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Warum Liebe weh tut Eine soziologische Erklärung

Aus der Reihe suhrkamp pocket
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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.09.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

467

Maße (L/B/H)

17,8/11,1/2,8 cm

Gewicht

278 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

8

Originaltitel

Why Love Hurts: A Sociological Explanation

Übersetzt von

Michael Adrian

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29657-8

Beschreibung

Rezension

»Illouz' Buch ist ein Beispiel dafür, was die verstehende Soziologie leisten kann: den Anzug wenden, in dem wir durch die Welt laufen. Das Innere von außen sehen und das Privategesellschaftlich. So dass wir vielleicht die spröde Gnade erfahren, unser Schicksal auch als ein soziales und historisches zu sehen.« ("DER SPIEGEL")
»Über Liebe wird man nicht mehr diskutieren können, ohne sich auf dieses Buch zu beziehen.« ("DIE ZEIT")
» Warum Liebe weh tut ist ein hervorragendes Buch über die Grenzen der Autonomie und das Verlangen nach Liebe.« ("NZZ am Sonntag")
»Eine brillante Analyse …« ("DER SPIEGEL")
» Warum Liebe weh tut schlägt viele Schneisen durch das Dickicht moderner Liebe und gibt überzeugende Erklärungen für die Verunsicherung und Orientierungslosigkeit der hochreflektierten und autonomen Individuen spätmoderner Prägung. Das ist natürlich eine Kränkung, aber im Vergleich mit dem ambivalenten und verwirrenden Kränkungspotential spätmodernen Liebeskummers, ist es eine aufschlussreiche und erkenntnisreiche Kränkung.« ("Jungle World")
»Wie schon in ihrem letzten Buch Die Errettung der modernen Seele stellt Illouz die Psychologisierung und die damit verbundene Essentialisierung des Selbst ins Zentrum ihrer furiosen Analyse. Die damit einhergehende manische Selbstbesessenheit verbaut nicht nur den Weg zu einem gemeinsamen Erleben von Liebe und Welt, sondern macht zugleich das moderne Subjekt für sein Scheitern verantwortlich.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Eva Illouz beschreibt die gesellschaftlichen Umstände, die unser Liebesleben aus ihrer Sicht determinieren. Eine Bewertung spart die Soziologin dabei konsequent aus; ihre Haltung vermittelt sie mit dem spezifischen wissenschaftlichen Blick auf das Thema.« ("Stuttgarter Zeitung")
»Mit der Präzision einer Chirurgin seziert die renommierte Soziologin unser Herzeleid und zeigt, wie stark die jeweilige Zeit es beeinflusst. Definitiv kein Wohlfühlbuch, dafür eine gelungene Beschreibung unserer Gefühlslage, gepaart mit einer Gesellschaftsanalyse.« ("FOCUS")
»Ein soziologische Erklärung liefert hier Eva Illouz in ihrem sehr interessanten und zum Nachdenken anregenden Buch.« ("Lebensart")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.09.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

467

Maße (L/B/H)

17,8/11,1/2,8 cm

Gewicht

278 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

8

Originaltitel

Why Love Hurts: A Sociological Explanation

Übersetzt von

Michael Adrian

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-29657-8

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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"Wir lieben nach den Regeln des Marktes" | Eva Illouz

Dirk Knappe aus Hagen am 22.12.2022

Bewertungsnummer: 1847061

Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist unabdingbar, die gesellschaftlichen Determinanten der Liebe unter kapitalistischen Produktionsbedingungen in Erinnerung zu rufen, um zu verstehen, wie wir heute fühlen und lieben. Das hat Eva Illouz wiederum herausragend aufgegriffen und kritisch bearbeitet. Ihre inhaltliche Ausrichtung ist jedoch keineswegs neu; bereits in den 1950er Jahren hat Erich Fromm als Vertreter der "Frankfurter Schule" sein Standardwerk "Die Kunst des Liebens" veröffentlicht. Darin heißt es: „In einer Kultur, in der die Marketing-Orientierung vorherrscht, in welcher der materielle Erfolg der höchste Wert ist, darf man sich kaum darüber wundern, dass sich auch die menschlichen Liebesbeziehungen nach den gleichen Tauschmethoden vollziehen, wie sie auf dem Waren- und Arbeitsmarkt herrschen". Entfremdung des Einzelnen von sich, seiner Natur und den Mitmenschen ist somit ein wichtiges Thema, auch heute noch.

