Es ist wie verhext. Da hat sich Kripochef Heisenberg fest vorgenommen, die letzten Tage bis zur wohlverdienten Pensionierung zu genießen. Stattdessen muss er sich von einer bizarren Mordserie die Laune verderben lassen. Ein Mörder treibt sich im Innsbrucker Musikermilieu herum und tätowiert seinen Opfern mysteriöse Schriftzeichen auf die Haut. Doch welche Botschaft steckt dahinter? Und wer wird das nächste Opfer sein?
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Andrea Scheiber
aus Innsbruck, Wagnersche
5/5
13.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Super Regionalkrimi!
Ein Muss für alle die Innsbruck kennen! Leichenteile bei der Anna-Säule und beim Höttinger Bild geben den Kripochef Heisenberg viel zu denken, vor allem so kurz vor seiner Pensionierung. Mysteriöse Schriftzeichen auf den Opfern und der Täter treibt sich im Musikermilieu herum und ein Überraschender Schluss. Ein toller erster Krimi von Lena Avanzini und wer weiß vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung. Schön wärs.
Elisabeth Wiederin
aus Innsbruck
5/5
13.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Für Innsbruck- und Musikliebhaber genau das Richtige!
Die unheimliche Villa in Innsbrucks Riedgasse, die Mädchen mit den eingeritzten Partituren - und was kann da noch so alles passieren!
Kripo-Chef Heisenberg hat kurz vor seiner Pensionierung alle Hände voll zu tun.
Ein Innsbruck-Krimi vom Feinsten!
Sonja Schuler
5/5
13.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Wirklich Originelles Werk
Auf der Suche nach einem Krimi aus den deutschsprachigen Ländern, habe ich mich bereits in der Buchhandlung festgelesen. Der flüssige Sprachstil zieht einen direkt ins Geschehen hinein und lässt nur schwer wieder los.
Angefangen von der Schattenkröte, über die chaotische Vera, die von Schuldgefühlen getrieben, dem Tod ihrer jüngeren Schwester nachgeht, bis hin zu deren charakterlich divergierenden Mitschülern und Tutoren der (erfundenen) Tiroler Musikschule sowie der kauzige Oberst Heisenberg als Chefermittler, der, genau wie der Leser, eine lange Zeit im Dunkeln tappt.
Zum Schluss findet Vera bei ihren Streifzügen durch das anschaulich beschriebene Innsbruck nicht nur den Mörder, sondern auch zu sich selbst und ihrer wahren Berufung. Fesselnd vom Anfang bis zum Ende, in sich konkludent, keine unnötigen Längen, elegante Wortwohl, die die beiden Handlungsstränge von Vera und einem unbekannten Charakter zusammenfügt. Nach diesem überaus gelungenen Debüt hoffe ich sehr darauf, mir weitere Werke zu Gemüte führen zu dürfen.
Sandra Scheer von BuchZeiten
aus Neuss
4/5
13.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Spannung garantiert - ein toller Krimi!
Der Inhalt:
Vera studiert im 4. Semester Medizin, als sie vom Tod ihrer 16-jährigen Schwester erfährt. Beladen mit Schuldgefühlen, sich nicht genügend gekümmert zu haben, fährt sie nach Innsbruck um ihrer Schwester beim letzten Weg geleit zu geben. Doch einmal dort, will sie nicht wieder weg. Sie muß herausfinden, was ihre Schwester so gequält hat und schließlich zu derem Tod führte. Und schon bald ist sie gefangen in einem Strudel von Verdächtigen. Wer steckt dahinter? Als dann noch schreckliche Morde begangen werden und Vera auf Kripochef Heisenberg trifft, gerät sie selbst in Gefahr.
Meine Meinung:
Das Buch wird aus unterschiedlichen Ansichten geschrieben. Zum einen erleben wir Vera, eine junge Studentin, die vom Tode ihrer jüngeren Schwester überrascht wird. Wir begleiten sie auf ihrem Weg, den Schuldigen für den Tod ihrer Schwester zu finden und treffen dabei auf eine Anzahl von unterschiedlichen Charaktären. Zum einen Robert, einen Arzt, dem Vera näher kommt, den sie aber trotzdem auf Abstand hält. Dann auf Künstler der unterschiedlichsten Genre wie Jazzmusiker, Maler und hochbegabte Kinder.
Und dann gibt es da eine weitere Geschichte, die erzählt wird. In der Ich-Form. Wir wissen nicht, wer diese Person ist. Anfangs ist es leicht verwirrend, weil es so völlig ohne Zusammenhang mit dem Buch steht. Doch gerade das bringt die Spannung. Denn nach und nach steigern sich die Erzählungen, werden älter, werden detaillierter und man beginnt zu erahnen, um wen es sich dabei handelt. Ich gebe zu, bei manchen der Erzählungen - gerade am Anfang im Keller - ist mir wirklich eine Gänsehaut über die Arme gelaufen. Ich bin sowieso nicht der Freund von dunklen Kellern, aber hier zeigt sich wieder einmal, daß ich damit nicht allein bin.
Die Geschichte gewinnt im Laufe des Buches immer mehr an Spannung, die beiden parallelen Erzählungen rücken immer näher zusammen. Man ist sich sicher, den Täter zu kennen, wird geschickt auf eine Spur geleitet - und liegt dann doch wieder falsch. Und so wendet man sich dem nächsten zu, wieder dirigiert und wieder ist es doch nicht die richtige. Das fand ich wirklich klasse. Ich wäre bis ziemlich zum Ende nicht darauf gekommen, wer der Täter war. So etwas mag ich. Es war nicht vorhersehbar und trotzdem sehr logisch.
