Produktbild: Das schlafwandelnde Land

Das schlafwandelnde Land Auf der Reise durch ein Land voller Träume vom Neubeginn — Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2014

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/11,3/2,2 cm

Gewicht

270 g

Auflage

2

Originaltitel

Terra sonâmbula (1992)

Übersetzt von

Karin Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20645-8

Beschreibung

Rezension

»Mia Couto ist ein außergewöhnlich talentierter Autor. Seine Geschichten sind einzigartig und faszinierend, und man kann sie nur schwer - oder vielleicht gar nicht - vergessen.« Henning Mankell

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.02.2014

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

19/11,3/2,2 cm

Gewicht

270 g

Auflage

2

Originaltitel

Terra sonâmbula (1992)

Übersetzt von

Karin Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20645-8

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
Siemensstr. 16
35463 Fernwald
DE
mail@unionsverlag.ch

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Verlag C.H.Beck oHG
Neptunstraße 20
8032 Zürich
CH
produktsicherheit@beck.de

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Berührend

Bewertung aus Wien am 03.10.2022

Bewertungsnummer: 1798594

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Terra sonâmbula / Das schlafwandelnde Land" von Mia Couto, übersetzt aus dem Portugiesischen in ein leuchtendes Deutsch von Karin von Schweder-Schreiner, ist ein Roman über den Bürgerkrieg, der Mozambik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zerfleischte. Mia Couto erzählt darin eine Vielzahl von großteils phantastischen Geschichten, mit besonderem Augenmerk auf einen Jungen, Muidinga, einen Mann, Tuahir, und einem jungen Mann, Kindzu, dessen Aufzeichungen den ersten beiden in die Hände fallen. Zwischen diesen dreien entfaltet sich ein Karussel von Begebenheiten von außergewöhnlicher Schönheit und bodenloser Grausamkeit, erzählt in einer Sprache, der man anmerkt, dass an ihr gefeilt wurde wie an einer Marmorskulptur und die ähnlich erhaben und bewundernswert ist wie eine Statue von Bernini. Die Frage ist natürlich, inwiefern es "erlaubt" ist, in so einer Sprache und mit den Mitteln des magischen Realismus, von denen der Roman durchzogen ist, von solchen Schrecken zu erzählen. Ich, als einer, der so etwas noch nie erleben musste, sage: Das ist erlaubt, denn wenn es das nicht wäre, gäbe es dieses Juwel von Buch nicht. Der Text glänzt und funkelt in allen erdenklichen Farben. Das ist Prosa, die so sinnlich ist, wie es Lyrik nur in ihren besten Momenten schafft, und es damit schafft, auch Krieg in übermenschliche und übernatürliche Bilder zu packen - ihn damit irgendwie - unfassbar, wie die Sprache ist; unfassbar, wie Krieg an sich ist - erfahrbar zu machen. Großartig.

Berührend

Bewertung aus Wien am 03.10.2022
Bewertungsnummer: 1798594
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Terra sonâmbula / Das schlafwandelnde Land" von Mia Couto, übersetzt aus dem Portugiesischen in ein leuchtendes Deutsch von Karin von Schweder-Schreiner, ist ein Roman über den Bürgerkrieg, der Mozambik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zerfleischte. Mia Couto erzählt darin eine Vielzahl von großteils phantastischen Geschichten, mit besonderem Augenmerk auf einen Jungen, Muidinga, einen Mann, Tuahir, und einem jungen Mann, Kindzu, dessen Aufzeichungen den ersten beiden in die Hände fallen. Zwischen diesen dreien entfaltet sich ein Karussel von Begebenheiten von außergewöhnlicher Schönheit und bodenloser Grausamkeit, erzählt in einer Sprache, der man anmerkt, dass an ihr gefeilt wurde wie an einer Marmorskulptur und die ähnlich erhaben und bewundernswert ist wie eine Statue von Bernini. Die Frage ist natürlich, inwiefern es "erlaubt" ist, in so einer Sprache und mit den Mitteln des magischen Realismus, von denen der Roman durchzogen ist, von solchen Schrecken zu erzählen. Ich, als einer, der so etwas noch nie erleben musste, sage: Das ist erlaubt, denn wenn es das nicht wäre, gäbe es dieses Juwel von Buch nicht. Der Text glänzt und funkelt in allen erdenklichen Farben. Das ist Prosa, die so sinnlich ist, wie es Lyrik nur in ihren besten Momenten schafft, und es damit schafft, auch Krieg in übermenschliche und übernatürliche Bilder zu packen - ihn damit irgendwie - unfassbar, wie die Sprache ist; unfassbar, wie Krieg an sich ist - erfahrbar zu machen. Großartig.

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Das schlafwandelnde Land

von Mia Couto

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