"Wir lieben nach den Regeln des Marktes" | Eva Illouz

Dirk Knappe aus Hagen am 22.12.2022
Bewertungsnummer: 1847061
Bewertet: eBook (ePUB)

Es ist unabdingbar, die gesellschaftlichen Determinanten der Liebe unter kapitalistischen Produktionsbedingungen in Erinnerung zu rufen, um zu verstehen, wie wir heute fühlen und lieben. Das hat Eva Illouz wiederum herausragend aufgegriffen und kritisch bearbeitet. Ihre inhaltliche Ausrichtung ist jedoch keineswegs neu; bereits in den 1950er Jahren hat Erich Fromm als Vertreter der "Frankfurter Schule" sein Standardwerk "Die Kunst des Liebens" veröffentlicht. Darin heißt es: „In einer Kultur, in der die Marketing-Orientierung vorherrscht, in welcher der materielle Erfolg der höchste Wert ist, darf man sich kaum darüber wundern, dass sich auch die menschlichen Liebesbeziehungen nach den gleichen Tauschmethoden vollziehen, wie sie auf dem Waren- und Arbeitsmarkt herrschen". Entfremdung des Einzelnen von sich, seiner Natur und den Mitmenschen ist somit ein wichtiges Thema, auch heute noch.

Kluge Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse moderner Liebesbeziehungen

Timo Funken am 13.05.2019

Bewertungsnummer: 1209905

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eva Illouz nähert sich dem komplexen Thema moderner romantischer Beziehungen aus soziologischer Sicht. Sie liefert eine kluge Analyse gesellschaftlicher Veränderungen und greift zur Veranschaulichung auch auf literarische Auszüge zurück. Was ich an diesem Buch besonders erfrischend fand, war, dass Frau Illouz die sonst so vorherrschende "individualistische" psychologische Sicht auf die Komplexität von romantischen Beziehungen durch eine soziologische Perspektive erweitert. Sie zeigt auf, dass der Verlauf und auch das Scheitern von Beziehungen nicht nur durch persönlich-psychologische Merkmale zu erklären und aufzulösen ist, sondern eben auch durch gesellschaftliche Strukturen, in denen wir uns bewegen. Liebe Grüße aus Berlin, Timo Funken

Kluge Analyse gesellschaftlicher Verhältnisse moderner Liebesbeziehungen

Timo Funken am 13.05.2019
Bewertungsnummer: 1209905
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eva Illouz nähert sich dem komplexen Thema moderner romantischer Beziehungen aus soziologischer Sicht. Sie liefert eine kluge Analyse gesellschaftlicher Veränderungen und greift zur Veranschaulichung auch auf literarische Auszüge zurück. Was ich an diesem Buch besonders erfrischend fand, war, dass Frau Illouz die sonst so vorherrschende "individualistische" psychologische Sicht auf die Komplexität von romantischen Beziehungen durch eine soziologische Perspektive erweitert. Sie zeigt auf, dass der Verlauf und auch das Scheitern von Beziehungen nicht nur durch persönlich-psychologische Merkmale zu erklären und aufzulösen ist, sondern eben auch durch gesellschaftliche Strukturen, in denen wir uns bewegen. Liebe Grüße aus Berlin, Timo Funken

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Warum Liebe weh tut

von Eva Illouz

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Meinung aus der Buchhandlung

Gregor Schwarzenbrunner

Thalia Zentrale

Zum Portrait

4/5

Liebe ist nicht immer die Antwort

Bewertet: eBook (ePUB)

Autorin Evva Illouz hat mir - Warum die Liebe weh tut - keinen Liebesratgeber geschrieben, wie man vom Titel allein schlussfolgern könnte, sonder nähert sich diesem interessanten Thema auf soziologische Weise. Ausgehend vom 19. Jahrhundert und der austenschen Welt interpretiert sie den modernen Liebesreigen. Als Beispiele zieht Frau Illouz vornehmlich die Protagonisten aus der Feder Jane Austen heran, wobei man nicht unbedingt Austen gelesen haben muss um die Schlüsse nachvollziehen zu können. Die gesellschaftlichen Bedingungen der Partnerwahl, haben sich tatsächlich seitdem verändert und auch auf dieses Thema greift die Autorin zu. In ihrer Forschung analysiert die studierte Soziologin, Autorin und Anthropologin Illouz den Einfluss von Kapitalismus und Massenmedien auf Gefühls- und Beziehungskonzepte in Modernen Gesellschaften. Sie versucht dabei nicht nur die Liebe im 21. Jahrhundert zu entschlüsseln sondern schafft es eben auch. Dabei wirken ihre Erkenntnisse sehr aufschlussreich und fundiert. Wer sich hier eine einfache Abendlektüre erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Die Zeit schrieb, dass man über die Liebe nicht mehr diskutieren könnte, ohne sich auf dieses Buch zu beziehen. Dem kann ich eigentlich nichts mehr hinzufügen.
  • Gregor Schwarzenbrunner
  • Buchhändler/-in

