Produktbild: Fast ein bisschen Frühling

Fast ein bisschen Frühling Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2012

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

17,5/11/1,9 cm

Gewicht

177 g

Farbe

Beige / Weinrot

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-23917-3

Beschreibung

Rezension

"Alex Capus zeigt sich auch in diesem Roman als der Erzähler, der die leichte Tonlage mit ihren ironisierenden Nuancen schätzt und die Alltagswelt für ebenso bedeutsam hält wie die aussergewöhnlichen Phänomene." Neue Zürcher Zeitung, 03.04.12
"Dank szenisch aufbreiteter Details entsteht eine atmosphärische Dichte und Spannung, die das Buch zu einem Pageturner machen (...) ein herausragendes erzählerisches Talent..." Peter Jungwirth, Wiener zeitung, 09.06.12

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.02.2012

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

17,5/11/1,9 cm

Gewicht

177 g

Farbe

Beige / Weinrot

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-23917-3

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

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  • Bewertung

    4/5

    05.11.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöne Geschenkausgabe einer älteren Geschichte

    Eins vorab: Dies ist kein neues Buch von Alex Capus! Auf Grund seines großen Erfolges mit seinem wunderschönen Roman „Léon und Louise“, welches übrigens im Juli 2012 als Taschenbuch erscheint, hat sich der Hanser Verlag an eine frühere Geschichte des Autoren erinnert und sie in einer wunderschönen Geschenkausgabe herausgebracht. Ursprünglich ist dieser Text bereits 2002 erschienen. Alex Capus erzählt darin die Geschichte der beiden deutschen Bauingenieure Kurt Sandweg und Waldemar Velte aus Wuppertal, die im Winter 1933/1934 für einiges Aufsehen gesorgt haben. Im jungen Nazideutschland fühlen sie sich nicht mehr zu Hause und Berufsaussichten haben sie ohne Parteizugehörigkeit eh nicht mehr. Da wählen sie den sehr ungewöhnlichen Weg und rauben in Stuttgart eine Bank aus. Der Plan ist eigentlich Deutschland zu verlassen und mit dem Geld nach Indien zu reisen, um dort einen Neuanfang zu beginnen. Leider benötigen sie hierfür diverse Papiere, die sie nicht haben. Und so endet die Reise bereits in Basel. Dort verliebt sich Waldemar Velte in die Schallplattenverkäuferin Dorley Schupp, bei der er jeden Tag eine neue Tango-Platte kauft. Abends geht Dorley mit den beiden Männern spazieren. Am Anfang ist auch noch die Kollegin Marie Stifter mit dabei. Und so entspinnen sich eine zarte, platonische Liebesgeschichte und eine wilde Verbrecherjagd, denn es bleibt nicht bei dem einen Banküberfall. Das pikante an der Geschichte ist, dass Marie Stifter die Großmutter von Alex Capus ist, und ihm diese Geschichte erzählt hat. Und so recherchiert der Autor und flechtet in seine Geschichte Auszüge aus Zeugenaussagen und Polizeiberichten mit ein. Es ist eine kleine ungewöhnliche Geschichte, die sowohl die tragische Geschichte der beiden deutschen Bankräuber erzählt als auch die unglückliche Liebesgeschichte seiner Großmutter. Es ist ein wenig Bonnie und Clyde, denn irgendwie bringt man die beiden netten jungen Männer gar nicht wirklich mit den Bankräubern in Verbindung und leidet so mit ihnen. Sprachlich erkennt man auch schon an dieser frühen Geschichte die erzählerische Qualität von Alex Capus.

  • Bewertung

    aus Rehetobel

    5/5

    25.05.2020

    eBook (ePUB)

    Fast ein bisschen Frühling Alex Capus

    Spannend und unterhaltend von Anfang bis zum Schluss, die Parallelen zu Bonny in Clyde sind berechtigt.

  • Bewertung

    aus Solothurn

    5/5

    01.09.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbare Liebes-/Krimi-Geschichte

    Die Geschichte von Kurt Sandweg und Waldemar Velte ist atemberaubend. Zwei beste Freunde die während der Welt-Wirtschaftskrise den Anfängen der NS-Zeit in Deutschland entfliehen wollen und um zu überleben sich gezwungen sehen Verbrechen zu begehen.... In Basel flammt dann eine kurze Liebesgeschichte auf. Kurz, weil die Verbrechen eine Eigendynamik gewinnen, welche sie ins Verderbern führt.... Sensationell recherchiert und erzählt von Alex Capus. I love it!

  • ML

    aus Basel

    5/5

    01.11.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Basel, 2. Weltkrieg, Globusfräulein und Platten

    Ein herrliches Buch, mit einer wunderbaren Liebesgeschichte die auf wahren Begebenheiten beruhen soll. Basel während des zweiten Weltkriegs, die Kriegswehen beginnen erst. Die zwei Flüchtlinge brauchen Geld, rauben eine Bank aus, und besuchen (um Musik zu hören) immer wieder die Plattenabteilung des Globus. Hier lernt der eine der beiden seine grosse Liebe kennen... Das tragische Ende ist so fein, so schön geschildert. Herrlich! Ein Buch für stille Leser und Liebhaber der leisen Töne die Action mögen, aber vor allem genissen möchten.

  • Mirjam Berle

    aus Hagen

    5/5

    14.07.2010

    Buch (Taschenbuch)

    ... sanft, tragisches Märchen

    „Fast ein bisschen Frühling“ erzählt die Geschichte zweier junger Männer auf der Flucht vor Nazi-Deutschland, die für das nötige Reisebudget eine Bank überfallen. Der Überfall fordert ein Todesopfer und sie machen sich Hals über Kopf von Wuppertal auf in Richtung Süden. Eigentlich wollen sie nach Indien, bleiben aber in Basel hängen – aus Liebe zu einer Schallplattenverkäuferin! Diese wahre Geschichte scheint wie ein Märchen. Als ich sie vor einigen Jahren las, ließ ich mich gerne von ihr verzaubern. Sie ist so wunderbar leicht komponiert, dass man die Tragik der Geschichte beinah vergisst, die sich unter dem Schleier der Zuversicht versteckt, der sich sanft über sie legt... Dies ist ein liebevoll erzähltes Kleinod – lassen Sie sich davon verzaubern!

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