Produktbild: Indigo

Indigo Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32893

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.11.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

475

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/3,4 cm

Gewicht

438 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46477-9

Beschreibung

Rezension


»Clemens J.
»Setz begibt sich, mit journalistischem Spürsinn und mit immer größerer, verhängnisvoller Hingabe, auf die Suche nach den verschwundenen Kindern.« ("FOCUS online")
» Indigo ist der rare Fall eines literarischen Werkes, das sich seine eigenen Gesetze schafft, von keiner Absicht außerhalb des eigenen Kosmos bestimmt. Und dabei ist der Roman in einer ungekünstelten Sprache geschrieben, dialog- und abwechslungsreich, amüsant und anekdotisch, aber auch brutal und abgründig.« ("DER SPIEGEL")

Produktdetails

Verkaufsrang

32893

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.11.2013

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

475

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/3,4 cm

Gewicht

438 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

4

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-46477-9

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    14.12.2013

    Buch (Taschenbuch)

    fesselnde und auch fordernde Literatur

    Bei der Einlieferung ins Unfallkrankenhaus Graz gaben die Begleitpersonen an, der Patient C.Setz sei gestürzt und einige Zeit bewußtlos gewesen. Später stellt sich heraus, dass es sich um den ehemaligen Mathematiklehrer ihres Sohnes handelt. Er hat eine kurze Zeit in Helianau, einer Schule mit angeschlossenem Internat unterrichtet. Es ist eine ganz besondere Schule. Einzig in ihrer Art. Eine Schule für Indigokinder. Hohe Intelligenz und die bis dahin unerforschten Auswirkungen die diese Kinder auf ihre unmittelbare Umgebung haben, ist diesen Kindern gemein. Für sie wurde Helianau erfunden. Ist es eine Schule, ein Forschungszentrum, ein psychiatrisches Krankenhaus, ein Heim, ein Gefängnis, eine Sammelstelle für Außenseiter, ein Schutzraum??? Und wer soll hier vor wem geschützt werden? Die Eltern, die ihren Kindern nicht zu nahe kommen können weil sie Erbrechen, Kopfschmerzen, Ohnmacht auslösen? Oder Kinder, die sehr viel genauer hinsehen, tiefer denken und empfinden können als der Durchschnitt. Es braucht gar nicht mehr als Andeutungen und die Phantasie galoppiert in das pure Grauen. Es ist kein Buch das entspanntes Zurücklehnen erlaubt aber es ist sowas von gut geschrieben. Unbedingt lesen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Marie F.

    Marie F.

    Thalia Pasching – Plus City

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Flimmern im Sichtfeld

    "Indigo" ist unbegreifbar, unfassbar, unzusammenfassbar. Das Real-Welt-Konzept der Indigo-Kinder nimmt Clemens J. Setz als Inspiration für seinen Roman: Der fiktive Lehrer Clemens Setz (wohlgemerkt ohne J.) wird mit Indigo konfrontiert - eine Krankheit die körperliche Beschwerden und Unbehagen auslöst. Die Leidtragenden? Kinder, die unter diesem Syndrom "leiden" - also Leiden in ihren Mitmenschen auslösen. Abgesondert von der Außenwelt Leben diese Indigo-Kinder in ihren Eigenheimen oder speziellen Internaten wie der Helianau. Genau hier findet sich der Mathematiklehrer Setz in den Wirrungen eines Systems wieder, welches für Ausenstehende undurchsichtiger und hostiler nicht sein könnt. Wieso sondert man Indigokinder so radikal von der Außenwelt ab? Weshalb werden manche der Internatsschüler, kostümiert und in Nacht-und-Nebel-Aktionen, vom Schulgelände fortgebracht? Und wieso reden alle nur in Rätseln über das Leben und dem Verbleiben dieser Kinder? Die Handlung, der Auslöser, als auch die Erklärung für dieses eigenartige Vorfälle entziehen sich sowohl dem Buch-Setz, wie auch dem Leser. Wie ein Augenflimmern schwirrt es in der Peripherie, fast scheint es greifbar. Man jagt ihm nach, Seite um Seite, Konversation nach Konversation. Der Bann den "Indigo" auf mich legte, bleibt bestehen - ein unvergleichlicher Roman.
  • Zum Bewerterprofil von Ines Filipits

    Ines Filipits

    Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

    Buchhändler*in

    5/5

    12.12.2013

    Buch (Taschenbuch)

    großes Potenzial

    Eine mysteriöse Krankheit überkommt die Menschen. Eltern die sich ihrem Kind nähern fühlen sich plötzlich unwohl, haben Schwindelanfälle, verlieren die Orientierung und leiden an Kopfschmerzen. Weder Ärzte noch Wissenschaftler können sich dieses Phänomen erklären. In der Helianau findet man ein Internat, wo jene Kinder mit dem Indigo Syndrom einen Platz zum leben und lernen finden. Der Protagonist und Mathematiklehrer unterrichtet an dieser Schule und kann sich einige Vorgänge nicht erklären, denn es geschehen seltsame Dinge; In Wirklichkeit kann man den Roman nicht zusammenfassen. Man muss „Indigo“ selbst lesen, sich einfach hineinstürzen und abtauchen. Man wird Passagen nicht verstehen, hinterfragen um dann am Ende zu sehen, dass doch alles irgendwie Sinn macht. Indigo repräsentiert für mich persönlich die zeitgenössische Literatur. Ein großartiger Schriftsteller, der eine tolle Geschichte erzählt. Ich hoffe, dass wir in Zukunft noch sehr viel mehr von ihm lesen dürfen.

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