Ich gegen Osborne
Band 24284

Ich gegen Osborne

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Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.02.2013

Verlag

Diogenes

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Erscheinungsdatum

26.02.2013

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1905 KB

Auflage

2. Auflage

Übersetzt von

Hans M. Herzog

Sprache

Deutsch

EAN

9783257602869

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Cool Uncool...

Maria V. aus Innsbruck am 25.05.2013

Bewertungsnummer: 812265

Bewertet: eBook (ePUB)

...ist der Protagonist dieses Romans - verschroben, anders, ein Aussenseiter wie er im Buche steht (im wahrsten Sinne des Wortes). Goebel schildert einen Tag im Leben seines (tragischen) Helden und man fühlt sich mitten in die Welt der Highschool und ihrer Abgründe hineinversetzt. James Weinbach ist zynisch, vielleicht manchmal ein bisschen verbittert, zu sagen er mag seine Highschoolzeit nicht, ist untertrieben. Großartiges Buch von einem tollen Autor - man schmunzelt, aber Goebel ist der Realität doch nicht zu fern.
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Cool Uncool...

Maria V. aus Innsbruck am 25.05.2013
Bewertungsnummer: 812265
Bewertet: eBook (ePUB)

...ist der Protagonist dieses Romans - verschroben, anders, ein Aussenseiter wie er im Buche steht (im wahrsten Sinne des Wortes). Goebel schildert einen Tag im Leben seines (tragischen) Helden und man fühlt sich mitten in die Welt der Highschool und ihrer Abgründe hineinversetzt. James Weinbach ist zynisch, vielleicht manchmal ein bisschen verbittert, zu sagen er mag seine Highschoolzeit nicht, ist untertrieben. Großartiges Buch von einem tollen Autor - man schmunzelt, aber Goebel ist der Realität doch nicht zu fern.

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Kezia Kriegler am 10.08.2017

Bewertungsnummer: 940694

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieser Schreibstil ist wunderbar zu lesen und die Story ganz anders als man es erwarte würde...
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Kezia Kriegler am 10.08.2017
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Ich gegen Osborne

von Joey Goebel

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5/5

Die große dumme Hurerei

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Springbreaks sind für James Weinbach nichts weiter als ein weiteres Indiz für die dumme große Hurerei, der sich seine Mitschüler nur zu gern hingeben. Der Siebzehnjährige ist einer von vielen Schülern der Osborne High. James unterscheidet sich von seinen Mitschülern nicht nur Äußerlich, in dem er in der Schule Anzug und Krawatte trägt, und dadurch nicht nur beinahe wie ein Dandy der 50er Jahre wirkt, sondern auch durch seine eher misanthropischen und gesellschaftspessimistischen Einstellungen. Aus reinem Pflichtgefühl heraus ist er höflich und er bedient sich keiner Gangstersprache. Ohne dass er wirklich in die Streber oder Freak Schublade passt, ist er selbst unter den Außenseitern ein eigenartiger Sonderling. Die Einzige, der er sich angetan fühlt ist Chloe. Und anders als James, hatte sie Spaß in den Ferien. Mehr Spaß als es James junge Persönlichkeit eigentlich ertragen kann. Die Geschichte beginnt an einem eigentlich normalen Schultag um 7:47 und endet am selben Tag um 15:34 Uhr. Der Beginn des Tages läutet das vorläufige Ende der scheinbar endlosen Party ein. Doch die nächste ist nicht fern: der Abschlussball an der Osborne Senior Highschool. In einem Beitrag über " Ich gegen Osborne", in einer renommierten Zeitung war von der Dreieinigkeit aus Sex, Suff und Strand in Amerika die Rede, als es um das Frühjahrspektakel, besser bekannt unter der Bezeichnung Spring Break, ging und treffender kann man wohl diese Ausschweifungen nicht beschreiben. 14 Tage Dauergeil, auf der Suche nach dem nächsten Vollrausch oder der nächsten sexuellen Ausschweifungen scheint es für den modernen Jugendlichen nichts Erstrebenswerteres mehr zu geben. Klischee trifft auf Klischee möchte man meinen, und so überzeichnet Joey Goebel die Gesellschaft und setzt ihr einen mindestens genauso überzeichneten Charakter vor. Unweigerlich hab ich mich ständig gefragt: War das bei mir auch so? Ist das jetzt tatsächlich (=zumindest für pubertäre Schüler) das Maß aller Dinge?" In überspitzter Art und Weise führt er viele Ideale und Prioritäten dieser Gesellschaft ad absurdum und dekonstruiert gekonnt den Wahnsinn, der uns mittlerweile nahezu normal erscheint. „Die dumme große Hurerei“ nennt es James und man begleitet nun diesen jungen Mann, knappe 8 Stunden lang durch einen für ihn eigentlich alltäglichen Schultag, und erlebt eine emotionale Achterbahn der Gefühle, wie man sie eben als junger Mensch in diesem Ausmaß anscheinend ständig ausgesetzt ist. „Ich gegen Osborne“ ist der vierte Roman des erst 32-jährigen Schriftstellers, aber mein erster den ich gelesen habe. Kritiker vergleichen nun diesen künftigen Klassiker des Coming out of Age, mit dem Fänger in Roggen. Ich persönlich fand Salingers wohl berühmtestes Werk als lahm und überholt, weswegen mir dieser Vergleich nicht sonderlich gut gefällt, und mir wiederrum die Kritik einbrachte: „Du bist zu alt um diesen Adoleszenzroman zu verstehen. Deine Jugendzeit ist zu lange her.“ Falsch gedacht! Egal ob Klassiker oder moderne Gegenwartsliteratur, gerade die Pubertät die Goebel nicht zu Unrecht mit Satan vergleicht (Zitat aus dem Roman: „Satan, dein Name ist Pubertät.“), ist für den Jugendlichen der sie erlebt aber auch für den Erwachsenen kein Honiglecken. Hier trennt sich meiner Meinung nach auch das Lesepublikum von Goebel. Auf der einen Seite, die armen Teufel, die gerade die Pubertät am eigenen Körper und Geist durchleben und auf der anderen Seite der Erwachsene, der manchmal zu nostalgisch in die eigene Jugendzeit zurückblickt. Ich würde es sehr begrüßen, wenn neben Salingers Werk auch jenes von Goebel in der Schule besprochen wird. Ganz sicher ist, dass es nicht der letzte Roman ist, den ich von Joey Goebel lesen werde und höchstwahrscheinlich werden wir von diesem wirklich talentierten Schriftsteller, bald etwas Neues lesen. Derweil vertreibe ich mir die Zeit mit „Heartland“.
5/5

