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Machen – nicht denken! Die radikal einfache Idee, die Ihr Leben verändert

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.06.2013

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,5 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Weiß / Salsa Rot

Auflage

9. Auflage

Originaltitel

As if (Rip it up)

Übersetzt von

Jürgen Schröder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-19660-9

Beschreibung

Rezension

Ein erfrischendes Werk, das einem den Nutzen der Verhaltensforschung vor Augen führt und Spaß macht. ("Spektrum.de")
Für alle, die sich bewegen wollen. ("emotion")
fundiert und gewitzt ("Psychologies, 1/2014")

Zitat

»fundiert und gewitzt«

Psychologies, 1/2014

»Für alle, die sich bewegen wollen.«

emotion, Januar 2014

»Ein erfrischendes Werk, das einem den Nutzen der Verhaltensforschung vor Augen führt und Spaß macht.«

Lia Oberhauser, Spektrum.de, 27.9.2013

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.06.2013

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,5 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Weiß / Salsa Rot

Auflage

9. Auflage

Originaltitel

As if (Rip it up)

Übersetzt von

Jürgen Schröder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-19660-9

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Anders zu handeln ist einfacher als anders zu denken

Dr_ M aus Sachsen am 20.02.2019

Bewertungsnummer: 1174443

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lächeln wir, weil es uns gut geht, oder geht es uns gut, weil wir lächeln? Hinter diesen vielleicht etwas merkwürdigen Fragen versteckt sich ein unerwartetes Potential für das Verständnis menschlichen Verhaltens und eine Methodik zu seiner Veränderung. Während die erste Frage eigentlich keine ist, weil sie eine offensichtliche Erfahrung widerspiegelt, erwartet man für die Umkehrung des Zusammenhangs schon einen Beweis. Und den kann man offenbar erbringen. Eine entsprechende Untersuchung wird im Buch zitiert. Wenn man sich also physisch so verhält, als ob man glücklich wäre, dann treten in der Folge die zugehörigen Gefühle wenigstens teilweise ein: Man fühlt sich nachweisbar besser, wenn die für das Lächeln verantwortlichen Gesichtsmuskeln entsprechend benutzt werden. Und dabei handelt es sich lediglich um einen Spezialfall eines allgemeingültigen Zusammenhanges. Das jedenfalls behauptet die sogenannte Als-ob-Theorie. Verhalten wir uns also physisch so, als ob ein gewisser emotionaler Zustand bereits vorhanden wäre, dann tritt dieser wenigstens abgeschwächt auch tatsächlich ein. Setzt man beispielsweise Menschen verschiedenen Geschlechts, die sich noch nie vorher gesehen haben, in einen dunklen Raum, dann zeigen oft genug wiederholte Versuche immer wieder, dass sich diese Menschen irgendwann anfangen abzutasten. Wenn sie sich dann später bei Lichte betrachten, finden sie sich viel sympathischer als normalerweise zu erwarten wäre. Im Buch werden noch zahlreiche andere Versuche und Untersuchungen zitiert, die immer wieder die sogenannte Als-ob-Theorie bestätigen. Daraus ergeben sich erstens beeindruckend konsistente Erklärungsansätze für manches zum Teil rätselhaftes menschliches Verhalten und zweitens eine Methode, um Verhaltensänderungen bei sich selbst relativ einfach in die Wege zu leiten. Man kann sich nämlich viel leichter zu einer gewissen Verhaltensänderung zwingen als zu einer Änderung seiner Denkweise, wie sie oft in Lebensberatungsbüchern empfohlen wird. Ist man beispielsweise anfällig für depressives Verhalten, dann wird es nur selten helfen, wenn man zum positiven Denken aufgefordert wird. Kontrolle über das eigene Denken zu erlangen, ist zwar möglich, erfordert aber eine erhebliche Disziplin. Und erzwingen kann man es schon gar nicht. Deshalb klappt es auch meistens nicht, jedenfalls nicht bei Menschen, die es gerade gut gebrauchen könnten. Die Lage wird sich aber in der Regel viel schneller bessern, wenn man etwas tut. Und dabei können auch andere helfen. Wenn man sich also so verhält, als ob man depressiv ist, dann wird man spüren, dass man vieles düsterer sieht als vorher. Das erklärt auch, warum viele Menschen sich aus Abwärtsspiralen nicht mehr selbst befreien können. Wenn man die entsprechenden physischen Verhaltensweisen aber durchbrechen kann, besteht wenigstens eine Chance auf Besserung. Die Als-ob-Theorie eignet sich nicht nur als theoretisches Erklärungsmodell für viele menschliche Verhaltensweisen, sondern sie lässt sich auch in entsprechenden praktischen Versuchen wissenschaftlich beweisen. Es geht dabei nicht um solche Albernheiten, sich zum Beispiel wie ein Millionär zu benehmen, um schließlich einer zu werden, sondern um ausschließlich einfache physische Veränderungen. Neben einer Einleitung und einem Schlussabschnitt besteht Wisemans Buch aus sechs Kapiteln: (1) Wie man glücklich wird, (2) Attraktivität und Beziehungen, (3) Geistige Gesundheit, (4) Willensstärke, (5) Die Kunst des Überzeugens, (6) Ein neues Selbst schaffen. Wer schon einige der üblichen, aber gewöhnlich eher lustigen Lebensberatungsbücher hinter sich hat, der wird vielleicht bei diesen Kapitelüberschriften abwinken. Doch was hier geboten wird, funktioniert offensichtlich wirklich. Immer wieder werden wissenschaftliche Studien zitiert und relativ ausführlich beschrieben. Der Text zeichnet sich daneben durch einen wohltuend ironischen Unterton aus und ist leicht lesbar, wenn man sich für die menschliche Psyche interessiert. Er ist nicht nur sehr erhellend, sondern bietet auch viele ganz simple Hilfen an. Wiseman erklärt mit der Als-ob-Theorie beispielsweise das merkwürdige Verhalten von Menschen mit geringem Selbstwertgefühl. Oft nämlich erwarten solche Menschen förmlich, dass sie entwürdigend behandelt werden und geben sich dann auch noch selbst die Schuld dafür. Wiseman erklärt, warum das so ist. Anschließend zeigt er, dass einfache physische Verhaltensänderungen wie zum Beispiel das für andere unmerkliche Ballen einer Faust oder das Anspannen bestimmter anderer Muskeln das aktuelle Selbstwertgefühl genauso verbessert wie das Einnehmen gewisser Machtposen. Macht man das nur eine Minute lang, dann ändert sich nachweislich die Hormonzusammensetzung des Speichels. Eine einfache physische Verhaltensänderung führt also zu einer Veränderung der Chemie im Körper. Dieses Buch führt nicht nur zu einem ganz anderen Verständnis menschlichen Verhaltens, sondern es kann auch helfen, sich selbst zu verändern, wenn man dies für erforderlich oder wünschenswert hält.

