Produktbild: Leben durcharbeiten
Band 965

Leben durcharbeiten Selbstsorge in entgrenzten Arbeitsverhältnissen

Aus der Reihe Campus Forschung

43,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2013

Verlag

Campus

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/2,2 cm

Gewicht

402 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39858-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.05.2013

Verlag

Campus

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/14,4/2,2 cm

Gewicht

402 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-39858-7

Herstelleradresse

Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Werderstr. 10
69469 Weinheim
DE
info@campus.de

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  • Produktbild: Leben durcharbeiten
  • Inhalt

    Danksagung
    Einleitung
    1. Warum sollten wir uns um's Sorgen sorgen?
    2. Ökonomisierung des Sozialen
    3. Individualisierung und der Wandel "privater" Lebensformen
    4. Relationale Selbstsorge als forschungsleitende Perspektive
    5. Zum Aufbau des Buches

    I. Selbstsorge in Beziehungen
    1. Das unternehmerische Selbst und seine Sorgen
    2. Selbstsorge als Reproduktionshandeln
    3. Selbstsorge und Gesundheit
    4. Selbstfürsorge und Selbstwirksamkeit
    5. Anerkennung und Selbstsorge
    6. Fürsorglichkeit und Selbstsorge
    7. Freundschaften
    8. Beziehungsvielfalt und Aneignung
    9. Zwischenfazit: Relationale Selbstsorge

    II. Selbstsorge als Forschungsgegenstand
    1. Forschungsfrage
    2. Anlage der Studie
    3. Auswertung und Darstellung

    III. Niemand ist eine Insel
    1. Fallvignetten: Selbstverhältnisse und Beziehungserleben
    1.1. Paul: "Ich bin eigentlich immer erreichbar"
    1.2. Monika: "Ich will nie von einem Mann abhängig sein"
    1.3. Susanne: "Ich wünsche mir, dass ich immer ich bleibe"
    1.4. Christoph: "Ich bin nicht materialistisch geprägt"
    1.5. Eva: "Durch den Joris ist das einfach Fremdbestimmung"

    2. Selbstverhältnisse in subjektivierter Arbeit
    2.1. Authentizität und Selbstreferentialität
    2.2. Ohnmacht und Unvermögen
    2.3. Zusammenfassung

    3. Bindungserleben und Beziehungsmöglichkeiten der Befragten
    3.1. Paarbeziehungen
    3.2. Freundschaften
    3.3. Kolleg_innen
    3.4. Vorgesetzte
    3.5. Beziehungen zu Verwandten
    3.6. Zusammenfassung

    IV. Selbstsorge in subjektivierter Arbeit
    1. Formen der Selbstsorge
    1.1. Beziehungsräume gestalten
    1.2. Planung und kontingente Erfahrung
    1.3. Routinenbasierte Kopräsenz und Kommunikation
    1.4. Selbstimmunisierung als Selbstsorge

    2. Problematische Konstellationen der Selbstsorge
    2.1. Selbstschädigende Selbstsorge
    2.2. Anerkennungskrisen: Missachtung von Fürsorglichkeit
    2.3. Zeitmangel und Planungszwang

    3. Tücken der Selbstsorge
    3.1.Geschlechtsspezifische Arbeitsteilung und eingeschränkte
    Aneignungsmöglichkeiten
    3.2. Paarbeziehungen als ausschließlicher Ort der Fürsorglichkeit
    3.3. Limitierte Anerkennungs- und Aneignungsmöglichkeiten
    3.4. Erfolgsbasierte Anerkennung und paradoxe Autonomie

    V. Paradoxien der Selbstsorge
    1. Selbstsorge als soziologisches Konzept
    2. Selbstsorge als forschungsleitende Perspektive der Empirie
    3. Gewinn und Anschlussfähigkeit der Selbstsorgeperspektive

    Ausblick: Vier Diagnosen
    Erste Diagnose: Die Dethematisierung der Strukturen
    Zweite Diagnose: Das (Ver)Schweigen der Fürsorglichkeit
    Dritte Diagnose: Einfältige Beziehungsmöglichkeiten
    Vierte Diagnose: Die Sehnsucht nach Freundschaft

    Anhang
    Literatur