Robert DiAngelo, derzeit damit beschäftigt, eine schnelle U-Bootreaktionsgruppe für Kriseneinsätze irgendwo in der Grauzone zwischen CIA und Navy aufzubauen, findet nicht einmal die Zeit, sein neues Dienstzimmer einzurichten bevor er sich wieder an die Arbeit machen muss. Etwas ist faul im Iran und natürlich muss er sich auf dem Boot einschiffen, das hinausfährt um im Persischen Golf nachzusehen. Nur gehen die Dinge dieses Mal gründlich schief als das das U-Boot beim Versuch iranisches Kilo-Klasse-Boot in flachen Gewässern abzuhängen, ein in ein neuartiges Minenfeld läuft Aber natürlich wäre DiAngelo nicht er selbst, wenn er nicht einen kreativen Plan zur Lösung des Problems entwickeln würde. Alles was er braucht, sind ein paar Ersatzteile aus einem persischen Marinedepot und einen leeren Supertanker. Alles Dinge, die in dieser Gegend nicht zu schwer zu finden sein sollten.
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Die Straße von Hormuz an der Küste zum Iran. Die USS Alaska, ein neueres U-Boot der Seawolf Klasse patroulliert, um eventuelle Waffenschmuggler aus dem Festland dingfest zu machen. Da dieser Abschnitt in den letzten Monaten verstärkt genutzt wurde, und die internationale Gemeinschaft eine Möglichkeit sieht dies zu unterbinden, wird die US-Navy gebeten zu helfen.
An Bord befindet sich Commander Josua Martinetz, ein erfahrener Kommandant. Ihm zur Seite gestellt, ist allerdings niemand geringerer als Admiral Robert „Bob“ DiAngelo, denn die USS Alaska hat neben der Überwachung noch einen weiteren brisanten Auftrag. Laut Angaben eines verstorbenen DEA-Agenten baut der Iran in Küstennähe an einer neuen Atombombe. Da große und konventionelle Raketen allerdings zu kostspielig sind, ist diese Variante wesentlich kleiner gehalten. Sie passt, wenn man genügend Stauraum schafft, auch in ein U-Boot der Seawolf-Klasse. DiAngelo erhält nun den Aufrag, genau diese Anlage auszukundschaften und die Bombe, falls schon betriebsbereit, zu stehlen.
So begibt sich die Alaska auf den Weg an die Küste. Dabei begeht die US-Navy jedoch einen großen Fehler. Sie unterschätzen die Schlagkraft und technische Ausrüstung der iranischen Marine. Diese ist bereits seit Monaten damit beschäftigt ,Teile der Straße von Hormuz zu verminen. Eigentlich ist das internationales Gewässer, es wird vielfach von Öltankschiffen der Vereinigen Arabischen Emirate befahren. Da Teile dieser Region der Welt jedoch vom Iran als Hoheitsgebiet beansprucht werden, haben diese Vorkehrungen getroffen, andere seefahrende Nationen fernzuhalten. Die USS Alaska gerät unfreiwillig in eines dieser Minenfelder und wird getroffen. Schwer beschädigt sinkt sie auf den Grund des Persischen Golfs und muss nun auf Hilfe hoffen.
Da die Aktion jedoch streng geheim ist und das U-Boot mit bordeigenen Mitteln nicht mehr Flott zu bekommen ist, liegt es nun an der Besatzung selbst dem havarierten U-Boot zu helfen. Admial DiAngelo geht mit einer Handvoll Marines auf’s Festland um die benötigten Ersatzteile zu besorgen. Ein schwieriges Unterfangen auf feindlichem Territorium.
Der fünfte Teil der „Robert DiAngelo“ Thriller führt uns erneut in den Persischen Golf. In dieser Region war auch bereits ein anderer Teil der U-Boot Romane von Peter Brendt angesiedelt. Neben den bekannten U-Boot Typen der Amerikanischen Marine erfährt man in diesem Band sehr viel über den Zustand der Marinen seefahrender Nationen in der Golfregion. Wie auch in vielen anderen Gegenden der Welt wird auch hier von den meisten Ländern das Militärbudget zurückgefahren. Dadurch ergeben sich Lücken in der Verwaltung, das wiederum die Qualität und Einsatzfähigkeit mindert. Das stellt eine ganze Handvoll Nationen vor völlig neue Herausforderungen. Ein wirklich packender U-Boot Thriller mit einigen mittlerweile bekannten und wiederkehrenden Charaktären. Super Serie!
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