Robin Hood

Inhaltsverzeichnis


Einleitung




1. Die Suche nach dem ‹echten› Robin




2. Die Anfänge der Legende




3. Robins erste Verkörperung: die Robin-Hood-Spiele


4. Die Robin-Hood-Balladen

Die drei ältesten Balladen

Bogen und Bogenschützen

Der yeoman und sein historischer Kontext

Der Robin der frühen Balladen: links oder konservativ?

5. Erste Anzeichen des Aufstiegs:

A Gest
of Robyn Hode







6. Die Robins der Frühen Neuzeit

Wandel und Ende der Robin-Hood-Spiele

Robin auf der Londoner Bühne

7. Robin zwischen 1600 und 1900


Angelsachsen und Normannen

8. Robin auf der Leinwand


Der linke Film-Robin

Der späte Robin: das Unbehagen an der Legende

Schlussbemerkung




Danksagung

Weiterführende Literatur

Filmografie

Personenregister

 

Band 2767

Robin Hood

Geschichte einer Legende

Buch (Taschenbuch)

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Robin Hood

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2013

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18/11,8/1,2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2013

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

18/11,8/1,2 cm

Gewicht

118 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-64541-9

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sehr interessant

Hägar aus Südpfalz und Oberbayern am 15.12.2018

Bewertungsnummer: 1156009

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hier habe ich wirklich viel gelernt. Ein Mythos wird entschlüsselt und das Buch ist lesbar. Die Engländer sind clever... Der Tourismus freut sich...
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Hägar aus Südpfalz und Oberbayern am 15.12.2018
Bewertungsnummer: 1156009
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Robin Hood

von Andrew James Johnston

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Philipp Brandstötter

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5/5

Robin Hood und das Spätmittelalter

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Robin Hood ist heute einer der bekanntesten Figuren des mittelalterlichen Räubertums. Er gibt den Armen und nimmt den Reichen. Dabei stellt er sich mit seinen höchst unterschiedlichen Getreuen immer wieder gegen die englische Obrigkeit, meist in Form des Sheriffs von Nottingham. Das ist in ganz kurzen Worten das Wesentliche was der Durchschnittsbürger über Robin Hood weiß. Doch stimmt diese mittelalterliche Überlieferung? Hat es tatsächlich so eine Person gegeben, oder ist das alles nur von historischen Quellen verfälscht und in der Neuzeit falsch interpretiert worden? Darauf gibt dieses Buch in kurzer und knapper Form Antworten. Zu Beginn erhält man einen Abriss über die Entwicklung der Legende. Die ältesten bekanntesten Aufzeichnungen sind namentliche Vermerke in sogenannten „play games“ zu Mitte des 14. Jahrhunderts. Diese Spiele der unteren Bevölkerungsschicht haben allerdings kaum bis gar nichts mit dem, was wir heute unter diesem Begriff verstehen, zu tun. Diese gesellschaftlichen Spiele fanden immer zu Pfingsten statt und haben sich fast 200 Jahre lang in England und Schottland gehalten. Außerdem wurden diese doch sehr unterschiedlichen Spielarten fast nur in mündlicher Form weitergeben, was den Wahrheitsgehalt einer derartigen Person aus heutiger Sicht doch sehr fragwürdig macht. Erst Mitte des 15. Jahrhunderts taucht der Name auch wirklich so in schriftlicher Form auf und wird für die Spätmittelalterforschung der Neuzeit interessant. Dabei gibt der Autor des hier vorliegenden Buches einen Einblick in verschiedene Arten von Sagenüberlieferungen und Minnesang aus jener Zeit. Da diese auf Papier festgehalten wurden, sind sie für uns wesentlich greifbarer. Sie zeigen ein jedoch völlig anderes Bild Robin Hoods, als wir es in unserer Zeit als Teil der Popkultur sehen. Zum einen sind die frühesten schriftlichen Überlieferungen wesentlich gewalttätiger als heute, außerdem kommen eine ganze Reihe an Personen darin nicht vor. In den frühesten Fassungen wird etwa Lady Marian überhaupt nie erwähnt, es ist eine reine Männergesellschaft. Was ich überhaupt nicht wusste bis ich dieses Buch gelesen habe, ist etwa die Tatsache, das bereits Historiker des 17. und 18. Jahrhunderts mehrere Stellen der früheren Überlieferungen anzweifelten. So ist etwa in mehreren Frühfassungen nie davon die Rede, dass die eigentliche Handlung in Sherwood Forest stattfindet. Neueste Forschungen vermuten einen Teil der Handlung weiter südlich in Barnsdale Forest. Dies wird erst bei Neuübersetzungen und überarbeiteten Versionen hinzugefügt. Selbst Robins Bogen(künste) sind heute umstritten. Manche Forscher glauben viel eher, dass er seine Gefechte mit einem Schwert oder möglicherweise auch einem Stock ausgeführt hat - auch eine weitverbreitete Fehlinformation, welche durch dieses Buch ausgemerzt wird. Das Buch legt am Ende auch noch einen großen Schwerpunkt auf das 20. und 21. Jahrhundert, in welchen durch verschiedene Verfilmungen der Stoff erneut aufbereitet und wieder mehrmals verändert wurde. Viele große Namen der Filmgeschichte haben Robin Hood verkörpert wie etwa Russel Crow oder Erol Flynn. Viele der Geschehnisse und Personen rund um die um Robin Hood entstandene Sagenwelt haben im Laufe der Zeit ihr Gesicht verändert. Wenn Sie wieder am aktuellen Stand der Spätmittelalterforschung sein wollen, hilft auch Ihnen sicher dieses kleine Buch der „Beck Wissen“ Reihe weiter.
5/5

