten war sie aber weithin unbekannt. So blieb ihr Werk vor dem Krieg zum größten Teil ungedruckt. In den letzten Jahren hat sich der Göttinger Wallstein Verlag um eine umfassende Veröffentlichung ihres Gesamtwerkes verdient gemacht. Nach dem „Lyrischen Werk“, den „Dramen“ und dem Roman „Die jüdische Mutter“ ist nun ein Band mit Briefen erschienen. Es ist zwar schon (ab 1970) die dritte Ausgabe der Kolmar-Briefe, sie wurde aber durch zahlreiche bisher nicht veröffentlichte Briefe ergänzt. Der Band enthält sämtliche Nachschriften Gertrud Kolmars zu Briefen von Familienangehörigen sowie Briefauszüge, die nur noch in Schreibmaschinenabschriften vorliegen. Dar-über hinaus wurden auch Auszüge aus Schreiben von Angehörigen angefügt, was mitunter das Verständnis verbessert. Der Großteil der Briefe sind Schreiben an die Familienangehörigen, vor allem an ihre Schwester Hilde Wenzel. Diese hob die Briefe im Wissen um ihre dokumentarische und literarische Einzigartigkeit auch sorgfältig auf. Gertrud Kolmar vertraute ihrer Schwester, die sich um den Aufbau einer Buchhandlung bemühte, auch zahlreiche Manuskripte und Buchveröffentlichungen an. In diesen Briefen kommt die große Bindung an die jüdische Familie zum Ausdruck, aber sie berichtet ihrer Schwester auch immer wieder von ihren momentanen literarischen Arbeiten, was mitunter zu einer „Fachsimpelei“ führte. Auch Gedanken und Pläne zur Auswanderung werden gelegentlich angesprochen. Die Absichten kamen jedoch zu spät, im Frühjahr 1943 wird Gertrud Kolmar verhaftet und nach Auschwitz deportiert und wahrscheinlich sofort nach ihrer Ankunft ermordet. Neben den Briefen an die Schwester und die Familienangehörigen enthält die Ausgabe auch Schreiben an den Philosophen und Literaturkritiker Walter Benjamin, an die Schauspielerin und Schriftstellerin Leni Steinberg und den Schriftsteller Jacob Picard. In der Korrespondenz an Leni Steinberg, die nach Vermont (USA) emigriert war, erkundigt sich Kolmar z.B. „nach Möglichkeiten, in Vermont Arbeit zu finden“. Komplettiert wird die Ausgabe durch einen umfangreichen Anhang. Ein Kommentarteil erläutert die sachlichen und biographischen Zusammenhänge. Die Herausgeberin Johanna Woltmann gibt neben einem „editorischen Bericht“ in einem Nachwort einen kurzen Überblick über Leben und Werk von Gertrud Kolmar, zusätzlich ergänzt durch einen tabellarischen Abriss der Lebensdaten und durch einen vereinfachten Familienstammbaum. Weiterhin wird der Band durch ein Verzeichnis der Briefe, ein Register sowie eine Bibliographie vervollständigt. Fazit: Eine würdige Fortsetzung der Gertrud-Kolmar-Edition.

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