Katzenbesitzer stehen vor einer großen Auswahl an Dosen- und Trockenfutter, wenn es um die Ernährung ihres Stubentigers geht. Doch meist ist unklar, woher das Fleisch fürs Fertigfutter überhaupt kommt und ob der Fleischanteil für den Beutegreifer Katze ausreichend ist. BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) orientiert sich am natürlichen Fressverhalten der Katze. Die Nährstoffzusammensetzung des Beutetieres wird möglichst naturnah nachempfunden - so erhält Ihre Samtpfote eine ausgewogene Ernährung. Dr. Natalie Dillitzer vermittelt kompaktes Grundwissen über den Nährstoffbedarf von Katzen. Sie gibt wichtige Tipps zur richtigen Versorgung bei verschiedenen Altersstufen oder Gewichtsklassen sowie Zubereitungshinweise und Anleitungen für ausgewogene Rezepte. Ein fundierter und alltagstauglicher Einstieg in die BARF-Ernährung bei Katzen. Als Extra gibt’s die GU Heimtier Plus-App. Damit wird der Tierratgeber interaktiv und hält weitere interessante Zusatzinfos und Bilder bereit.
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Man erfährt einiges über den…
A. aus S. am 06.03.2017
Bewertungsnummer: 2708814
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Man erfährt einiges über den natürlichen Bedarf der Katze, die Zubereitung der Portionen u.ä. Allerdings ist vieles im Buch falsch. So kann eine Katze ein ganzes rohes Ei fressen; die Schale kann pulverisiert unter das Futter gegeben werden. Und die Stoffe im Eiklar, die die Biotin-Aufnahme hemmen könnten, kommen nur ohne Eigelb zum Tragen In der Natur wird auch das GANZE Ei gefressen! Getreideflocken müssen nicht gesondert gekocht werden, sofern man sie in die komplett vorbereitete BARF-Mahlzeit gibt und diese samt Knochenbrühe einfriert. Fleisch bei älteren Katzen einzusparen, ist absoluter Blödsinn! Dies schont NICHT die Nieren! Denn wenn das Fleisch eingespart wird, heißt das im Allgemeinen, dass Getreide oder Gemüse an die Stelle des Fleischs tritt. Und genau DAS vertragen Katzenieren nicht! 15 g Kartoffelbrei oder Getreideflocken sind zudem viel zu viel! Ein Teelöffel Getreideflocken oder zerdrückte gekochte Kartoffel reicht völlig! Tierisches Eiweiß belastet zudem KEINE Katzennieren, jedoch wird die Katzenniere durch pflanzliches Eiweiß (wie Getreide) stark belastet! Eine mit "durchschnittlichem" Fertigfutter gefütterte Katze (also Katzenfutter, das höchstens 10 % Fleisch enthält - der Rest ist Getreide!) hat in der Regel permanent entzündete Nieren, weil die Nieren den Pflanzenmüll nicht verarbeiten können. Die Empfehlung "Fleisch, das explizit als Tierfutter ausgewiesen ist, hat in Ihrem Kühlschrank nichts verloren" wird in diesem Buch leider völlig falsch verstanden. Solches Fleisch hat im Katzennapf nichts verloren, weil es hygienisch oder aus anderen Gründen nicht für Menschen geeignet ist! Was für den menschlichen Verzehr aussortiert wird, hat etwas im Müll zu suchen, nicht im Magen der Katze! Meine Katze bekommt nur einwandfreies Fleisch, das für den menschlichen Verzehr zugelassen ist! Das Futter ist zwar in einem eigenen Fach im Gefrierschrank untergebracht, aber aus praktischen Gründen! Und in den Kühlschrank kommt einen Abend vor Verfütterung eine fertig portionierte Mahlzeit zum Auftauen! Meine Katze bekommt nur einwandfreies Futter, das man auch als Mensch essen könnte, wenn man wollte. Obwohl rohes Fleisch mit Knochenbrühe, Algenmehl, Blutmehlpulver, Getreideflocken und sonstigen Zusätzen sicherlich nicht unbedingt den Geschmack eines Durchschnittsmenschen trifft... Das Fleisch vor Verfütterung zu überbrühen, damit es besser akzeptiert wird, kann ich auch nicht bestätigen, meine Katze hat von Anfang an kein gegartes oder auch nur leicht angegartes Fleisch gefressen, bestenfalls wurde das Rohe feinsäuberlich abgefressen, der Rest blieb im Napf! Aber es gibt sicher Katzen, bei denen dieser Tip hilfreich ist. Außerdem habe ich meine Katze von heute auf morgen umgestellt - es klappte problemlos! Aber meine Katze ist Freigänger und erbeutet schonmal das eine oder andere Kleintier. Von daher ist sie rohes Fleisch sowieso gewöhnt. Außerdem hat sich meine Katze SOFORT auf das rohe Rindfleisch gestürtzt, ohne vorherige Gewöhnung. Aber es ist natürlich jede Katze verschieden. Die Empfehlung, Whiskas mit Rohfleisch zu mischen, kann ich auch nicht nachvollziehen. Whiskas ist genauso ein Abfallfutter wie die meisten Fertigfutter. Dass man Fertigfutter UND Frischfleisch zusammen füttern soll, um es dem "Pflegepersonal" zu erleichtern, die Katze zu füttern, naja! Ich friere immer alle Portion für mindestens zwei Wochen komplett sevierfertig mit allen Zusätzen ein - das erleichtert die Fütterung sowohl im Alltag als auch falls man mal verhindert sein sollte, enorm! Evtl. "Pflegepersonal" braucht die Portion nur einige Stunden vor Verfütterung langsam aufzutauen! Zur Zeit gebe ich zwar auch NaFu und BARF, aber nur weil meine Katze dezeit mäkelt. Es gibt bei mir aber kein minderwertiges Whiskas, wie im Buch empfohlen (90 % Getreideabfall), sondern Dosen mit mind. 70 % Fleisch. Ich selbst füttere Blutmehl zu, doch sollte man frisches Blut bevorzugen, wenn man es bekommt und sich nicht davor ekelt. Naja...
Meinung aus der Buchhandlung
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Kurz und knapp sind alle wichtigen Infos zum Barfen für Katzen enthalten. Auch wie die Verdauung der Katzen funktioniert, wird hier kurz erklärt. Dazu auch viele praktische Rezepte und Tipps zur Umgewöhnung. Toller Ratgeber zum Einstieg!
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