Die große dumme Hurerei

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Springbreaks sind für James Weinbach nichts weiter als ein weiteres Indiz für die dumme große Hurerei, der sich seine Mitschüler nur zu gern hingeben. Der Siebzehnjährige ist einer von vielen Schülern der Osborne High. James unterscheidet sich von seinen Mitschülern nicht nur Äußerlich, in dem er in der Schule Anzug und Krawatte trägt, und dadurch nicht nur beinahe wie ein Dandy der 50er Jahre wirkt, sondern auch durch seine eher misanthropischen und gesellschaftspessimistischen Einstellungen. Aus reinem Pflichtgefühl heraus ist er höflich und er bedient sich keiner Gangstersprache. Ohne dass er wirklich in die Streber oder Freak Schublade passt, ist er selbst unter den Außenseitern ein eigenartiger Sonderling. Die Einzige, der er sich angetan fühlt ist Chloe. Und anders als James, hatte sie Spaß in den Ferien. Mehr Spaß als es James junge Persönlichkeit eigentlich ertragen kann. Die Geschichte beginnt an einem eigentlich normalen Schultag um 7:47 und endet am selben Tag um 15:34 Uhr. Der Beginn des Tages läutet das vorläufige Ende der scheinbar endlosen Party ein. Doch die nächste ist nicht fern: der Abschlussball an der Osborne Senior Highschool. In einem Beitrag über " Ich gegen Osborne", in einer renommierten Zeitung war von der Dreieinigkeit aus Sex, Suff und Strand in Amerika die Rede, als es um das Frühjahrspektakel, besser bekannt unter der Bezeichnung Spring Break, ging und treffender kann man wohl diese Ausschweifungen nicht beschreiben. 14 Tage Dauergeil, auf der Suche nach dem nächsten Vollrausch oder der nächsten sexuellen Ausschweifungen scheint es für den modernen Jugendlichen nichts Erstrebenswerteres mehr zu geben. Klischee trifft auf Klischee möchte man meinen, und so überzeichnet Joey Goebel die Gesellschaft und setzt ihr einen mindestens genauso überzeichneten Charakter vor. Unweigerlich hab ich mich ständig gefragt: War das bei mir auch so? Ist das jetzt tatsächlich (=zumindest für pubertäre Schüler) das Maß aller Dinge?" In überspitzter Art und Weise führt er viele Ideale und Prioritäten dieser Gesellschaft ad absurdum und dekonstruiert gekonnt den Wahnsinn, der uns mittlerweile nahezu normal erscheint. „Die dumme große Hurerei“ nennt es James und man begleitet nun diesen jungen Mann, knappe 8 Stunden lang durch einen für ihn eigentlich alltäglichen Schultag, und erlebt eine emotionale Achterbahn der Gefühle, wie man sie eben als junger Mensch in diesem Ausmaß anscheinend ständig ausgesetzt ist. „Ich gegen Osborne“ ist der vierte Roman des erst 32-jährigen Schriftstellers, aber mein erster den ich gelesen habe. Kritiker vergleichen nun diesen künftigen Klassiker des Coming out of Age, mit dem Fänger in Roggen. Ich persönlich fand Salingers wohl berühmtestes Werk als lahm und überholt, weswegen mir dieser Vergleich nicht sonderlich gut gefällt, und mir wiederrum die Kritik einbrachte: „Du bist zu alt um diesen Adoleszenzroman zu verstehen. Deine Jugendzeit ist zu lange her.“ Falsch gedacht! Egal ob Klassiker oder moderne Gegenwartsliteratur, gerade die Pubertät die Goebel nicht zu Unrecht mit Satan vergleicht (Zitat aus dem Roman: „Satan, dein Name ist Pubertät.“), ist für den Jugendlichen der sie erlebt aber auch für den Erwachsenen kein Honiglecken. Hier trennt sich meiner Meinung nach auch das Lesepublikum von Goebel. Auf der einen Seite, die armen Teufel, die gerade die Pubertät am eigenen Körper und Geist durchleben und auf der anderen Seite der Erwachsene, der manchmal zu nostalgisch in die eigene Jugendzeit zurückblickt. Ich würde es sehr begrüßen, wenn neben Salingers Werk auch jenes von Goebel in der Schule besprochen wird. Ganz sicher ist, dass es nicht der letzte Roman ist, den ich von Joey Goebel lesen werde und höchstwahrscheinlich werden wir von diesem wirklich talentierten Schriftsteller, bald etwas Neues lesen. Derweil vertreibe ich mir die Zeit mit „Heartland“.

Gregor Schwarzenbrunner
  • Gregor Schwarzenbrunner
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von Joey Goebel

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