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Band 6600

In der Mitte des Lebens

Aus der Reihe Herder Spektrum
3

12,95 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2013

Verlag

Herder

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/1,5 cm

Gewicht

144 g

Farbe

Lichtgrau / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-451-06600-9

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.02.2013

Verlag

Herder

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,1/12,1/1,5 cm

Gewicht

144 g

Farbe

Lichtgrau / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-451-06600-9

Herstelleradresse

Herder Verlag GmbH
Hermann-Herder-Str. 4
79104 Freiburg
DE

Email: kundenservice@herder.de

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    frisch und glaubwürdig

    In diesem Bändchen reflektiert Margot Kässmann über die Lebensmitte - und das nicht etwa wohlmeinend-aufmunternd aus Distanz - mit Durchhalteparolen und Schönfärberei - sondern als eine Frau, die selber in der Mitte des Lebens starke Turbulenzen erlebt hat - und genau das macht den Inhalt glaubwürdig und ‘belastbar’: Zum einen ist das Verwaisen, das alle Mütter (und Väter) erleben, wenn die Kinder ‘ausfliegen’, dazu kam bei ihr die Krebserkrankung mit 48 - und danach die Scheidung von ihrem Mann, mit dem sie immerhin 26 Jahre verheiratet war und 4 Töchter gross zog… Dass dies bei einer öffentlichen Person, zudem noch in kirchlichem Umfeld - und gar ‘an der Spitze’ - einen Shitstorm auslöst, mag (leider) nicht verwundern… Dabei findet sie Halt im Glauben, keine (vor)schnellen Antworten, dafür Zuversicht und Mut, vorwärts zu blicken. Dass dies keine (billige) Frömmelei ist, merkt man spätestens, als sie davon schreibt, wie sie zu ihrer Freundin sagte, ihr erster Gedanke nach der Diagnose war ’Houston, wir haben ein Problem - und nicht ‘Der Herr ist mein Hirte!’ Sie macht darauf aufmerksam, dass in der Mitte des Lebens, wo man zunehmend an Grenzen stösst auch und gerade die Frage nach dem Sinn existenziell wichtig wird. Sinn aber ist etwas anderes als ein Zweck, den ich mit Sachen erreichen kann (M.K. S. 133). - Dass in ihrem Lebensentwurf dieser Sinn von Gott zugesprochen ist, egal wie es läuft und gelaufen ist, gibt jene Zuversicht, mit der man ‘getrost’ altern kann. Ja, Wer nach Sinn sucht, fragt nach erfülltem Leben. Es ist also nicht ein blosser Ratgeber, wie man fit, schön und jung alt wird, sondern ein realistischer Blick auf den letzten Abschnitt - ein Realismus, der das Schöne zu sehen - und zu pflücken weiss!

  • Bewertung

    aus Beelitz

    5/5

    29.04.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr berührend, aber nie sentimental

    Ein gutes Buch, um inne zu halten und gelegentlich Kraft zu tanken. Mitten aus dem Leben ... Ich habe jede Zeile genossen.

  • peedee

    4/5

    11.01.2021

    eBook (ePUB)

    Viele Denkanstösse

    Was bewegt einen in der Mitte des Lebens? Was war bisher? Was will ich jetzt? Aber auch: Was geht nun eventuell nicht mehr? Margot Kässmann, Theologin und frühere Landesbischöfin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover, thematisiert unter anderem Familie, Freundschaft, alte oder neue Liebe, Älterwerden, Krankheit, Endlichkeit, Veränderung… Erster Eindruck: Die sympathische Margot Kässmann auf dem Cover, schlichte Präsentation, gefällt mir. Margot Kässmann hat dieses Buch Anfang 50 geschrieben. So weit bin ich vom Alter her noch nicht (es fehlen noch ein paar Jährchen), doch beschäftigen mich auch Fragen des Älterwerdens. Frau Kässmann erzählt viel Persönliches, wie z.B. ihre Krebserkrankung mit 48 Jahren oder die Scheidung mit 49 Jahren nach 26 Jahren Ehe. Es hat mich empört, welche Reaktionen sie erleben musste, als die Scheidung publik wurde. Unwahrscheinlich, was sich einige Menschen herausnehmen! Nebst Persönlichem lässt Frau Kässmann auch Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag sowie Geschichten aus der Bibel einflechten. Mir hat dieser Mix sehr gefallen. Wie man weiss, war Frau Kässmann verheiratet und hat vier Kinder. Ihr ist jedoch bewusst, dass nicht jede Frau „in der Mitte des Lebens“ am gleichen Ort steht, d.h. eben verheiratet und mit zuweilen schon grossen Kindern. Sie hat deshalb das Manuskript zwei Single-Frauen zum Lesen gegeben, da sie vermeiden wollte, ein reines Mütter-Buch (O-Ton) werden würde. Das hat mir sehr gefallen, denn ich selbst gehöre genau in diese Kategorie (Single, keine Kinder) und habe schon andere Bücher zu diesem Thema gelesen, wo ich mich jedoch nicht angesprochen fühlte. Ich habe viele Denkanstösse erhalten, wie z.B.: „Wer in die Wüste geht, kann niemandem mehr etwas vormachen. Da bin ich nur ich. Keine Fassade. Kein schöner Schein. Kein big pretender.“ Ja, wenn die Fassade wegfällt, kann es hart für einen selbst werden… Das eigene Älterwerden hat noch eine ganz andere Komponente: Wie gehe ich damit um, dass auch die Eltern älter werden und einmal der Abschied bevorsteht? Dies war für mich das zweite Buch von Margot Kässmann, nach „Zur Geborgenheit finden – Antworten auf Fragen des Lebens“. Ich bedanke mich für die vielen zuweilen auch unangenehmen Impulse und vergebe 4 Sterne.

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