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Friesensommer Roman

9

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.06.2014

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/2,7 cm

Gewicht

386 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-26738-3

Beschreibung

Rezension

Große Gefühle, tolle Charaktere, ein sicheres Gespür für das Drama, natürlich Humor und vor allen Dingen unsere schöne Insel sind die Zutaten für den «Friesensommer». ("Wir Insulaner")
Richtig nette Sommerunterhaltung zum Wegschmökern. Aber nicht etwa seicht, sondern durchaus mit Ecken und Kanten. ("NDR")
Natürlich gibt es ein Happy End, doch nicht zuletzt dank der herrlich verqueren Inseltypen gehört Friesensommer zu den Romanen, die man keineswegs nur versteckt hinter Sonnenbrille und Strohhut lesen mag. ("Badisches Tagblatt")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.06.2014

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/2,7 cm

Gewicht

386 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-26738-3

Herstelleradresse

ROWOHLT Taschenbuch Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
Deutschland
Email: info@rowohlt.de
Url: www.rowohlt.de
Telephone: +49 40 72720
Fax: +49 40 7272342

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  • tinstamp

    aus Hürm

    5/5

    21.07.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Wundervoller Sommerroman

    Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen: der Gegenwart und Ende der Sechziger Jahre. Dem Jahrzehnt, in dem ich geboren bin, aber kaum mehr etwas vom Zeitalter des Wassermanns, den Hippies und der freien Liebe mitbekommen habe....ebenso wie die Bewohner der Nordseeinsel Föhr - bis Harry dort auftaucht. Harald Peterson, dessen Eltern beide auf Föhr geboren sind, jedoch in die Vereinigten Staaten ausgewandert sind, verlässt die USA ziemlich plötzlich. Er flieht vom Kriegsdienst, denn durch ein Losverfahren wurde er für den Vietnamkrieg ausgewählt. Sein Vater, der selbst im Weltkrieg gekämpft hat, ermöglicht ihm die Flucht über Kanada nach Europa. Verwöhnt vom Sonnenschein in Californien und der Hippiebewegung fühlt er sich zuerst auf der friesischen Insel nicht wirklich wohl. Mit seinem buntbemalten Hippiebus und den längeren blonden Haaren fällt er auf Föhr natürlich sofort auf. Mit seinen neuen Namen Harry Brown macht er sich auf die Suche nach dem Haus seines Vaters, das er jedoch nur mehr halb verfallen vorfindet. Nebenan wohnen die Olufs: Großmutter Karen, ihr depressiver Ehemann Hauke, ihre Tochter Edda und deren Tochter Maike, in die er sich verliebt.... Vierzig Jahre später lebt Maike noch immer auf der Insel und ist dort die praktische Ärztin. Ihre Freundin Carla hat ihr zum Geburtstag ein Schnupper-Abo der Partnervermittlung Schmetterling.de geschenkt. Dort hat sie den Hotelbesitzer Rainer kennengelernt, den sie für ein Wochenende auf Sylt besucht hat. Auf den Weg von Sylt nach Föhr, scheint sie plötzlich Harald auf der Fähre zu sehen und alte Erinnerungen werden wach. Warum ist er damals einfach von einen Tag auf den anderen verschwunden? Auch Harald hat schmerzliche Erinnerungen an Föhr und Maike. Nachdem sein Haus in Kanada abgebrannt ist, sucht er nach alten Fotos seiner Eltern und Spuren der Vergangenheit. Doch seine Gedanken wandern auch zu Maike, seine große Liebe und der Frage, die ihn bis heute verfolgt: Warum hat Maike ihn damals an die Polizei verraten? Schreibstil: Der Autor verfügt über einen herrlich lockeren und humorvollen Schreibstil, der das Lesen zum Vergnügen macht und mir den Einstieg in die Geschichte sehr erleichtert hat. Die eingeflossenen friesischen Sätze vermittlen Lokalkorit und Urlaubsfeeling. Die Kapitel sind eher kürzer gehalten und die Spannung steigt ständig. Man will wissen, was damals passiert ist und welche Missverständnisse Maike und Harald damals getrennt haben. Man fühlt, wie Maike, die zwischen zwei Männern steht, mit sich selbst kämpft. Die einzelnen Personen sind sehr gut und detailreich beschrieben, genauso wie die Insel selbst. Man merkt, dass der Autor schon dort war bzw. dort lebt. Neu war für mich, dass während des Vietnamkrieges die Veteranen per Losverfahren ausgelost wurden! Diejenigen, die sich wie Harry nicht stellen wollten, werden noch heute sofort verhaftet, sobald sie amerikanischen Boden betreten. Das hat mich ganz schön beschäftigt.... Fazit: Ein wundervoller Sommerroman, der Urlaubsfeeling verbreitet. Locker und frech geschrieben, jedoch nicht oberflächlich, sondern auch mit ernsteren Themen. Und vorallem der Frage: Soll man eine ehemalige Liebe aufwärmen?