Robin Hood und das Spätmittelalter

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Robin Hood ist heute einer der bekanntesten Figuren des mittelalterlichen Räubertums. Er gibt den Armen und nimmt den Reichen. Dabei stellt er sich mit seinen höchst unterschiedlichen Getreuen immer wieder gegen die englische Obrigkeit, meist in Form des Sheriffs von Nottingham. Das ist in ganz kurzen Worten das Wesentliche was der Durchschnittsbürger über Robin Hood weiß. Doch stimmt diese mittelalterliche Überlieferung? Hat es tatsächlich so eine Person gegeben, oder ist das alles nur von historischen Quellen verfälscht und in der Neuzeit falsch interpretiert worden? Darauf gibt dieses Buch in kurzer und knapper Form Antworten. Zu Beginn erhält man einen Abriss über die Entwicklung der Legende. Die ältesten bekanntesten Aufzeichnungen sind namentliche Vermerke in sogenannten „play games“ zu Mitte des 14. Jahrhunderts. Diese Spiele der unteren Bevölkerungsschicht haben allerdings kaum bis gar nichts mit dem, was wir heute unter diesem Begriff verstehen, zu tun. Diese gesellschaftlichen Spiele fanden immer zu Pfingsten statt und haben sich fast 200 Jahre lang in England und Schottland gehalten. Außerdem wurden diese doch sehr unterschiedlichen Spielarten fast nur in mündlicher Form weitergeben, was den Wahrheitsgehalt einer derartigen Person aus heutiger Sicht doch sehr fragwürdig macht. Erst Mitte des 15. Jahrhunderts taucht der Name auch wirklich so in schriftlicher Form auf und wird für die Spätmittelalterforschung der Neuzeit interessant. Dabei gibt der Autor des hier vorliegenden Buches einen Einblick in verschiedene Arten von Sagenüberlieferungen und Minnesang aus jener Zeit. Da diese auf Papier festgehalten wurden, sind sie für uns wesentlich greifbarer. Sie zeigen ein jedoch völlig anderes Bild Robin Hoods, als wir es in unserer Zeit als Teil der Popkultur sehen. Zum einen sind die frühesten schriftlichen Überlieferungen wesentlich gewalttätiger als heute, außerdem kommen eine ganze Reihe an Personen darin nicht vor. In den frühesten Fassungen wird etwa Lady Marian überhaupt nie erwähnt, es ist eine reine Männergesellschaft. Was ich überhaupt nicht wusste bis ich dieses Buch gelesen habe, ist etwa die Tatsache, das bereits Historiker des 17. und 18. Jahrhunderts mehrere Stellen der früheren Überlieferungen anzweifelten. So ist etwa in mehreren Frühfassungen nie davon die Rede, dass die eigentliche Handlung in Sherwood Forest stattfindet. Neueste Forschungen vermuten einen Teil der Handlung weiter südlich in Barnsdale Forest. Dies wird erst bei Neuübersetzungen und überarbeiteten Versionen hinzugefügt. Selbst Robins Bogen(künste) sind heute umstritten. Manche Forscher glauben viel eher, dass er seine Gefechte mit einem Schwert oder möglicherweise auch einem Stock ausgeführt hat - auch eine weitverbreitete Fehlinformation, welche durch dieses Buch ausgemerzt wird. Das Buch legt am Ende auch noch einen großen Schwerpunkt auf das 20. und 21. Jahrhundert, in welchen durch verschiedene Verfilmungen der Stoff erneut aufbereitet und wieder mehrmals verändert wurde. Viele große Namen der Filmgeschichte haben Robin Hood verkörpert wie etwa Russel Crow oder Erol Flynn. Viele der Geschehnisse und Personen rund um die um Robin Hood entstandene Sagenwelt haben im Laufe der Zeit ihr Gesicht verändert. Wenn Sie wieder am aktuellen Stand der Spätmittelalterforschung sein wollen, hilft auch Ihnen sicher dieses kleine Buch der „Beck Wissen“ Reihe weiter.

Philipp Brandstötter
  • Philipp Brandstötter
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Robin Hood

von Andrew James Johnston

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    Die drei ältesten Balladen

    Bogen und Bogenschützen

    Der yeoman und sein historischer Kontext

    Der Robin der frühen Balladen: links oder konservativ?

    5. Erste Anzeichen des Aufstiegs:

    A Gest
    of Robyn Hode







    6. Die Robins der Frühen Neuzeit

    Wandel und Ende der Robin-Hood-Spiele

    Robin auf der Londoner Bühne

    7. Robin zwischen 1600 und 1900


    Angelsachsen und Normannen

    8. Robin auf der Leinwand


    Der linke Film-Robin

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