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Sprengstoff Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48498

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2013

Verlag

Heyne

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/3,5 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Pastell Gelb / Schwarz

Originaltitel

Roadwork (Richard Bachman)

Übersetzt von

Nora Jensen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-43690-9

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48498

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2013

Verlag

Heyne

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,8/12,1/3,5 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Pastell Gelb / Schwarz

Originaltitel

Roadwork (Richard Bachman)

Übersetzt von

Nora Jensen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-43690-9

Herstelleradresse

Heyne Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Wenn die Lunte brennt

NiWa am 15.01.2023

Bewertungsnummer: 1860601

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mitten in der Energiekrise von 1973 soll in Smalltown der Highway gebaut werden. Dem unaufhaltsamen Bau müssen Straßen, Fabriken, Familienhäuser und komplette Siedlungen weichen. Barton Dawes lebt in einem dieser Häuser und er wird alles, wirklich alles tun, um das zu verhindern. „Sprengstoff“ ist ein Roman von Stephen King, der ursprünglich unter dem Pseudonym Richard Bachman veröffentlicht wurde. Im Vergleich zu Kings gewohntem Horror, beschreibt er als Bachman vermehrt das Grauen der Realität, das sich als beklemmender Schatten auf die Menschen legt. Hauptfigur Barton ist auf den ersten Blick ein normaler Mann. Er lebt mittlerweile 20 Jahre in dem Haus, das abgerissen soll, ist verheiratet und ist in höherer Position in einer Fabrik tätig. Unter dieser aufgeputzten Fassade des ersten Eindrucks, schimmern Narben und Kerben durch, die ihm das Leben in die Seele schlug, wie es meiner Meinung nach bei jedem Menschen um die Vierzig ist. Das Abrissdatum rückt immer näher und Barton legt die Hände in den Schoß. Stoisch nimmt er die Entwicklungen um ihn wahr, sieht, wie die Menschen um ihn herum die erzwungene Veränderung annehmen, und beschließt für sich, dass er nicht mitspielen wird. In „Sprengstoff“ erschuf King einen Charakter, der voll und ganz dem Titel entspricht. Sprengstoff ist sauber, leise, kann mühelos gelagert werden, und ist ungefährlich, bis die Lunte angesteckt wird. Genauso zieht sich Bartons Entwicklung durch den Roman. King zeigt das zerfurchte und beängstigende Antlitz eines Mannes, der nichts mehr zu verlieren hat. "Aber selbst diese Erfahrungen, so schlimm sie auch gewesen sein mochten, waren etwas Aufregendes, Neues gewesen, so wie der Gedanke, dass er wahnsinnig geworden war oder wenigstens auf dem besten Weg dazu." (S. 348) Für mich war es ein emotionaler Roman, der mich stark aufwühlte. Der Protagonist wirkt äußerst beängstigend, weil er sich aufgegeben hat. Der Bau der Straße beziehungsweise der bevorstehende Abriss seines Hauses, hat Barton völlig ausklicken lassen. Dabei ist es weniger Furcht einflößend, dass er durchdreht, sondern die Art, wie es geschieht, geht unter die Haut. Der:die Leser:in begleitet Barton durch eine Chronologie zerstörerischer Entscheidungen, die er mit einer lockeren Leichtigkeit und unverhohlener Arroganz trifft, dass mir die Luft weggeblieben ist. Ich bin selten einer Romanfigur begegnet, die in mir derart negative Gefühle auslöste. Trotzdem ist Barton kein schlechter Kerl. Man merkt, dass er im Grunde nur das Beste wollte und sich nun für einen abweichenden Weg entschieden hat. „Sprengstoff“ ist kein einfacher Roman. Die Stimmung und der geistige Zustand der Hauptfigur verströmen eine bedrohliche und depressive Atmosphäre, die sich von Seite zu Seiten und Kapitel zu Kapitel steigert, als ob die Lunte brennt. Dabei bleibt der Schreibstil ruhig, leise und einnehmend, es zischt manchmal und vielleicht lässt sich der Funke rechtzeitig austreten, wenn man schnell genug reagiert und die passenden Schuhe dafür trägt. Meiner Meinung nach ist „Sprengstoff“ ein starker Roman, ein Ausflug in die dunkelsten Winkel der Seele eines Menschen, der sich zum Aufgeben entschieden hat und in stoischer Ruhe einen zerstörerischen Weg einschlägt, von dem er sich nicht mehr abbringen lässt.