  • Bewertung

    aus Münsing

    5/5

    11.12.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Unterhaltung

    Ein sehr schöner Roman, der sehr gut zu Lesen ist. Geschickt wurde ein politisches Thema eingebettet in eine Romanze, die in zwei Zeitebenen erzählt wird.

  • Bewertung

    aus Hilden

    5/5

    10.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Nordseeromantik und Drama pur:...

    Nordseeromantik und Drama pur: Leicht zu lesen für einen schönen Sommerabend. Hat Spaß gemacht!

  • sommerlese

    4/5

    11.11.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Friesensommer ist eine…

    Friesensommer ist eine unterhaltsame Liebesgeschichte, die mit nordischen Charakteren, dem typischen Zeitgeist der Flower-Power-Zeit und einer Menge Lokalkolorit von der Nordsee punkten kann. Im Roman verknüpft Janne Mommsen zwei Zeitebenen miteinander: 1968 und die Gegenwart um 2014. 1968 floh Harry Petersen in die Heimat seines Vaters nach Föhr, denn die Army hatte ihm in San Francisco einen Einberufungsbefehl für Vietnam geschickt. Die Weigerung bedeutete Fahnenflucht und somit Gefängnis. Für Harry war eine Rückkehr in die USA dadurch unmöglich. Also lebte er sich in Oldsum ein und verliebte sich in Maike, damals 17 Jahre alt und verschwand dann irgendwann wieder. 40 Jahre später kehrt er nach Föhr zurück. Mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten. Bei diesem Buch habe ich mich von Föhr verzaubern lassen und hatte beim Lesen Bilder von der Nordsee, vom Sommer am Strand und von der Natur vor Augen. Auch wenn der Erzählstil sehr ruhig ist, so nimmt die Handlung gefangen. Während ich für Harry keine echte Sympathie entwickeln konnte, waren es dafür Maike, Rainer und Carla umso mehr. Es wird zeitweise etwas Föhrer Friesisch (Fering) wird mit in die Dialoge eingebunden, die jeweilige Übersetzung findet man direkt darunter. Mir haben die nordischen, wortkargen Charaktere dieser Gegend besonders gut gefallen. Mit nur wenigen Worten versteht man sich hier und hält es auch schon einmal ohne Smalltalk aus, was besonders Harald als Ami sehr wundert. Dort gilt Schweigen eher als unhöflich. Mit der Schilderung der Hippie-Zeit erlebt man die Musik, die Kunstszene und die legendären Parties auf Sylt mit und wer selbst über 60 ist, wird sich an diese Zeit erinnern. Mir hat dieser Liebesroman unterhaltsame Lesezeit geschenkt und ich konnte mich im grauen November an den sonnigen Strand von Föhr träumen.

  • KerstinTh

    4/5

    18.12.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsamer Friesenroman

    Maike Olufs ist 62 und hat eine Hausarztpraxis in Oldsum auf Föhr. Sie hat vor kurzem den Sylter Hotelier Rainer Martens über eine Online-Partnervermittlung kennen gelernt. Auf der Rückreise nach einem romantischen Wochenende begegnet Maike auf der Fähre ihre Jugendliebe Harry, den sie seit über 40 Jahren nicht mehr gesehen hat. Harald „Harry“ Peterson lebte Ende der Sechziger in San Francisco, der Hippie-Stadt der USA. Als er zur Army eingezogen werden soll, um im Vietnamkrieg zu dienen, verschwindet er Hals über Kopf in die Heimat seines Vaters: Oldsum. Hier ist Harry zunächst überfordert mit den sehr miesepetrisch wirkenden Einwohnern, doch schnell gewöhnt er sich an sie und vor allem an seine Nachbarin Maike. Nun gute 40 Jahre später ist Harry zurück auf Föhr. Wie wird es weiter gehen mit Maike und Harry? Wird etwa die alte Liebe wieder aufflammen? Bei „Friesensommer“ handelt es sich um eine nette und unterhaltende Liebesgeschichte. Der Roman hat mir gut gefallen. Er war leicht und flüssig zu lesen. Friesische Dialoge wurden Gott sei Dank übersetzt. Die Handlungsebene hat immer zwischen 2014 und dem Ende der 60er Jahre gewechselt, somit konnte man immer aus ersten Hand erfahren, was damals passiert ist. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und erscheinen alle sehr sympathisch. Vielleicht bis auf Maikes Großmutter Karen. Ich kann diesen Roman wunderbar als leichte Sommerlektüre empfehlen.

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