Anders zu handeln ist einfacher als anders zu denken

Dr_ M aus Sachsen am 20.02.2019
Bewertungsnummer: 1174443
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lächeln wir, weil es uns gut geht, oder geht es uns gut, weil wir lächeln? Hinter diesen vielleicht etwas merkwürdigen Fragen versteckt sich ein unerwartetes Potential für das Verständnis menschlichen Verhaltens und eine Methodik zu seiner Veränderung. Während die erste Frage eigentlich keine ist, weil sie eine offensichtliche Erfahrung widerspiegelt, erwartet man für die Umkehrung des Zusammenhangs schon einen Beweis. Und den kann man offenbar erbringen. Eine entsprechende Untersuchung wird im Buch zitiert. Wenn man sich also physisch so verhält, als ob man glücklich wäre, dann treten in der Folge die zugehörigen Gefühle wenigstens teilweise ein: Man fühlt sich nachweisbar besser, wenn die für das Lächeln verantwortlichen Gesichtsmuskeln entsprechend benutzt werden. Und dabei handelt es sich lediglich um einen Spezialfall eines allgemeingültigen Zusammenhanges. Das jedenfalls behauptet die sogenannte Als-ob-Theorie. Verhalten wir uns also physisch so, als ob ein gewisser emotionaler Zustand bereits vorhanden wäre, dann tritt dieser wenigstens abgeschwächt auch tatsächlich ein. Setzt man beispielsweise Menschen verschiedenen Geschlechts, die sich noch nie vorher gesehen haben, in einen dunklen Raum, dann zeigen oft genug wiederholte Versuche immer wieder, dass sich diese Menschen irgendwann anfangen abzutasten. Wenn sie sich dann später bei Lichte betrachten, finden sie sich viel sympathischer als normalerweise zu erwarten wäre. Im Buch werden noch zahlreiche andere Versuche und Untersuchungen zitiert, die immer wieder die sogenannte Als-ob-Theorie bestätigen. Daraus ergeben sich erstens beeindruckend konsistente Erklärungsansätze für manches zum Teil rätselhaftes menschliches Verhalten und zweitens eine Methode, um Verhaltensänderungen bei sich selbst relativ einfach in die Wege zu leiten. Man kann sich nämlich viel leichter zu einer gewissen Verhaltensänderung zwingen als zu einer Änderung seiner Denkweise, wie sie oft in Lebensberatungsbüchern empfohlen wird. Ist man beispielsweise anfällig für depressives Verhalten, dann wird es nur selten helfen, wenn man zum positiven Denken aufgefordert wird. Kontrolle über das eigene Denken zu erlangen, ist zwar möglich, erfordert aber eine erhebliche Disziplin. Und erzwingen kann man es schon gar nicht. Deshalb klappt es auch meistens nicht, jedenfalls nicht bei Menschen, die es gerade gut gebrauchen könnten. Die Lage wird sich aber in der Regel viel schneller bessern, wenn man etwas tut. Und dabei können auch andere helfen. Wenn man sich also so verhält, als ob man depressiv ist, dann wird man spüren, dass man vieles düsterer sieht als vorher. Das erklärt auch, warum viele Menschen sich aus Abwärtsspiralen nicht mehr selbst befreien können. Wenn man die entsprechenden physischen Verhaltensweisen aber durchbrechen kann, besteht wenigstens eine Chance auf Besserung. Die Als-ob-Theorie eignet sich nicht nur als theoretisches Erklärungsmodell für viele menschliche Verhaltensweisen, sondern sie lässt sich auch in entsprechenden praktischen Versuchen wissenschaftlich beweisen. Es geht dabei nicht um solche Albernheiten, sich zum Beispiel wie ein Millionär zu benehmen, um schließlich einer zu werden, sondern um ausschließlich einfache physische Veränderungen. Neben einer Einleitung und einem Schlussabschnitt besteht Wisemans Buch aus sechs Kapiteln: (1) Wie man glücklich wird, (2) Attraktivität und Beziehungen, (3) Geistige Gesundheit, (4) Willensstärke, (5) Die Kunst des Überzeugens, (6) Ein neues Selbst schaffen. Wer schon einige der üblichen, aber gewöhnlich eher lustigen Lebensberatungsbücher hinter sich hat, der wird vielleicht bei diesen Kapitelüberschriften abwinken. Doch was hier geboten wird, funktioniert offensichtlich wirklich. Immer wieder werden wissenschaftliche Studien zitiert und relativ ausführlich beschrieben. Der Text zeichnet sich daneben durch einen wohltuend ironischen Unterton aus und ist leicht lesbar, wenn man sich für die menschliche Psyche interessiert. Er ist nicht nur sehr erhellend, sondern bietet auch viele ganz simple Hilfen an. Wiseman erklärt mit der Als-ob-Theorie beispielsweise das merkwürdige Verhalten von Menschen mit geringem Selbstwertgefühl. Oft nämlich erwarten solche Menschen förmlich, dass sie entwürdigend behandelt werden und geben sich dann auch noch selbst die Schuld dafür. Wiseman erklärt, warum das so ist. Anschließend zeigt er, dass einfache physische Verhaltensänderungen wie zum Beispiel das für andere unmerkliche Ballen einer Faust oder das Anspannen bestimmter anderer Muskeln das aktuelle Selbstwertgefühl genauso verbessert wie das Einnehmen gewisser Machtposen. Macht man das nur eine Minute lang, dann ändert sich nachweislich die Hormonzusammensetzung des Speichels. Eine einfache physische Verhaltensänderung führt also zu einer Veränderung der Chemie im Körper. Dieses Buch führt nicht nur zu einem ganz anderen Verständnis menschlichen Verhaltens, sondern es kann auch helfen, sich selbst zu verändern, wenn man dies für erforderlich oder wünschenswert hält.