Ich hatte von der Autorin bislang noch nichts gehört oder gelesen und bin absolut positiv überrascht. Ich würde ohne zu zögern jederzeit wieder zu einem Buch von ihr greifen.
Was mich doch sehr schmunzeln lies, war im Laufe der Geschichte ein Vergleich, daß es zugeht wie in einem Roman von Sebastian Fitzek. Näher kann ich darauf nicht eingehen, um nichts zu verraten, aber das gefiel mir wirklich gut!
Fazit: Ein genialer Krimi. Den ich fast schon zu den Thrillern zählen möchte. Die Spannung ergreift einen ziemlich schnell, die Ereignisse überstürzen sich und es kommt immer wieder zu Momenten die einem zeigen, daß man mal wieder auf der falschen Fährte war.
Caro1893
aus Stuttgart
4/5
06.07.2011
Buch (Taschenbuch)
Zum Inhalt: Vera's Schwester…
Zum Inhalt: Vera's Schwester Isa ist tot. Sie starb an einem leichten Herzfehler, ausgelöst durch ihren Sport und ihre Magersucht. Vera ist sich sicher, dass ihre erst 16-jährige Schwester sich nicht einfach so zu Tode gehungert hat. Irgendeinen Grund muss es geben und den will Vera herausfinden. Dafür reist sie nach Innsbruck und befragt Isa's Freunde und Mitschüler. Doch Isa bleibt nicht die einzigste Tote in Innsbruck. Immer wieder tauchen tote Musiker mit seltsamen Tätowierungen auf. Kripochef Heisenberg steht vor einem Rätsel. Was bedeuten die seltsamen Zeichen und warum mussten die Musiker sterben?Vera sucht währenddessen weiterhin fieberhaft nach dem Schuldigen für Isa's Tod und gerät dabei plötzlich selbst in tödliche Gefahr. Meine Meinung: Alllsooo, als ich gestern noch am Lesen war, da habe ich mir schon überlegt, was ich so in die Rezension reinschreiben könnte. Leider fielen meine Gedanken nicht allzu positiv aus, da ich die Geschichte schon ein bisschen als vorhersehbar und dadurch langweilig eingestuft hatte. Ziemlich früh schien nämlich klar zu sein, wie die Geschichte ausgeht. Aber HALT!!! Jetzt bloß nicht aufhören meine Rezi zu lesen, denn es kam am Ende alles anders. Ha! Lena Avanzini hat mich nämlich ganz gewaltig an der Nase herumgeführt. Das Ende hat mich sowas von dermaßen überrascht, dass ich fast aufgehört habe zu atmen. Damit hätte ich nie nie nie gerechnet. All meine Enttäuschung war auf einen Schlag weggewischt, denn ich liebe so überraschende Wendungen in Krimis/Thrillern einfach so sehr :) 100 Punkte dafür Frau Avanzini, die überraschende Wendung am Ende ist hervorragend gelungen! Auch total angenehm fand ich, dass es sich bei "Tod in Innsbruck" um ein relativ dünnes Buch handelt. Meistens lese ich ja so richtig dicke Bücher, bei denen ich dann mit der Zeit total ungeduldig werde, weil es so lange dauert, bis sie auf den Punkt kommen. Aber hier war die Geschichte schön kurz und knackig und es gab eigentlich auch keine überflüssigen Passagen. In die Protagonistin Vera konnte ich mich nicht so ganz hineinversetzen, da sie irgendwie alle in ihrer Umgebung vor den Kopf gestoßen hat. Aber gegen Ende des Buches bin ich dann auch mit ihr relativ warm geworden. Vorallem ihren Mut und Einsatz, um den Tod ihrer Schwester aufzuklären, kann man als Leser nur bewundern. Den Kripochef Heisenberg (zu dem man unter keinen Umständen Kommissar sagen darf) dagegen fand ich von Anfang an irgendwie ansprechend. Seine Art kann man zwar nicht sonderlich sympathisch nennen, aber irgendwie war sein Charakter einfach gut gezeichnet. Ein bisschen Schwierigkeiten hatte ich auch zu Anfang mit dem Innsbrucker Akzent/den Innsbrucker Redewendungen bzw. Ausdrücken und den vielen Abschnitten über Musik(vielleicht auch, weil ich selbst völlig unmusikalisch bin). Aber nach einer Weile hat das nicht mehr groß gestört, da ich mich dran gewöhnt hatte und das dem Buch auch einen gewissen Charme und eine Authenzität verleiht. Man merkt, dass die Autorin selbst aus der Gegend kommt und auch, dass sie Musikerin ist. Lena Avanzini hat einen gut und leicht zu lesenden Schreibstil. Die Perspektivwechsel sind sehr gut gelungen, es wird nämlich immer mal wieder aus der Sicht des Mörders geschrieben, was ich hochinteressant fande. Vorallem, wenn man die Geschichte zu Ende gelesen hat und nochmal rückblickend an diese Passagen denkt, haben diese eine ganz besondere Wirkung. Fazit: Spannender Kriminalroman, der einen kleinen Einblick in die österreichische Welt gibt und mit einem überraschenden Ende aufwartet!
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4/5
27.05.2011
Buch (Taschenbuch)
...mit überraschendem Schluss!
Da ich beruflich viel in Innsbruck bin, hat mich dieser Titel sofort in seinen Bann gezogen!
Die Regionalität unterstreicht die Handlung und bringt den Leser dazu zu glauben man kennt die einzelnen Personen!
Am besten hat mir aber dann doch der Schluss gefallen, spannend, schnell und überraschend!
Nicht nur für Tiroler!!
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