Produktbild: Der Himmel auf ihren Schultern

Der Himmel auf ihren Schultern Roman

1

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.02.2013

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

5434 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Predel' zabvenija

Übersetzt von

Franziska Zwerg

Sprache

Deutsch

EAN

9783104020280

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

21.02.2013

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

5434 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Predel' zabvenija

Übersetzt von

Franziska Zwerg

Sprache

Deutsch

EAN

9783104020280

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Bleierne Schwermütigkeit!

Bewertung am 25.07.2013

Bewertungsnummer: 817524

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lebedews Werk ist eine schwere Kost und sicherlich nicht für jeden Leser geeignet. Der Autor wählt einen namen- und gesichtslosen Erzähler namens "Ich", der zweite große Protagonist ist "der zweite Großvater"; obwohl noch ein paar wenige Protagonisten geschrieben werden, werden sie ebenso nicht beschrieben. Keinen Namen. Keinen Ort. Keine Jahreszahl. Irgendwo in der Tundra. Irgendwo in einem Dorf. Irgendwo ein Lager. Das Lager ist allerdings nicht als Arbeitslager des 2. Weltkrieges zu verstehen, sondern ein Bergwerk. Von dem war "der zweite Großvater" Lagerkommandant. "Ich" erzählt seine Geschichte sehr schwermütig, bleiern, langwierig, detailreich und absolut eigenwillig. Lebedew lässt seinem Erzähler kaum die Chance von irgendwo nach irgendwo zu gelangen, tritt an der Stelle, kommt vom 100sten ins 1000ste ohne irgendwas zu erzählen. Und so zieht sich - die zwar schöne Sprache, aber der langwierige Stil - 250 Seiten dahin, um irgendwann einmal bei 25 Seiten "Traum" anzulangen, um wieder keine Story zu haben. Irgendwo bei Seite 300 wird einem dann in 3 Seiten der grausame Tod des 7jährigen Sohnes "des zweiten Großvaters" erzählt, allerdings kann man trotzdem immer noch keine richtige "Grausamkeit des zweiten Großvaters" erkennen; die Härte die man Kindern damals entgegenbrachte, gab es überall auf der Welt (und gibt es), da muss man nicht zu dieser Lektüre greifen. Im Prinzip kann man sagen, dass Lebedew 330 Seiten Story ohne Story geschrieben hat. Fazit: So sehr man sich eine tiefgehende, russische Geschichte über den grausamen "zweiten Großvater" wünscht, der Zeit seines Lebens ein extremes Geheimnis um sein Leben machte und den keiner gemocht hatte (wirklich erkennen kann man den Grund hierfür nicht), so sehr wird man enttäuscht. Der Protagonist "Ich" erzählt zwar (sehr) viel, sagt aber nichts. Man wünscht sich Namen, Gesichter, Orte oder auch nur eine kleine Beschreibung; all das bekommt man nicht. Es ist einfach eine schön erzählte, unscheinbare, schwermütige, bleierne Trägheit und Trauer die den Autor umgibt. Er kann mit der Sprache und mit den Details umgehen, an dem Höhepunkt der Geschichte selbst muss er noch arbeiten. 3 Sterne für die Beschreibungen der Tundra, der Dörfer, der auserzählten Kindheit; mehr ist leider aus dem Buch nicht herauszuholen. Schade!

Bleierne Schwermütigkeit!

Bewertung am 25.07.2013
Bewertungsnummer: 817524
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lebedews Werk ist eine schwere Kost und sicherlich nicht für jeden Leser geeignet. Der Autor wählt einen namen- und gesichtslosen Erzähler namens "Ich", der zweite große Protagonist ist "der zweite Großvater"; obwohl noch ein paar wenige Protagonisten geschrieben werden, werden sie ebenso nicht beschrieben. Keinen Namen. Keinen Ort. Keine Jahreszahl. Irgendwo in der Tundra. Irgendwo in einem Dorf. Irgendwo ein Lager. Das Lager ist allerdings nicht als Arbeitslager des 2. Weltkrieges zu verstehen, sondern ein Bergwerk. Von dem war "der zweite Großvater" Lagerkommandant. "Ich" erzählt seine Geschichte sehr schwermütig, bleiern, langwierig, detailreich und absolut eigenwillig. Lebedew lässt seinem Erzähler kaum die Chance von irgendwo nach irgendwo zu gelangen, tritt an der Stelle, kommt vom 100sten ins 1000ste ohne irgendwas zu erzählen. Und so zieht sich - die zwar schöne Sprache, aber der langwierige Stil - 250 Seiten dahin, um irgendwann einmal bei 25 Seiten "Traum" anzulangen, um wieder keine Story zu haben. Irgendwo bei Seite 300 wird einem dann in 3 Seiten der grausame Tod des 7jährigen Sohnes "des zweiten Großvaters" erzählt, allerdings kann man trotzdem immer noch keine richtige "Grausamkeit des zweiten Großvaters" erkennen; die Härte die man Kindern damals entgegenbrachte, gab es überall auf der Welt (und gibt es), da muss man nicht zu dieser Lektüre greifen. Im Prinzip kann man sagen, dass Lebedew 330 Seiten Story ohne Story geschrieben hat. Fazit: So sehr man sich eine tiefgehende, russische Geschichte über den grausamen "zweiten Großvater" wünscht, der Zeit seines Lebens ein extremes Geheimnis um sein Leben machte und den keiner gemocht hatte (wirklich erkennen kann man den Grund hierfür nicht), so sehr wird man enttäuscht. Der Protagonist "Ich" erzählt zwar (sehr) viel, sagt aber nichts. Man wünscht sich Namen, Gesichter, Orte oder auch nur eine kleine Beschreibung; all das bekommt man nicht. Es ist einfach eine schön erzählte, unscheinbare, schwermütige, bleierne Trägheit und Trauer die den Autor umgibt. Er kann mit der Sprache und mit den Details umgehen, an dem Höhepunkt der Geschichte selbst muss er noch arbeiten. 3 Sterne für die Beschreibungen der Tundra, der Dörfer, der auserzählten Kindheit; mehr ist leider aus dem Buch nicht herauszuholen. Schade!

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Der Himmel auf ihren Schultern

von Sergej Lebedew

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