Die Rosa-Hellblau-Falle

Für eine Kindheit ohne Rollenklischees (aktualisierte Neuausgabe)

Almut Schnerring, Sascha Verlan

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Buch (Kunststoff-Einband)
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Beschreibung

Überarbeitete und erweiterte Auflage von 2021 mit einem Vorwort von Ferda Ataman, 3 neuen Kapiteln und Ergänzungen.
Rosa ist für Mädchen, Hellblau für Jungs, nach diesem Prinzip sind ganze Kaufhausabteilungen geordnet. Lego hat gerade eine neue Mädchen-Spielsteinreihe auf den Markt gebracht, für die Jungs gibt es eigene Cyber-Raketen-Roboterwelten. Als emanzipierte Erwachsene haben wir Geschlechterklischees längst für überwunden gehalten, doch Eltern werden derzeit wieder unerbittlich mit ihnen konfrontiert. Alles nur gut gemeint und kein Problem? Sind Geschlechterunterschiede nicht vielleicht wirklich angeboren und damit eine Lebensrealität?
Almut Schnerring und Sascha Verlan, selbst Eltern von drei Kindern, beschäftigen sich mit den Rollenklischees, die derzeit wieder fröhlich ins Kraut schießen, eine ganze Produktindustrie am Leben halten und sich zunehmend in den Köpfen der Betroffenen festsetzen. Hautnah und pointiert beschreiben sie Szenen aus dem Familienalltag, hören sich in Kindertagesstätten um, diskutieren mit Marketingstrateginnen, Genderforschern, Pädagoginnen und, natürlich, mit anderen Eltern. Wie würden unsere Kinder aufwachsen, wenn die Klischeefallen und Schubladen nicht immer wieder bedient würden? Ein Aufruf zum Widerstand, der ganz konkrete Tipps bietet, wie sich die Genderfalle im Alltag umschiffen lässt.
»Dem Sohn ein rosa Ü-Ei gekauft. War ein Fernglas drin. Jetzt ist er stinksauer. Er wollte eine Elfe.« @DASNUF (TWITTER)

Produktdetails

Verkaufsrang 11474
Einband Kunststoff-Einband
Erscheinungsdatum 26.08.2021
Verlag Kunstmann, A
Seitenzahl 288
Maße (L/B/H) 20,9/13,5/2,8 cm
Gewicht 388 g
Auflage 5. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-88897-938-5

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Dylan S.

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4/5

hochaktuell und sehr lesenswert

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Ein wichtiges, erschreckendes und derzeit leider mehr denn je relevantes Buch über das zunehmende Bedürfnis unserer Gesellschaft, in engen Kategorien zu denken, und wie man dem entgegenwirken kann. Nicht nur für Kinder hat das "das ist weiblich, das ist männlich"-Denken in fast allen Lebensbereichen enorme Auswirkungen, auch Erwachsene lassen sich viel mehr von vermeintlich ironischer Werbung, Colour-Coding, Klischees und Stereotypen beeinflussen, als sie das vielleicht wahrhaben wollen. Dieses Buch illustriert sehr anschaulich, dass das alles längst kein Spaß mehr ist und hält uns dazu an, unsere eigenen internalisierten Haltungen gegenüber Geschlechterrollen zu reflektieren und zu hinterfragen. Gefehlt hat mir gerade bei diesem wichtigen Thema der Bezug auf transgender Personen, die unter den Auswirkungen dieses Rollenzwangs wohl am meisten zu leiden haben. Abgesehen davon ist das Buch top recherchiert und veranschaulicht deutlich, wie tief der Kategorisierungswahn in unser Denken eingedrungen ist, und wie wichtig es ist Kindern – und uns selbst – die Möglichkeit zu geben, einfach zu sein. Gerade, aber nicht nur für Eltern, Erzieher_Innen und Lehrer_Innen eine unbedingte Empfehlung!
4/5

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Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Ein wichtiges, erschreckendes und derzeit leider mehr denn je relevantes Buch über das zunehmende Bedürfnis unserer Gesellschaft, in engen Kategorien zu denken, und wie man dem entgegenwirken kann. Nicht nur für Kinder hat das "das ist weiblich, das ist männlich"-Denken in fast allen Lebensbereichen enorme Auswirkungen, auch Erwachsene lassen sich viel mehr von vermeintlich ironischer Werbung, Colour-Coding, Klischees und Stereotypen beeinflussen, als sie das vielleicht wahrhaben wollen. Dieses Buch illustriert sehr anschaulich, dass das alles längst kein Spaß mehr ist und hält uns dazu an, unsere eigenen internalisierten Haltungen gegenüber Geschlechterrollen zu reflektieren und zu hinterfragen. Gefehlt hat mir gerade bei diesem wichtigen Thema der Bezug auf transgender Personen, die unter den Auswirkungen dieses Rollenzwangs wohl am meisten zu leiden haben. Abgesehen davon ist das Buch top recherchiert und veranschaulicht deutlich, wie tief der Kategorisierungswahn in unser Denken eingedrungen ist, und wie wichtig es ist Kindern – und uns selbst – die Möglichkeit zu geben, einfach zu sein. Gerade, aber nicht nur für Eltern, Erzieher_Innen und Lehrer_Innen eine unbedingte Empfehlung!

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