Produktbild: Jacques Derrida

Jacques Derrida Eine Biographie

1

60,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2013

Abbildungen

mit zahlreichen schwarzweissen Fotos auf Taf.

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

935

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/4,8 cm

Gewicht

1026 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Derrida

Übersetzt von

Horst Brühmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42340-0

Beschreibung

Rezension

»Dass Derrida einer der kompliziertesten Denker seiner Zeit war, dass einige Werke ... sogar als unlesbar gelten, all das zeichnet Benoît Peeters in seiner Biografie genau und hervorragend nach. Weil er sich nicht in den unendlichen Windungen des Derridaschen Denkens und nicht in dessen sprachlichen Volten verliert, ist das Buch auch für Nicht-Derrida-Experten äußerst lesenswert.« Artur Boelderl ORF 20130811

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2013

Abbildungen

mit zahlreichen schwarzweissen Fotos auf Taf.

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

935

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/4,8 cm

Gewicht

1026 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Derrida

Übersetzt von

Horst Brühmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42340-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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Die New York Times glaubte,…

Gerryblue aus Hamburg am 18.06.2013

Bewertungsnummer: 2703765

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die New York Times glaubte, Jacques Derrida hatte schlicht einen Schatten. Lapidar schreibt sie in ihrem Nachruf: "Jacques Derrida, abstruser Theoretiker, stirbt mit 74 Jahren". Für Althusser war Derrida der größte Denker seiner Zeit. Dass Derrida der sympathischste Philosoph seiner Zeit war, glaubt man gerne nach der Lektüre von Peeters' einzigartiger und bewundernswerter Biografie. Peeters schrieb einfach drauflos, leichthändig und schnörkellos, und seinem Gegenstand vollkommen angemessen. Peeters' Biografie ist sehr empfehlenswert und ein wunderbares Lektüreerlebnis nicht nur für philosophisch Interessierte.

Die New York Times glaubte,…

Gerryblue aus Hamburg am 18.06.2013
Bewertungsnummer: 2703765
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die New York Times glaubte, Jacques Derrida hatte schlicht einen Schatten. Lapidar schreibt sie in ihrem Nachruf: "Jacques Derrida, abstruser Theoretiker, stirbt mit 74 Jahren". Für Althusser war Derrida der größte Denker seiner Zeit. Dass Derrida der sympathischste Philosoph seiner Zeit war, glaubt man gerne nach der Lektüre von Peeters' einzigartiger und bewundernswerter Biografie. Peeters schrieb einfach drauflos, leichthändig und schnörkellos, und seinem Gegenstand vollkommen angemessen. Peeters' Biografie ist sehr empfehlenswert und ein wunderbares Lektüreerlebnis nicht nur für philosophisch Interessierte.

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Jacques Derrida

von Benoît Peeters

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Ein Gruß zum Abschied

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als mich Mitte der 80er Jahre Dietmar Kamper danach fragte, wen ich zurzeit lese, antwortete ich damals: Maurice Blanchot (Der Gesang der Sirenen) und Jacques Derrida (La Carte Postale). Mit dieser Antwort, die ich ihm gab, habe ich mich bis heute verpflichtet: Wohl wissend, dass Mitte der 80er Jahre Dietmar Kamper fast der einzige Hochschullehrer in Deutschland war, der eine Lektüre Derridas nicht verpönte – wenn man einmal von den Lehrkräften des von Peter Szondis gegründeten Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft absieht. Die Diskussionen in der Philosophie um die sogenannte "Postmoderne" oder um den sogenannten "Neostrukturalismus" wurden sehr polemisch geführt. An Wortmeldungen von Manfred Frank, Jürgen Habermas, Georg Steiner u.a. kann man sich erinnern. An diese und ähnliche Konflikte knüpft die Biografie von Benoit Peeters nun an, denn Derridas Werdegang innerhalb der Philosophie und sein politisches Engagement waren stets von Konflikte und Ausgrenzungen begleitet. So erzählt Benoit Peeters Derridas Biografie als einen Weg voller Hindernisse, der innerhalb der jüdischen Gemeinde in der französischen Kolonie Algeriens einsetzte und sich bis zum Ende seines Lebens fortsetzte. Diejenigen Leserinnen, die sich eine (Auto)Thanatography von Benoit Peeters erwartet haben, werden wohl enttäuscht sein. Auch war es nicht Benoit Peeters' Absicht, eine Biografie zu schreiben, die Derridas Philosophie anhand seines Lebenswegs erläutert oder kommentiert. Jedoch erfährt die Leserin von Begegnungen, Freundschaften und eben Konflikten mit Althusser, Foucault, Levinas, Lacan, Habermas und vielen Anderen. Das Buch ist gut lesbar und einfühlsam geschrieben. Vor allem weist es auf viele heftige und bedeutsame politische und philosophische Debatten hin, die für viele Leserinnen schon in Vergessenheit gerückt sind.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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Ein Gruß zum Abschied

