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Das Risikoparadox Warum wir uns vor dem Falschen fürchten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2014

Herausgeber

Klaus Wiegandt

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

19/12,6/4 cm

Gewicht

594 g

Farbe

Weiß / Aubergine

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-19811-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Risikoforschung, so viel wird beim Lesen klar, geht alle an. ("spektrum.de")
Ortwin Renn ist eine bemerkenswerte und lehrreiche Dokumentation an Daten und Fakten gelungen. ("ORF Hörfunk – Kontext")
ein unglaublich detailliert recherchiertes, hochinteressant zu lesendes Buch […], das an manchen Stellen nicht (nur) Risikomündigkeit, sondern auch hohe Beurteilungsmündigkeit der LeserInnen fordert. ("pro Zukunft, Heft 1/2015")
Was Ortwin Renn vorstellt, ist eine erfüllbare Vision. ("Deutschlandradio Kultur")

Zitat

»ein unglaublich detailliert recherchiertes, hochinteressant zu lesendes Buch [...], das an manchen Stellen nicht (nur) Risikomündigkeit, sondern auch hohe Beurteilungsmündigkeit der LeserInnen fordert.«

Gunter Sperka, pro Zukunft, Heft 1/2015

»Risikoforschung, so viel wird beim Lesen klar, geht alle an.«

Bettina Pabel, spektrum.de, 11.7.2014

»Ortwin Renn ist eine bemerkenswerte und lehrreiche Dokumentation an Daten und Fakten gelungen.«

Maicke Mackerodt, ORF Hörfunk - Kontext, 13.6.2014

»Was Ortwin Renn vorstellt, ist eine erfüllbare Vision.«

Johannes Kaiser, Deutschlandradio Kultur, 21.3.2014

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.01.2014

Herausgeber

Klaus Wiegandt

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

19/12,6/4 cm

Gewicht

594 g

Farbe

Weiß / Aubergine

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-19811-5

Herstelleradresse

S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt am Main
DE
produktsicherheit@fischerverlage.de

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Das Risiko der Langatmigkeit:…

Volker Jentsch am 08.11.2016

Bewertungsnummer: 2707174

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Risiko der Langatmigkeit: Ortwin Renns voluminöses Buch über Risiken Wer über alle möglichen Arten von Risiken unterrichtet werden will, die den Einzelnen oder die Gesellschaft, in nationalen oder globalen Rahmen bedrohen, hat mit Prof. Ortwin Renns Buch eine umfangreiche Daten- und Faktensammlung erworben. Ergänzt um eine Reihe pädagogischer Elemente, die O.Renn für geeignet hält, um dem Leser das Erkennen der wahren Risiken zu erleichtern und ihn zu dem richtigen (O. Renn: nachhaltigen) Umgang damit anzuregen. Das Gute. Im Einzelnen wird man Prof. Renn kaum widersprechen können. Seine Unterscheidung zwischen eingebildeten und realen Risiken wird von vielen Autoren (u.a. von Prof. G.Gigerenzer) geteilt; sein Aufruf zu kritischem Umgang mit Informationen und Appell, persönlich zur Minderung der globalen Risiken beizutragen, ist das Gütezeichen des fortschrittlichen Gesellschaftswissenschaftlers. Gut finde ich, dass er auch den Risiken Raum einräumt, die durch zunehmende Segregation der Gesellschaft und haushohe Unterschiede in den Einkommen und Vermögen der Menschen angelegt sind. Das weniger Gute. Einiges hört sich sehr Mainstream artig und brav an; alle Akteure sind laut O.Renn zumindest guten Willens, rein Interessen-basierte Verhaltensweisen und Entscheidungen sind die Ausnahme. Einige wichtige Aspekte werden nicht diskutiert, darunter die Ideologie stetigen Wachstums, die für viele Risiken verantwortlich ist, die weiter fortschreitende Urbanisierung als eines der Megaprobleme der Zukunft, oder die Sexualisierung nahezu aller Lebensbereiche, deren Folgen noch gar nicht absehbar sind. Aber vielleicht habe ich das einfach im Buch nur übersehen, angesichts der Fülle des Stoffs. Gerne hätte ich auch seine Einschätzung der Entwicklung der Risiken über die nächsten Jahrzehnte gelesen, mit denen sich verschiedene Autoren herumschlagen, u.a. im Buch von Jorgen Randers „2052“. Aber dann wäre das Buch noch dicker geworden. Allerdings; nach 585 Seiten Text dem Leser nochmals den Sinn des Buches zu erläutern, setzt erhebliche Nachsicht beim Leser voraus. Alles davon ist vorab schon gesagt worden. Spätestens nach 300 Seiten Text hat sich mir der eminente Spruch: „weniger ist mehr“ aufgedrängt, der bei mir ansonsten kein hohes Ansehen genießt. Vieles aus O. Renns Buch ist bereits anderweitig, insbesondere zuvor von Prof. G.Gigerenzer in seinem Buch „Risiko“ abgehandelt worden. Vergleicht man die beiden Bücher, würde ich G. Gigerenzer den Vorzug geben. Es ist angriffslustiger, mutiger und einprägsamer geschrieben. Vielleicht in dieser Reihenfolge: G. Gigerenzer zuerst und wenn das Geld reicht, in dem umfangreichen Werk von O.Renn die aufschlussreichen Seiten über „systemische“ Risiken (S. 339-473) lesen. Leider kann ich nicht umhin, auf eine Sünde des Verlags hinzuweisen. Das Buch ist voller Fußnoten. Diese sind vom Verlag ins Internet verbannt worden. Das ist schlicht und ergreifend eine Zumutung.

