Produktbild: Zimzum

Zimzum Gott und Weltursprung

1

50,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.07.2014

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Jüdischer Verlag

Seitenzahl

501

Maße (L/B/H)

20,5/12,3/3,5 cm

Gewicht

635 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-633-54263-5

Beschreibung

Rezension

»... ein Werk [...], das in den besten Traditionen der Wissenschaft des Judentums steht.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»... eine atemberaubende Summe langjähriger Forschungen ...« ("Saarbrücker Zeitung Online")
»... ein kosmogonisches Abenteuer ...« ("Kreuzer, Leipzig")
»Der größte Wert des Buches liegt sicherlich in der Präsentation der Rezeptions- und Wirkungsgeschichte. Die akribische Darstellung der unterschiedlichen Entwicklungen und Transformationen dieser faszinierenden Idee sowie die Erörterung und Kontextualisierung derselben im Spannungsfeld von creatio ex nihilo , Atheismus, Pantheismus und Raum-Zeit-Debatte machen dieses Buch zu einer kostbaren Lektüre …« ("Theologische Literaturzeitung")
»Die Arbeit Christoph Schultes bietet einen profunden Überblick über die Wirkensgeschichte der Idee Zimzum .« ("Anthroposophie")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.07.2014

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mit Abbildungen

Verlag

Jüdischer Verlag

Seitenzahl

501

Maße (L/B/H)

20,5/12,3/3,5 cm

Gewicht

635 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-633-54263-5

Herstelleradresse

Juedischer Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Inhaltlich lohnend. Darstellung nicht immer zuverlässig. Bindung sehr schlecht

Bewertung am 07.02.2025

Bewertungsnummer: 2406191

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vorstellung der Zimzum-Konzeption Isaak Lurias und deren Verbreitung/Weiterentwicklung durch seine Schüler. Besonders wertvoll ist das Buch durch die breite Aufarbeitung der Rezeption in der Kulturgeschichte, insbesondere in der deutschen Philosophie, bis hin zu Anselm Kiefers monumentalen Bildnissen. Mangels Hebräischkenntnissen kann ich die Darstellung der Zimzum-Konzeption nicht direkt überprüfen. Bei Gerold Necker ("Einführung in die lurianische Kabbala") finde ich Lurias Lehre überzeugender vorgestellt. Die Darstellung der Rezeption im Deutschen Idealismus hat problematische Passagen. Jacobi als Betrüger hinzustellen, der Lessing verleumdet und Moses Mendelsson an der Nase herumgeführt habe, ist schon sehr einseitig, dass die Denkfigur des Zimzum ein Grundbegriff der Philosophie Schellings sei, ist eine Übertreibung (zu finden ist die "Zusammenziehung" Gottes nur in Texten, die nach dem Tod des Philosophen aus dem Nachlass veröffentlicht wurden). Dass aber die "Stuttgarter Privatvorlesungen" nur eine verkürzende Zusammenfassung der Schellingschen Freiheitsschrift mit kleinen Erweiterungen (etwa um den Begriff der Zusammenziehung/Kontraktion Gottes) sei, ist schlichtweg falsch. Die Bindung ist erbärmlich, nur geklebt. Das weiß ich von einem Bibiliotheksexemplar, das völlig auseinandergefallen ist. Ich werde entsprechend achtsam mit meinem nun eigenen Exemplar arbeiten.

