Produktbild: Briefe

Briefe

1

25,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.05.2014

Herausgeber

Johanna Egger + weitere

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

324

Maße (L/B/H)

19,5/12,8/3 cm

Gewicht

426 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-1397-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.05.2014

Herausgeber

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

324

Maße (L/B/H)

19,5/12,8/3 cm

Gewicht

426 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-1397-2

Herstelleradresse

Wallstein Verlag GmbH
Geiststraße 11
37073 Göttingen
DE

Email: info@wallstein-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Gertrud Kolmar (1894-1943)…

MaWiOr aus Halle am 07.05.2014

Bewertungsnummer: 2703295

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gertrud Kolmar (1894-1943) zählt heute zu den wichtigsten deutschsprachigen Lyrikerinnen, zu Lebzeiten war sie aber weithin unbekannt. So blieb ihr Werk vor dem Krieg zum größten Teil ungedruckt. In den letzten Jahren hat sich der Göttinger Wallstein Verlag um eine umfassende Veröffentlichung ihres Gesamtwerkes verdient gemacht. Nach dem „Lyrischen Werk“, den „Dramen“ und dem Roman „Die jüdische Mutter“ ist nun ein Band mit Briefen erschienen. Es ist zwar schon (ab 1970) die dritte Ausgabe der Kolmar-Briefe, sie wurde aber durch zahlreiche bisher nicht veröffentlichte Briefe ergänzt. Der Band enthält sämtliche Nachschriften Gertrud Kolmars zu Briefen von Familienangehörigen sowie Briefauszüge, die nur noch in Schreibmaschinenabschriften vorliegen. Dar-über hinaus wurden auch Auszüge aus Schreiben von Angehörigen angefügt, was mitunter das Verständnis verbessert. Der Großteil der Briefe sind Schreiben an die Familienangehörigen, vor allem an ihre Schwester Hilde Wenzel. Diese hob die Briefe im Wissen um ihre dokumentarische und literarische Einzigartigkeit auch sorgfältig auf. Gertrud Kolmar vertraute ihrer Schwester, die sich um den Aufbau einer Buchhandlung bemühte, auch zahlreiche Manuskripte und Buchveröffentlichungen an. In diesen Briefen kommt die große Bindung an die jüdische Familie zum Ausdruck, aber sie berichtet ihrer Schwester auch immer wieder von ihren momentanen literarischen Arbeiten, was mitunter zu einer „Fachsimpelei“ führte. Auch Gedanken und Pläne zur Auswanderung werden gelegentlich angesprochen. Die Absichten kamen jedoch zu spät, im Frühjahr 1943 wird Gertrud Kolmar verhaftet und nach Auschwitz deportiert und wahrscheinlich sofort nach ihrer Ankunft ermordet. Neben den Briefen an die Schwester und die Familienangehörigen enthält die Ausgabe auch Schreiben an den Philosophen und Literaturkritiker Walter Benjamin, an die Schauspielerin und Schriftstellerin Leni Steinberg und den Schriftsteller Jacob Picard. In der Korrespondenz an Leni Steinberg, die nach Vermont (USA) emigriert war, erkundigt sich Kolmar z.B. „nach Möglichkeiten, in Vermont Arbeit zu finden“. Komplettiert wird die Ausgabe durch einen umfangreichen Anhang. Ein Kommentarteil erläutert die sachlichen und biographischen Zusammenhänge. Die Herausgeberin Johanna Woltmann gibt neben einem „editorischen Bericht“ in einem Nachwort einen kurzen Überblick über Leben und Werk von Gertrud Kolmar, zusätzlich ergänzt durch einen tabellarischen Abriss der Lebensdaten und durch einen vereinfachten Familienstammbaum. Weiterhin wird der Band durch ein Verzeichnis der Briefe, ein Register sowie eine Bibliographie vervollständigt. Fazit: Eine würdige Fortsetzung der Gertrud-Kolmar-Edition.

Gertrud Kolmar (1894-1943)…

MaWiOr aus Halle am 07.05.2014
Bewertungsnummer: 2703295
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gertrud Kolmar (1894-1943) zählt heute zu den wichtigsten deutschsprachigen Lyrikerinnen, zu Lebzeiten war sie aber weithin unbekannt. So blieb ihr Werk vor dem Krieg zum größten Teil ungedruckt. In den letzten Jahren hat sich der Göttinger Wallstein Verlag um eine umfassende Veröffentlichung ihres Gesamtwerkes verdient gemacht. Nach dem „Lyrischen Werk“, den „Dramen“ und dem Roman „Die jüdische Mutter“ ist nun ein Band mit Briefen erschienen. Es ist zwar schon (ab 1970) die dritte Ausgabe der Kolmar-Briefe, sie wurde aber durch zahlreiche bisher nicht veröffentlichte Briefe ergänzt. Der Band enthält sämtliche Nachschriften Gertrud Kolmars zu Briefen von Familienangehörigen sowie Briefauszüge, die nur noch in Schreibmaschinenabschriften vorliegen. Dar-über hinaus wurden auch Auszüge aus Schreiben von Angehörigen angefügt, was mitunter das Verständnis verbessert. Der Großteil der Briefe sind Schreiben an die Familienangehörigen, vor allem an ihre Schwester Hilde Wenzel. Diese hob die Briefe im Wissen um ihre dokumentarische und literarische Einzigartigkeit auch sorgfältig auf. Gertrud Kolmar vertraute ihrer Schwester, die sich um den Aufbau einer Buchhandlung bemühte, auch zahlreiche Manuskripte und Buchveröffentlichungen an. In diesen Briefen kommt die große Bindung an die jüdische Familie zum Ausdruck, aber sie berichtet ihrer Schwester auch immer wieder von ihren momentanen literarischen Arbeiten, was mitunter zu einer „Fachsimpelei“ führte. Auch Gedanken und Pläne zur Auswanderung werden gelegentlich angesprochen. Die Absichten kamen jedoch zu spät, im Frühjahr 1943 wird Gertrud Kolmar verhaftet und nach Auschwitz deportiert und wahrscheinlich sofort nach ihrer Ankunft ermordet. Neben den Briefen an die Schwester und die Familienangehörigen enthält die Ausgabe auch Schreiben an den Philosophen und Literaturkritiker Walter Benjamin, an die Schauspielerin und Schriftstellerin Leni Steinberg und den Schriftsteller Jacob Picard. In der Korrespondenz an Leni Steinberg, die nach Vermont (USA) emigriert war, erkundigt sich Kolmar z.B. „nach Möglichkeiten, in Vermont Arbeit zu finden“. Komplettiert wird die Ausgabe durch einen umfangreichen Anhang. Ein Kommentarteil erläutert die sachlichen und biographischen Zusammenhänge. Die Herausgeberin Johanna Woltmann gibt neben einem „editorischen Bericht“ in einem Nachwort einen kurzen Überblick über Leben und Werk von Gertrud Kolmar, zusätzlich ergänzt durch einen tabellarischen Abriss der Lebensdaten und durch einen vereinfachten Familienstammbaum. Weiterhin wird der Band durch ein Verzeichnis der Briefe, ein Register sowie eine Bibliographie vervollständigt. Fazit: Eine würdige Fortsetzung der Gertrud-Kolmar-Edition.

Kundinnen und Kunden meinen

Briefe

von Gertrud Kolmar

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Briefe