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Am Schwarzen Berg Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/2,8 cm

Gewicht

376 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42282-3

Beschreibung

Rezension

»Ihr Roman
Am Schwarzen Berg
ist eine ebenso gruselige wie großartige Milieustudie. Wer diesen Roman ausgelesen hat, kehrt heim in eine fremde Welt.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2012

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

236

Maße (L/B/H)

20,7/13,1/2,8 cm

Gewicht

376 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42282-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
Deutschland
Email: verkauf@suhrkamp.de
Url: www.suhrkamp.de
Telephone: +49 30 7407440
Fax: +49 30 740744199

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  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    07.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literatur in Reinkultur

    Das Buch ist richtig hochwertige Literatur. Ich weiß nicht, ob ich dem gerade gewachsen bin. Einerseits möchte ich hindurchfliegen, andererseits muss man die Sätze sorgfältig lesen, sonst entgeht einem die Schönheit der Sprache.

  • Nina Brennecke

    aus Bielefeld

    4/5

    09.04.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Balanceakt des Lebens

    Diese spezielle Bindung zwischen den beiden Familien, insbesondere die von Emil und Peter, blüht vollerst auf, aber sie bringt auch Negatives mit sich. Peters Frau Mia erhofft sich mehr vom Leben und verschwindet mit den gemeinsamen Kindern. Peter verwahrlost daraufhin, innerlich wie äußerlich. "Am Schwarzen Berg" ist wie eine Berg- und Talfahrt. Einerseits läuft alles gut, bis dann der richtige Dämpfer kommt und bleibt. Hahn wechselt spielend von der Gegenwart in die Rückblenden, ohne das die Geschichte den Leser einen Moment loslässt.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    28.05.2013

    Buch (Taschenbuch)

    bewegend

    Lange schon wohnt Emil mit seiner Frau Veronika in seinem Elternhaus am Schwarzen Berg. Emil unterrichtet am Gymnasium und steht kurz vor der Pensionierung. Veronika ist Bibliothekarin. Es ist ein altes, unscheinbares, ziemlich renovierungsbedürftiges Gebäude. Auch dem Garten sieht man diese Vernachlässigung an, was wohl auch am übermässigen Alkoholkonsum der beiden liegen mag. Zu ihren langjährigen Nachbarn, Hans-Jochen und Carla Rau, haben sie ein loses,freundschaftliches Verhältnis. Mit Peter, dem Sohn der Raus', verbindet Emil allerdings eine intensive, väterliche Freundschaft. Peter, der nunmehr verheiratet und Vater zweier Kinder ist, kehrt eines Tages ohne seine Familie in sein Elternhaus zurück. Gebrochen,weil von Frau und Kindern verlassen, stürzt er in eine tiefe Depression und sein familiäres Umfeld verzweifelt darüber an Hilflosigkeit......

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Annemarie Blaßnig

    Annemarie Blaßnig

    Thalia Klagenfurt – City Arkaden

    Buchhändler*in

    5/5

    28.03.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Scheitern eines alternativen Lebensentwurfs

    Carla kann sich im Kreis ihrer Freundinnen nicht mehr blicken lassen. Ihr erwachsener Sohn Peter ist verwahrlost, krank und völlig apathisch ins gutbürgerliche Elternhaus zurückgekehrt. Als ein offensichtlich an den gesellschaftlichen Anforderungen Gescheiterter liegt er in seinem ehemaligen Kinderzimmer im Bett und kann nur durch Zwang zur täglichen Hygiene und Nahrungsaufnahme gebracht werden. All das möchte Carla vor ihren Freundinnen verbergen. Denn in ihren Kreisen, ihr Mann, Peters Vater, ist ein erfolgreicher und gutsituierter Arzt, misst sich der Erfolg eines Lebens an einem gut bezahlten Beruf mit Familie und Kindern. Das aber kann Peter nicht vorweisen. Schon als Kind fühlte er sich vom kinderlosen Nachbar-Ehepaar, einem Deutsch- und Geschichtelehrer und einer Bibliothekarin und deren romantischer Weltsicht und Literaturbegeisterung stark angezogen. Diese aber sind es, die aus Peter einen Leistungs- und Konsumverweigerer gemacht haben. Eine Haltung, die seine Frau Mia zur Verzweiflung bringt. Sie ist die Tochter einer alleinerziehenden Putzfrau und fürchtet nichts sosehr wie Armut und gesellschaftlichen Abstieg, den sie mit Versagertum gleichsetzt. Sie will vor allem auch für die beiden gemeinsamen Söhne eine gesicherte Zukunft. Peter will aber mehr Zeit mit seinen Söhnen verbringen als mit seiner Arbeit. Mia will das Geld, das man für Arbeit bekommt und dadurch einen höheren Lebensstandard. Als sie Peter mit den Söhnen verlässt, bricht er zusammen. Denn für ihn bedeuten die Kinder die Hoffnung, auch im Großen etwas verändern zu können und nicht nur im Kleinen gegen den Strom zu schwimmen. So hat er sich den Gegnern von Stuttgart 21 angeschlossen. Doch sein Scheitern scheint vorprogrammiert und lässt den Leser mit vielen offenen Fragen zurück.

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