Wenn die Lunte brennt

NiWa am 15.01.2023
Bewertungsnummer: 1860601
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mitten in der Energiekrise von 1973 soll in Smalltown der Highway gebaut werden. Dem unaufhaltsamen Bau müssen Straßen, Fabriken, Familienhäuser und komplette Siedlungen weichen. Barton Dawes lebt in einem dieser Häuser und er wird alles, wirklich alles tun, um das zu verhindern. „Sprengstoff“ ist ein Roman von Stephen King, der ursprünglich unter dem Pseudonym Richard Bachman veröffentlicht wurde. Im Vergleich zu Kings gewohntem Horror, beschreibt er als Bachman vermehrt das Grauen der Realität, das sich als beklemmender Schatten auf die Menschen legt. Hauptfigur Barton ist auf den ersten Blick ein normaler Mann. Er lebt mittlerweile 20 Jahre in dem Haus, das abgerissen soll, ist verheiratet und ist in höherer Position in einer Fabrik tätig. Unter dieser aufgeputzten Fassade des ersten Eindrucks, schimmern Narben und Kerben durch, die ihm das Leben in die Seele schlug, wie es meiner Meinung nach bei jedem Menschen um die Vierzig ist. Das Abrissdatum rückt immer näher und Barton legt die Hände in den Schoß. Stoisch nimmt er die Entwicklungen um ihn wahr, sieht, wie die Menschen um ihn herum die erzwungene Veränderung annehmen, und beschließt für sich, dass er nicht mitspielen wird. In „Sprengstoff“ erschuf King einen Charakter, der voll und ganz dem Titel entspricht. Sprengstoff ist sauber, leise, kann mühelos gelagert werden, und ist ungefährlich, bis die Lunte angesteckt wird. Genauso zieht sich Bartons Entwicklung durch den Roman. King zeigt das zerfurchte und beängstigende Antlitz eines Mannes, der nichts mehr zu verlieren hat. "Aber selbst diese Erfahrungen, so schlimm sie auch gewesen sein mochten, waren etwas Aufregendes, Neues gewesen, so wie der Gedanke, dass er wahnsinnig geworden war oder wenigstens auf dem besten Weg dazu." (S. 348) Für mich war es ein emotionaler Roman, der mich stark aufwühlte. Der Protagonist wirkt äußerst beängstigend, weil er sich aufgegeben hat. Der Bau der Straße beziehungsweise der bevorstehende Abriss seines Hauses, hat Barton völlig ausklicken lassen. Dabei ist es weniger Furcht einflößend, dass er durchdreht, sondern die Art, wie es geschieht, geht unter die Haut. Der:die Leser:in begleitet Barton durch eine Chronologie zerstörerischer Entscheidungen, die er mit einer lockeren Leichtigkeit und unverhohlener Arroganz trifft, dass mir die Luft weggeblieben ist. Ich bin selten einer Romanfigur begegnet, die in mir derart negative Gefühle auslöste. Trotzdem ist Barton kein schlechter Kerl. Man merkt, dass er im Grunde nur das Beste wollte und sich nun für einen abweichenden Weg entschieden hat. „Sprengstoff“ ist kein einfacher Roman. Die Stimmung und der geistige Zustand der Hauptfigur verströmen eine bedrohliche und depressive Atmosphäre, die sich von Seite zu Seiten und Kapitel zu Kapitel steigert, als ob die Lunte brennt. Dabei bleibt der Schreibstil ruhig, leise und einnehmend, es zischt manchmal und vielleicht lässt sich der Funke rechtzeitig austreten, wenn man schnell genug reagiert und die passenden Schuhe dafür trägt. Meiner Meinung nach ist „Sprengstoff“ ein starker Roman, ein Ausflug in die dunkelsten Winkel der Seele eines Menschen, der sich zum Aufgeben entschieden hat und in stoischer Ruhe einen zerstörerischen Weg einschlägt, von dem er sich nicht mehr abbringen lässt.