Inhaltlich lohnend. Darstellung nicht immer zuverlässig. Bindung sehr schlecht

Bewertung am 07.02.2025
Bewertungsnummer: 2406191
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vorstellung der Zimzum-Konzeption Isaak Lurias und deren Verbreitung/Weiterentwicklung durch seine Schüler. Besonders wertvoll ist das Buch durch die breite Aufarbeitung der Rezeption in der Kulturgeschichte, insbesondere in der deutschen Philosophie, bis hin zu Anselm Kiefers monumentalen Bildnissen. Mangels Hebräischkenntnissen kann ich die Darstellung der Zimzum-Konzeption nicht direkt überprüfen. Bei Gerold Necker ("Einführung in die lurianische Kabbala") finde ich Lurias Lehre überzeugender vorgestellt. Die Darstellung der Rezeption im Deutschen Idealismus hat problematische Passagen. Jacobi als Betrüger hinzustellen, der Lessing verleumdet und Moses Mendelsson an der Nase herumgeführt habe, ist schon sehr einseitig, dass die Denkfigur des Zimzum ein Grundbegriff der Philosophie Schellings sei, ist eine Übertreibung (zu finden ist die "Zusammenziehung" Gottes nur in Texten, die nach dem Tod des Philosophen aus dem Nachlass veröffentlicht wurden). Dass aber die "Stuttgarter Privatvorlesungen" nur eine verkürzende Zusammenfassung der Schellingschen Freiheitsschrift mit kleinen Erweiterungen (etwa um den Begriff der Zusammenziehung/Kontraktion Gottes) sei, ist schlichtweg falsch. Die Bindung ist erbärmlich, nur geklebt. Das weiß ich von einem Bibiliotheksexemplar, das völlig auseinandergefallen ist. Ich werde entsprechend achtsam mit meinem nun eigenen Exemplar arbeiten.

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Zimzum

von Christoph Schulte

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Ein Lesen sei unbedingt zu empfehlen!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christoph Schulte kenne ich noch von meinen Universitätsjahren in Berlin her. Schon bald erschien sein überaus lesenswerte Büchlein "Deutschtum und Judentum", das im Reclam Verlag publiziert wurde. Mittlerweile hat er eine Professur am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft in Potsdam bei Berlin inne. Jetzt veröffentlichte er sein neues Buch "Zimzum". Mit Zimzum ist eine Idee bzw. Lehre zur Weltschöpfung bezeichnet, die vom jüdischen Gelehrten und Kabbalisten Isaak Luria formuliert wurde, der im 16. Jahrhundert in Safed in Galiläa unterrichtete. In guter Tradition von Gershom Scholem wird Lurias Lehre vom Zimzum nicht als eine esoterische Mystik behandelt, sondern als eine Idee, die unterschiedlich und wirkungsvoll rezipiert wurde. So verfolgt Christoph Schulte den Einfluss der Zimzum-Lehre im Judentum, wie im Christentum, in der Philosophie, bei Theologen, Kabbalisten, Rabbinern und Philosophen, aber auch bei Schriftstellern und Künstlern. Die Bekanntesten seien hier genannt: Herrera, Newton, Spinoza, Brentano, Jacobi, Schelling, Maimon, Teitelbaum, Rosenzweig, Scholem, Lasker-Schüler, Jonas, Singer, Newman, Bloom und Kiefer Ein Lesen sei unbedingt zu empfehlen.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein Lesen sei unbedingt zu empfehlen!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Christoph Schulte kenne ich noch von meinen Universitätsjahren in Berlin her. Schon bald erschien sein überaus lesenswerte Büchlein "Deutschtum und Judentum", das im Reclam Verlag publiziert wurde. Mittlerweile hat er eine Professur am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft in Potsdam bei Berlin inne. Jetzt veröffentlichte er sein neues Buch "Zimzum". Mit Zimzum ist eine Idee bzw. Lehre zur Weltschöpfung bezeichnet, die vom jüdischen Gelehrten und Kabbalisten Isaak Luria formuliert wurde, der im 16. Jahrhundert in Safed in Galiläa unterrichtete. In guter Tradition von Gershom Scholem wird Lurias Lehre vom Zimzum nicht als eine esoterische Mystik behandelt, sondern als eine Idee, die unterschiedlich und wirkungsvoll rezipiert wurde. So verfolgt Christoph Schulte den Einfluss der Zimzum-Lehre im Judentum, wie im Christentum, in der Philosophie, bei Theologen, Kabbalisten, Rabbinern und Philosophen, aber auch bei Schriftstellern und Künstlern. Die Bekanntesten seien hier genannt: Herrera, Newton, Spinoza, Brentano, Jacobi, Schelling, Maimon, Teitelbaum, Rosenzweig, Scholem, Lasker-Schüler, Jonas, Singer, Newman, Bloom und Kiefer Ein Lesen sei unbedingt zu empfehlen.