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als mich Mitte der 80er Jahre Dietmar Kamper danach fragte, wen ich zurzeit lese, antwortete ich damals: Maurice Blanchot (Der Gesang der Sirenen) und Jacques Derrida (La Carte Postale). Mit dieser Antwort, die ich ihm gab, habe ich mich bis heute verpflichtet: Wohl wissend, dass Mitte der 80er Jahre Dietmar Kamper fast der einzige Hochschullehrer in Deutschland war, der eine Lektüre Derridas nicht verpönte – wenn man einmal von den Lehrkräften des von Peter Szondis gegründeten Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft absieht. Die Diskussionen in der Philosophie um die sogenannte "Postmoderne" oder um den sogenannten "Neostrukturalismus" wurden sehr polemisch geführt. An Wortmeldungen von Manfred Frank, Jürgen Habermas, Georg Steiner u.a. kann man sich erinnern. An diese und ähnliche Konflikte knüpft die Biografie von Benoit Peeters nun an, denn Derridas Werdegang innerhalb der Philosophie und sein politisches Engagement waren stets von Konflikte und Ausgrenzungen begleitet. So erzählt Benoit Peeters Derridas Biografie als einen Weg voller Hindernisse, der innerhalb der jüdischen Gemeinde in der französischen Kolonie Algeriens einsetzte und sich bis zum Ende seines Lebens fortsetzte. Diejenigen Leserinnen, die sich eine (Auto)Thanatography von Benoit Peeters erwartet haben, werden wohl enttäuscht sein. Auch war es nicht Benoit Peeters' Absicht, eine Biografie zu schreiben, die Derridas Philosophie anhand seines Lebenswegs erläutert oder kommentiert. Jedoch erfährt die Leserin von Begegnungen, Freundschaften und eben Konflikten mit Althusser, Foucault, Levinas, Lacan, Habermas und vielen Anderen. Das Buch ist gut lesbar und einfühlsam geschrieben. Vor allem weist es auf viele heftige und bedeutsame politische und philosophische Debatten hin, die für viele Leserinnen schon in Vergessenheit gerückt sind.

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  • Einführung

    Erster Teil: Jackie

    Der Negus

    Unter der Sonne Algiers

    Die Mauern des Louis-le-Grand

    Die École

    Ein Jahr in Amerika

    Der Soldat von Koléa

    Die Melancholie von Le Mans

    Auf dem Weg zur Unabhängigkeit

    Zweiter Teil: Derrida

    Von Husserl zu Artaud

    Im Schatten Althussers

    Die Schrift selbst

    Ein gutes Jahr

    Ein Schritt zurück

    Unbequeme Positionen

    Brüche

    Glas

    Für die Philosophie

    Ein anderes Leben

    Von den »neuen Philosophen« zu den Generalständen

    Sendungen und Prüfungen

    Die Nacht von Prag

    Eine neue Konstellation

    Dritter Teil: Jacques Derrida

    Die Gebiete der Dekonstruktion

    Von der Heidegger-Affäre zur De-Man-Affäre

    Lebendige Erinnerung

    Porträt des Philosophen mit sechzig Jahren

    An den Grenzen der Institution

    Über die Dekonstruktion in Amerika

    Marx’ Gespenster

    Die Derrida-Internationale

    Die Zeit des Dialogs

    Auf Leben und Tod

    Anhang