4/5

Liebe ist nicht immer die Antwort

Bewertet: eBook (ePUB)

Autorin Evva Illouz hat mir - Warum die Liebe weh tut - keinen Liebesratgeber geschrieben, wie man vom Titel allein schlussfolgern könnte, sonder nähert sich diesem interessanten Thema auf soziologische Weise. Ausgehend vom 19. Jahrhundert und der austenschen Welt interpretiert sie den modernen Liebesreigen. Als Beispiele zieht Frau Illouz vornehmlich die Protagonisten aus der Feder Jane Austen heran, wobei man nicht unbedingt Austen gelesen haben muss um die Schlüsse nachvollziehen zu können. Die gesellschaftlichen Bedingungen der Partnerwahl, haben sich tatsächlich seitdem verändert und auch auf dieses Thema greift die Autorin zu. In ihrer Forschung analysiert die studierte Soziologin, Autorin und Anthropologin Illouz den Einfluss von Kapitalismus und Massenmedien auf Gefühls- und Beziehungskonzepte in Modernen Gesellschaften. Sie versucht dabei nicht nur die Liebe im 21. Jahrhundert zu entschlüsseln sondern schafft es eben auch. Dabei wirken ihre Erkenntnisse sehr aufschlussreich und fundiert. Wer sich hier eine einfache Abendlektüre erwartet, wird wohl enttäuscht werden. Die Zeit schrieb, dass man über die Liebe nicht mehr diskutieren könnte, ohne sich auf dieses Buch zu beziehen. Dem kann ich eigentlich nichts mehr hinzufügen.

Meinung aus der Buchhandlung

Warum Liebe weh tut

von Eva Illouz

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  • Produktbild: Warum Liebe weh tut
  • Einleitung: Das Elend der Liebe

    Was ist die Moderne?

    Die Liebe in der Moderne, die Liebe als Moderne

    Warum wir die Soziologie brauchen

    Soziologie und psychisches Leid

    Die große Transformation der Liebe oder die Entstehung von Heiratsmärkten

    Der Charakter und die moralische Ökologie der romantischen Wahl

    Die große Transformation der romantischen Ökologie: Die Entstehung von Heiratsmärkten

    Schluß

    Die Angst, sich zu binden, und die neue Architektur der romantischen Wahl (mit Mattan Shachak)

    Von der weiblichen Zurückhaltung zur männlichen Distanziertheit

    Männlichkeit und der Niedergang der Verbindlichkeit

    Die Dynamik der weiblichen Exklusivität

    Hedonistische Bindungsangst

    Willenlose Bindungsangst

    Die neue Architektur der romantischen Wahl oder die Desorganisation des Willens

    Das Halten von Versprechen und die Architektur der modernen Wahl

    Sexuelles Übermaß und emotionale Ungleichheiten

    Schluß

    Das Verlangen nach Anerkennung: Liebe und die Verletzlichkeit des Selbst

    Warum Liebe guttut

    Von der Anerkennung der Klasse zur Anerkennung des Selbst

    Anerkennung und ontologische Unsicherheit in der Moderne

    Anerkennung versus Autonomie

    Von der Eigenliebe zur Selbstbeschuldigung

    Die moralische Struktur der Selbstbeschuldigung

    Schluß

    Liebe, Vernunft, Ironie

    Verzauberte Liebe

    Die Verwandlung der Liebe in eine Wissenschaft

    Politische Emanzipation als Rationalisierung

    Technologien der Wahl

    Eros, Ironie

    Schluß

    Von der romantischen Phantasie zur Enttäuschung

    Einbildungskraft, Liebe

    Fiktionale Gefühle

    Enttäuschung als kulturelle Praxis

    Die Einbildungskraft und das Internet

    Begehren als Selbstzweck

    Schluß

    Epilog