Nicht so episch wie andere Kings.

Fabian T. aus Wien am 02.08.2024

Bewertungsnummer: 2258365

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sprengstoff hat mir persönlich ganz gut gefallen, jedoch kann es mit vielen andere Kings einfach nicht mithalten Die Charaktere bleiben bei dieser Geschichte wie so oft bei King sehr gut in Erinnerung und sind das Beste an dieser Geschichte. Die Geschichte an sich fand ich ganz nett, allerdings bleibt sie nicht so gut in Erinnerung und hat sich bei mir nicht so gut eingeprägt wie andere Geschichten von King. Insgesamt ein mittelmäßiger King, den man lesen kann, aber definitiv nicht muss.

Nicht so episch wie andere Kings.

Fabian T. aus Wien am 02.08.2024
Bewertungsnummer: 2258365
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sprengstoff hat mir persönlich ganz gut gefallen, jedoch kann es mit vielen andere Kings einfach nicht mithalten Die Charaktere bleiben bei dieser Geschichte wie so oft bei King sehr gut in Erinnerung und sind das Beste an dieser Geschichte. Die Geschichte an sich fand ich ganz nett, allerdings bleibt sie nicht so gut in Erinnerung und hat sich bei mir nicht so gut eingeprägt wie andere Geschichten von King. Insgesamt ein mittelmäßiger King, den man lesen kann, aber definitiv nicht muss.

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Sprengstoff

von Stephen King

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Rainer Kleinferchner

Thalia Wien – Westfield Donau Zentrum

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5/5

Wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ursprünglich unter dem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlicht, liefert Stephen King hier einen Roman der Sonderklasse ab! Dabei handelt es sich definitiv um keinen typischen "Stephen King". Den klassischen Horror oder sonstige übernatürliche Phänomene sucht man hier vergeblich. Aber gerade deswegen wirkt die Geschichte so authentisch auf mich. Der Autor liefert eine faszinierende Sozialstudie über einen Menschen ab, der durch äußerliche Umstände allmählich in die Verzweiflung getrieben wird. Was als kleines Rinnsal beginnt, wird schnell zu einem reißenden Sturzbach der Verzweiflung und man sieht, wie schnell ein geregeltes Leben aus den gewohnten Bahnen geworfen werden kann. Stephen King ist ein Menschenkenner, der es auf grandiose Weise versteht, die menschliche Psyche zu durchleuchten und ins geschriebene Wort umzusetzen. Für mich (wieder) ein absolutes Highlight aus seinem umfangreichen Schaffenswerk!
  • Rainer Kleinferchner
  • Buchhändler/-in

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Wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ursprünglich unter dem Pseudonym Richard Bachmann veröffentlicht, liefert Stephen King hier einen Roman der Sonderklasse ab! Dabei handelt es sich definitiv um keinen typischen "Stephen King". Den klassischen Horror oder sonstige übernatürliche Phänomene sucht man hier vergeblich. Aber gerade deswegen wirkt die Geschichte so authentisch auf mich. Der Autor liefert eine faszinierende Sozialstudie über einen Menschen ab, der durch äußerliche Umstände allmählich in die Verzweiflung getrieben wird. Was als kleines Rinnsal beginnt, wird schnell zu einem reißenden Sturzbach der Verzweiflung und man sieht, wie schnell ein geregeltes Leben aus den gewohnten Bahnen geworfen werden kann. Stephen King ist ein Menschenkenner, der es auf grandiose Weise versteht, die menschliche Psyche zu durchleuchten und ins geschriebene Wort umzusetzen. Für mich (wieder) ein absolutes Highlight aus seinem umfangreichen Schaffenswerk!

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