Das Risiko der Langatmigkeit:…

Volker Jentsch am 08.11.2016
Bewertungsnummer: 2707174
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Risiko der Langatmigkeit: Ortwin Renns voluminöses Buch über Risiken Wer über alle möglichen Arten von Risiken unterrichtet werden will, die den Einzelnen oder die Gesellschaft, in nationalen oder globalen Rahmen bedrohen, hat mit Prof. Ortwin Renns Buch eine umfangreiche Daten- und Faktensammlung erworben. Ergänzt um eine Reihe pädagogischer Elemente, die O.Renn für geeignet hält, um dem Leser das Erkennen der wahren Risiken zu erleichtern und ihn zu dem richtigen (O. Renn: nachhaltigen) Umgang damit anzuregen. Das Gute. Im Einzelnen wird man Prof. Renn kaum widersprechen können. Seine Unterscheidung zwischen eingebildeten und realen Risiken wird von vielen Autoren (u.a. von Prof. G.Gigerenzer) geteilt; sein Aufruf zu kritischem Umgang mit Informationen und Appell, persönlich zur Minderung der globalen Risiken beizutragen, ist das Gütezeichen des fortschrittlichen Gesellschaftswissenschaftlers. Gut finde ich, dass er auch den Risiken Raum einräumt, die durch zunehmende Segregation der Gesellschaft und haushohe Unterschiede in den Einkommen und Vermögen der Menschen angelegt sind. Das weniger Gute. Einiges hört sich sehr Mainstream artig und brav an; alle Akteure sind laut O.Renn zumindest guten Willens, rein Interessen-basierte Verhaltensweisen und Entscheidungen sind die Ausnahme. Einige wichtige Aspekte werden nicht diskutiert, darunter die Ideologie stetigen Wachstums, die für viele Risiken verantwortlich ist, die weiter fortschreitende Urbanisierung als eines der Megaprobleme der Zukunft, oder die Sexualisierung nahezu aller Lebensbereiche, deren Folgen noch gar nicht absehbar sind. Aber vielleicht habe ich das einfach im Buch nur übersehen, angesichts der Fülle des Stoffs. Gerne hätte ich auch seine Einschätzung der Entwicklung der Risiken über die nächsten Jahrzehnte gelesen, mit denen sich verschiedene Autoren herumschlagen, u.a. im Buch von Jorgen Randers „2052“. Aber dann wäre das Buch noch dicker geworden. Allerdings; nach 585 Seiten Text dem Leser nochmals den Sinn des Buches zu erläutern, setzt erhebliche Nachsicht beim Leser voraus. Alles davon ist vorab schon gesagt worden. Spätestens nach 300 Seiten Text hat sich mir der eminente Spruch: „weniger ist mehr“ aufgedrängt, der bei mir ansonsten kein hohes Ansehen genießt. Vieles aus O. Renns Buch ist bereits anderweitig, insbesondere zuvor von Prof. G.Gigerenzer in seinem Buch „Risiko“ abgehandelt worden. Vergleicht man die beiden Bücher, würde ich G. Gigerenzer den Vorzug geben. Es ist angriffslustiger, mutiger und einprägsamer geschrieben. Vielleicht in dieser Reihenfolge: G. Gigerenzer zuerst und wenn das Geld reicht, in dem umfangreichen Werk von O.Renn die aufschlussreichen Seiten über „systemische“ Risiken (S. 339-473) lesen. Leider kann ich nicht umhin, auf eine Sünde des Verlags hinzuweisen. Das Buch ist voller Fußnoten. Diese sind vom Verlag ins Internet verbannt worden. Das ist schlicht und ergreifend eine Zumutung.

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