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Sprachgerechtigkeit

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.07.2018

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/3,5 cm

Gewicht

505 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-032459-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.07.2018

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,8/13,1/3,5 cm

Gewicht

505 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-032459-7

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Riskantes Denken

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Um es kurz zu machen: Das schon lange angekündigte Buch „Sprachgerechtigkeit“ von Werner Hamacher ist nun erschienen. Leider verstarb Werner Hamacher Mitte letzten Jahres an seiner schweren Krankheit. Wie kein anderer im deutschsprachigen Raum, schloss er an die Arbeiten von Peter Szondi, Paul de Man und Jacques Derrida an. Er gehörte jener Generation von Philosophen und Philosophinnen an, die sich mit den politisch-totalitären und faschistischen Implikationen der Politischen Philosophie und des abendländischen Denkens auseinandersetzten. Schon mit seiner frühen Hegel-Lektüre „Pleroma. Zu Genesis und Struktur einer dialektischen Hermeneutik bei Hegel“ beeindruckte er seine Leser und Leserinnen. Es folgten textnahe Lektüren zu Schlegel, Schelling, Hobbes, Kant, Nietzsche, Heidegger, Kleist, Kafka, Celan, Arendt, Benjamin, Nancy, Derrida, de Man usw. Vor einigen Jahren publizierte er seine „99 Thesen zur Philologie“. Neben diesem hier vorliegenden Buch „Sprachgerechtigkeit“, wurde noch das Buch „Judentum und Sprachdenken“ angekündigt, das er zusammen mit Gerald Hartung und Ashraf Noor herausbringen wollte, das aber scheinbar mit seinen Tod nicht mehr erscheinen wird. Wie angedeutet, setzte sich Werner Hamacher intensiv mit Fragen der Gewalt, des Politischen, des Rechts und der Gerechtigkeit auseinander, so auch in dem jetzt publizierten Buch, und überführte diese Fragen in den Bereich der Philologie: „Gerechtigkeit ist Sprache. In diese Abbreviatur lässt sich das Axiom fassen, dem seit mehr als zwei Jahrtausenden das Nachdenken über Gerechtigkeit folgt. Seine Implikationen sind bis heute nicht entfaltet worden; seine Konsequenzen unabsehbar.“
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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Riskantes Denken

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Um es kurz zu machen: Das schon lange angekündigte Buch „Sprachgerechtigkeit“ von Werner Hamacher ist nun erschienen. Leider verstarb Werner Hamacher Mitte letzten Jahres an seiner schweren Krankheit. Wie kein anderer im deutschsprachigen Raum, schloss er an die Arbeiten von Peter Szondi, Paul de Man und Jacques Derrida an. Er gehörte jener Generation von Philosophen und Philosophinnen an, die sich mit den politisch-totalitären und faschistischen Implikationen der Politischen Philosophie und des abendländischen Denkens auseinandersetzten. Schon mit seiner frühen Hegel-Lektüre „Pleroma. Zu Genesis und Struktur einer dialektischen Hermeneutik bei Hegel“ beeindruckte er seine Leser und Leserinnen. Es folgten textnahe Lektüren zu Schlegel, Schelling, Hobbes, Kant, Nietzsche, Heidegger, Kleist, Kafka, Celan, Arendt, Benjamin, Nancy, Derrida, de Man usw. Vor einigen Jahren publizierte er seine „99 Thesen zur Philologie“. Neben diesem hier vorliegenden Buch „Sprachgerechtigkeit“, wurde noch das Buch „Judentum und Sprachdenken“ angekündigt, das er zusammen mit Gerald Hartung und Ashraf Noor herausbringen wollte, das aber scheinbar mit seinen Tod nicht mehr erscheinen wird. Wie angedeutet, setzte sich Werner Hamacher intensiv mit Fragen der Gewalt, des Politischen, des Rechts und der Gerechtigkeit auseinander, so auch in dem jetzt publizierten Buch, und überführte diese Fragen in den Bereich der Philologie: „Gerechtigkeit ist Sprache. In diese Abbreviatur lässt sich das Axiom fassen, dem seit mehr als zwei Jahrtausenden das Nachdenken über Gerechtigkeit folgt. Seine Implikationen sind bis heute nicht entfaltet worden; seine Konsequenzen unabsehbar.“

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Sprachgerechtigkeit

von Werner Hamacher

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