Produktbild: Reineke Fuchs

Reineke Fuchs Die Geschichte von Reineke Fuchs nach J. W. von Goethe

Aus der Reihe Little Tiger Books
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 6 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.08.2012

Abbildungen

zahlreiche farbige Abbildungen von Janosch

Illustriert von

Janosch

Verlag

Little Tiger

Seitenzahl

48

Maße (L/B/H)

26,9/20/1,3 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-931081-84-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 6 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

01.08.2012

Abbildungen

zahlreiche farbige Abbildungen von Janosch

Illustriert von

Janosch

Verlag

Little Tiger

Seitenzahl

48

Maße (L/B/H)

26,9/20/1,3 cm

Gewicht

360 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-931081-84-3

Herstelleradresse

Little Tiger
Gifkendorf 38
21937 Gifkendorf
DE
info@little-tiger.de

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  • Bewertung

    aus St.Koloman

    5/5

    06.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Buch, sehr zu empfehlen!

    Janoschs Version der berühmten Reineke-Fuchs-Fabel von J. W. von Goethe sprüht vor Witz und List! Das großartige Buch über das alte Schlitzohr begeistert Tierliebhaber:innen ab 5. Übrigens ist diese wunderbare, von Janosch humorvoll gesponnene Geschichte über den listigen Fuchs im Königreich des Löwen nicht neu. Den schlauen Fuchs kennen wir ja schon aus den 2600 Jahre alten Fabeln von Äsop (dazu hier ein paar ausführlichere Worte). Im Mittelalter, um ca. 1149, verfasste dann ein flämischer Autor, vermutlich Magister Nivardus, das aus einzelnen Fabeln bestehende Tierepos Ysengrimus, in dem es um den Wolf und seinen Gegenspieler, den Fuchs, ging. Der Dichter verlieh den Tieren Namen, die man noch bis heute kennt (z. B. Isegrim Wolf). Davon ausgehend erschienen in Frankreich in den folgenden Jahrzehnten diverse Varianten, in denen es vor allem um den gewitzten Fuchs ging. Der französische „Roman de Renart“ (um 1200) war der Beginn von Reinekes Ruhm. (Seitdem ist übrigens das französische Wort für Fuchs „renard“ und nicht mehr, wie ursprünglich, „goupil“.) Es folgten Übersetzungen und Neufassungen in England, im Elsass, in Flandern und in Deutschland. 1498 erschien in Norddeutschland „Reynke de vos“. Reineke der Fuchs ist ein Tunichtgut und Schelm, ähnlich seinem Zeitgenossen Till Eulenspiegel. Seine Streiche sind oft auch in ironische Beschreibungen von höfischem Leben und kirchlicher Macht eingebettet. Der Stoff wurde auch übersetzt ins Dänische, Schwedische und Lateinische: ein echter Bestseller! Schließlich schrieb Johann Wolfgang von Goethe 1793/94 sein berühmtes Versepos „Reineke Fuchs“ und verlieh Reineke vollends Kultstatus. All das führte dazu, dass Reineke auch im modernen Deutschunterricht seinen fixen Platz hat. Die Geschichte von Reineke, der die Wölfin im Winter dazu animiert, ihre Rute zum Fischen in den See zu halten (er friert natürlich ein), war zum Beispiel im Grundschul-Lesebuch meiner Tochter enthalten. Da es seit Jahrhunderten listige und dumme Menschen gibt, ist der Stoff nach wie vor relevant und selbst für die Kleinen höchst unterhaltsam. Janosch erzählt die Geschichte von Reineke Fuchs kindgerecht und lustig und seine Illustrationen sind wirklich toll. Sehr zu empfehlen!

  • Münevver Bolat

    aus Hamburg

    4/5

    25.04.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der miese Reineke

    In König Nobils Reich gibt es tatsächlich keine Grenzen oder Zollwärter. Es stimmt auch, dass alles gut und glatt läuft. Aber da ist ja noch der Fuchs Reineke.Und mit ihm gibt es jede Menge Chaos unter den Tieren.Ein Leben ohne Regeln oder Vorschriften ist für die Menschheit heutzutage unvorstellbar. Das ist auch einer der Gründe, warum Menschen zu Reinekes Zeit noch nicht existierten. In Janoschs "Reineke Fuchs" wird das Leben der Tiere untereinander und die Gerechtigkeit problematisiert. Eigentlich würde man sagen, dass Janosch doch eigentlich konventionelle Kinderbücher schreibt. Warum zum Teufel schreibt er also einen "Reineke Fuchs"? Der Roman tanzt mit seiner Handlung und seinem Sprachstil aus der Reihe. Kinder werden beim Lesen Verständnisprobleme haben, da der "Reineke Fuchs" nicht leicht zu lesen ist. In der Geschichte geht es darum, dass die Tiere ziemlich aufgebracht sind. Obwohl vorweg gesagt wird, dass König Nobil für Gerechtigkeit sorgt, passiert hier genau das Gegenteil. Ein Tier nach dem anderen taucht beim König auf und beschwert sich über Reinekes hinterhältiges Verhalten. Was hat der Fuchs schon wieder angerichtet? Das ist die erste Frage, die sich König Nobil stellt. Fangen wir doch mal mit der verschwundenen Frau des gestiefelten Katers an, oder mit dem Hund, in dessen Haus eingebrochen wurde. Oder vielleicht die Wölfin, die jetzt ohne Schwanz umherirrt. All diese Tiere kommen zum König, um sich zu beschweren, doch was tut er? Er lässt seinen Richter, den Dachs sprechen, der jeden Vorfall widerlegt. Er glaubt keinem Tier und will, dass der König den Fuchs zum Minister ernennt, da er ein hinterhältiges, kluges und einfallsreiches Tier ist. Hier fragt man sich, ob der Dachs und der Fuchs vielleicht ein Abkommen miteinander haben. Reineke Fuchs ist eine Erzählung, die seit 1489 auf deutschen Boden publiziert und gelesen wird.Er ist damals als Bestseller ausgebrochen. Jeder Mensch, aus jeder Schicht musste ihn haben und lesen. Heutzutage findet man den Reineke als Versepos von Goethe wieder, der in Hexameter verfasst wurde. Janoschs Reineke entspricht nicht ganz der Originalfassung und ist mit großer Sicherheit nicht für kleine Kinder geschrieben worden. Dennoch finde ich die Grundstruktur und Idee von Janosch gut. Seine Zeichnungen verleihen dem Buch wie immer eine kindliche Note.

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