Zu einfach?

Heinz Mauch aus St. Gallen am 04.04.2014

Bewertungsnummer: 840186

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr viel Wissenschaft für eine simple Sache. Ändere dein Verhalten und dein Denken verändert sich. Flüssig geschrieben mit originellen Kapiteleinstiegen. Mit der Lesezeit machen sich jedoch Ermüdungserscheinungen breit, weil eine Studie die andere jagt. Die Grundidee ist eigentlich nach 130 Seiten klar, der Rest wäre wohl auch auf maximal 100 Seiten erklärbar. Das Ganze ist wohl etwas ärgerlich für Leute, die mit hochkomplizierten Methoden ihre Klienten coachen. Der Ansatz von Richard Wiseman ist tatsächlich radikal einfach. Ein Buch das den Leser ermutigt, selber auszuprobieren und den Coach auf Ideen bringt, gewisse Elemente zu integrieren, da sie ja nachweislich funktionieren. Einfachheit will intelligent eingesetzt sein, damit sie ihre Wirkung voll entfalten kann. Ich empfehle das Buch allen, die davon überzeugt sind, dass man tatsächlich in seinem Leben etwas verändern kann, ohne gleich 6 Semester in Hörsälen zu verbringen.

Zu einfach?

Heinz Mauch aus St. Gallen am 04.04.2014
Bewertungsnummer: 840186
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sehr viel Wissenschaft für eine simple Sache. Ändere dein Verhalten und dein Denken verändert sich. Flüssig geschrieben mit originellen Kapiteleinstiegen. Mit der Lesezeit machen sich jedoch Ermüdungserscheinungen breit, weil eine Studie die andere jagt. Die Grundidee ist eigentlich nach 130 Seiten klar, der Rest wäre wohl auch auf maximal 100 Seiten erklärbar. Das Ganze ist wohl etwas ärgerlich für Leute, die mit hochkomplizierten Methoden ihre Klienten coachen. Der Ansatz von Richard Wiseman ist tatsächlich radikal einfach. Ein Buch das den Leser ermutigt, selber auszuprobieren und den Coach auf Ideen bringt, gewisse Elemente zu integrieren, da sie ja nachweislich funktionieren. Einfachheit will intelligent eingesetzt sein, damit sie ihre Wirkung voll entfalten kann. Ich empfehle das Buch allen, die davon überzeugt sind, dass man tatsächlich in seinem Leben etwas verändern kann, ohne gleich 6 Semester in Hörsälen zu verbringen.

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Machen – nicht denken!

von Richard Wiseman

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