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Zimzum

von Christoph Schulte

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  • Produktbild: Zimzum
  • Einleitung

    Die Ursprünge im Heiligen Land

    Safed

    Isaak Luria: ARI – der Löwe

    Chajim Vital: Zimzum wird Schrift

    Joseph ibn Tabul: Die Wurzeln der Strenge

    Israel Sarug: Lichtgewand Gottes und Zimzum als Ob

    Von der Esoterik zur Exoterik

    Sabbatai Scheftel Horowitz: Der Zimzum im Druck

    Menachem Asaria Fano: Zimzum in der Sprache des Menschen

    Joseph Salomo Delmedigo: Ein Stück philosophische Sprachkritik

    Naftali ben Jacob Elchanan Bacharach: Das Tal des Königs

    Abraham Cohen de Herrera: Der metaphorische Zimzum

    Isaac Aboab de Fonseca: Ein rabbinischer Inquisitor

    Die Enthüllte Kabbala unter den Christen

    Christian Knorr von Rosenroth: Kabbala Denudata

    Henry More, Anne Conway, Joseph Raphson, Isaac Newton: Der Zimzum in Cambridge

    Johann Georg Wachter: Spinozismus im Jüdenthumb

    Johann Franz Budde: Zur Verteidigung der Kabbala

    Johann Jakob Brucker: Der Zimzum in der kritischen Philosophiegeschichte

    Friedrich Christoph Oetinger: Kabbala im Pietismus

    Clemens Brentano: Ein Nachschlag. Zimzum trotz Antisemitismus

    Sabbatianer und Anti-Sabbatianer

    Nechemia Chajon: Worte des Messias

    Zimzum in Livorno: Joseph Ergas und Emmanuel Chai Ricchi

    Mosche Chajim Luzzatto: Tikkun im Zimzum

    Die Anfänge des Chassidismus

    Dov Beer von Mesritsch: Selbstnichtung vor Gott

    Schneor Salman von Ljadi: Zimzum für die Durchschnittsmenschen

    Nachman von Bratzlaw: Die prinzipielle Gottesleere der Welt

    Deutscher Idealismus und Romantik: Gottes Contraktion

    Friedrich Heinrich Jacobi: Das immanente Ensoph

    Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Die Weltalter

    Franz Joseph Molitor: Deduktion des Zimzum

    Haskala und Wissenschaft des Judentums

    Isaak Satanow: Vital drucken

    Salomon Maimon: Eine Kunst, mit Vernunft zu rasen

    Peter Beer: Chassidismus als Sektengeschichte

    Adolphe Franck und Adolf Jellinek: Rückkehr zum Sohar

    Isaac Misses: Zimzum der natura naturans

    Mordechai Teitelbaum: Die erste Geschichte des Zimzum

    Zimzum im 20. Jahrhundert

    Franz Rosenzweig: Die Verinnerung Gottes

    Gershom Scholem: Der äußerste Zimzum

    Else Lasker-Schüler: Hebräerland

    Yehuda Ashlag: Luria zwischen Kommunismus und Kommerz

    Hans Jonas: Der Gottesbegriff nach Auschwitz

    Isaac Bashevis Singer oder »The Cabbala and Modern Man«

    Barnett Newman: Synagoge und Skulptur

    Harold Bloom: Zimzum als Trope der Begrenzung

    Ulla Berkéwicz: Die Leere

    Christoph Loos: Zimzum (Espenholz, Stahlgerüst, Gaze, Licht)

    Anselm Kiefer: Der Bruch der Gefäße – ohne Eschatologie

    Anthropologie des Zimzum

    Zur Vergegenwärtigung