Produktbild: Abschied von Sidonie
Band 22428

Abschied von Sidonie Ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis, Kategorie Roman, 1991

Aus der Reihe diogenes deluxe
3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2014

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

15,2/9,8/2 cm

Gewicht

157 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-26110-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.04.2014

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

15,2/9,8/2 cm

Gewicht

157 g

Farbe

Lichtgrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-26110-3

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Magdalena Berger

    aus Grieskirchen

    5/5

    15.07.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Das bekannteste Werk von Erich Hackl

    Erich Hackl erzählt die Lebensgeschichte des kleinen Zigeunermädchens Sidonie Adlersburg aus Sierning bei Steyr. Sidonie wurde während der NS- Zeit ihren Pflegeeltern weggenommen und ins Konzentrationslager überstellt, weil sie eine andere Hautfarbe hat und nicht der Rassenideologie der Nazis entspricht. Erich Hackl ruft vergessene, tragische Lebensschicksale wieder in Erinnerung. Eine wahre Geschichte, so authentisch erzählt dass sie Mitten ins Herz geht.

  • Bewertung

    aus Fischamend

    5/5

    24.11.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Illustriert sehr gut die Grausamkeiten des Nationalsozialismus

    Ich hab mir die Geschichte Sidonies der zu Herzen genommen und ich finde es einfach schrecklich, wie man mit Menschen, die anders waren umgegangen ist. Das Schlimmste ist, dass Hitlers Verbrechen Spuren in der heutigen Gesellschaft hinterlassen haben: Noch immer kursieren Vorurteile über "Zigeuner", noch immer hat man grundlos Angst vor Menschen, die anders sind, und noch immer will man keine Ausländer in Österreich. Es hat mich dann doch sehr mitgenommen, dass die Geschichte auf einem wahren Schicksal basiert und ich finde es bewunderswert, dass es Hackl trotz des schrecklichen Verbrechens gelungen ist sachlich zu bleiben, was ich nicht geschafft hätte. Ich selbst habe ein Referat über dieses Werk gehalten und mich daher auch über die Nachwirkungen informiert und herausgefunden, dass Hackl mit "Abschied von Sidonie" einiges erreicht hat: Durch Hackls Einsatz und den Erfolg seines Buches wurde schließlich am Heim der sozialistischen Jugend in Sierning eine Gedenktafel für Sidonie angebracht. 1990 wurde es unter dem Titel "Sidonie" von Karin Brandauer verfilmt. Es stimmt schon, dass "Abschied von Sidonie" schwer zu lesen ist. Ich habe es vor allem irritierend gefunden, dass der Autor keine Anführungszeichen verwendet und gerne sehr genaue Orts- und Zeitangaben in langen verschachtelten Sätzen verpackt. Ich denke "Abschied von Sidonie" ist ein Buch, das man zweimal oder öfters lesen muss, um es wirklich zu verstehen. Es zeigt all die Grausamkeiten des Nationalsozialismus an einem Einzelschicksal auf, doch man ist sich bewusst, dass Sidonies Schicksal kein Einzelschicksal ist, sondern dass aberta

  • Bewertung

    4/5

    05.10.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Unterrichtslektüre

    Meine Kinder waren sehr beeindruckt von dem Buch, haben auch außerhalb des Unterrichts darüber gesprochen. Wir können dieses Buch nur weiterempfehlen.

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Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von S. Naderer

    S. Naderer

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

    5/5

    08.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Höchst emotional

    Das Buch hat mich wirklich mitgenommen, trotz des nüchternen, fast schon emotionslosen Sprachstils. Der stört meiner Meinung nach gar nicht; die Handlung alleine reicht aus, um Gefühle zu wecken. Im Buch wird nicht nur die Geschichte von Sidonie erzählt, es werden auch Themen rund um das Ehepaar Breirather angeschnitten, wie etwa die Februarkämpfe in Steyr, Widerstand im Austrofaschismus und Nationalsozialismus und die Oktoberstreiks 1950, was ich alles sehr interessant fand. Ich werde mich jetzt im Anschluss in Steyr auf Spurensuche der erwähnten Geschehnisse und Schauplätze machen...

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